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Ein halbes Jahrhundert! Wer seinen 50. Geburtstag feiert, lässt es gern richtig krachen. Ein großes Fest mit vielen Freunden, Verwandten und Kollegen ist für diesen Anlass keine Seltenheit. Und auch das Geburtstagsgeschenk sollte etwas Besonderes sein. Etwas, das die letzten fünfzig Jahre zelebriert und in den Mittelpunkt stellt.

Geburtstagszeitung selbst gemacht

Der Plan eine Geburtstagszeitung zum 50. Geburtstag selbst zu gestalten ist schnell gefasst. Und jetzt? – Am besten holst du dir Mitstreiter ins Boot: Wer ist noch eingeladen? Wer kennt das Geburtsgskind besonders gut? Wer hat bestimmt Fotos aus früheren Zeiten? Stelle ein Redaktionsteam zusammen und arbeitet gemeinsam an der Zeitschrift!

Themen für eine Zeitschrift zum 50.

Besonders schön ist es, wenn die Zeitschrift unter ein bestimmtes Thema oder Motto gestellt wird. Das kann das Lieblingshobby des Geburtstagskindes sein, wie in der Zeitschrift von Franziska. Sie hat eine Motorradzeitschrift zum 50. Geburtstag für ihren Mann gestaltet. Eine Idee ist auch, die Zeitschrift an das Lieblingsmagazin des Geburtstagskindes anzulehnen. Angefangen beim Cover bis hin zu den Rubriken kannst du eine Menge Ideen übernehmen.

Tipps für den Inhalt

Macht eine Ideensammlung, womit die Seiten der Geburtstagszeitschrift gefüllt werden können. Hier ein paar Inspirationen und Beispiele:

  • Ein Zeitstrahl mit allen wichtigen Ereignissen der letzten fünfzig Jahre
  • Ein Kreuzworträtsel mit persönlichen Fragen und Infos
  • Reportagen über besondere Erlebnisse und Meilensteine des Lebens
  • Fotoseiten mit lustigen Schnappschüssen. Vielleicht für jedes Jahrzehnt eine?
  • Was ist Aufregendes, Witziges, Denkwürdiges oder Historisches im Geburtsjahr geschehen?
  • Humorvolle Tipps, die ein Mann/eine Frau ab 50 unbedingt beherzigen sollte
  • Eine Glückwunschseite von allen Beteiligten mit guten Wünschen und vielen Fotos
  • Ein Interview mit dem Geburtstagskind oder einer ihm nahestehenden Person

Das Layout

Eine Geburtstagszeitung zum 50. braucht nicht nur spannenden Inhalt, sondern auch eine starke Gestaltung. Falls du nicht selbst ein kreatives Layout mit den zahlreichen Möglichkeiten im Editor entwerfen möchtest, findest du in den vielen schönen Vorlagen dort bestimmt das Passende!

Hast du noch weitere Fragen? Schick uns eine Nachricht. Wir helfen jederzeit gerne weiter.

zeitschrift-zusammenarbeiten

Mit Jilster kannst du nicht nur eine eigene Zeitschrift ganz nach deinen Wünschen und Vorstellungen selbst gestalten, du kannst das auch gemeinsam mit anderen in einem Redaktionsteam tun. Zusammenarbeiten ist das Schlüsselwort! In den Online-Redaktionsraum kannst du ganz einfach deine Redakteure einladen.

Dieser Beitrag ist Teil 2 der dreiteiligen Serie Zusammenarbeiten – so geht’s!

Du hast den 1. Teil verpasst? – Hier kannst du ihn nachlesen:

Teil 1: Zusammenarbeiten – Darauf solltest du achten

Zusammenarbeiten Teil 2: Effektiv kommunizieren

zeitschrift-zusammenarbeiten

Diese Serie hilft dir beim Organisieren, beim Zusammenstellen deines Redaktionsteams und bei der Zusammenarbeit mit deinen Redakteuren. Hier findest du praktische Tipps und Hinweise, die dir dabei helfen, dein Redaktionsteam zu Höchstleistungen anzuspornen und gemeinsam eine wundervolle Zeitschrift auf die Beine zu stellen!

Wir empfehlen dir die folgenden Tipps für die Phase, nach der du deine Redakteure zu Jilster eingeladen und ihnen Seiten zur Bearbeitung zugewiesen hast. So läuft die Arbeit an eurem Zeitschriftenprojekt garantiert reibungslos. Mit diesen Tipps sorgst du dafür, dass deine Zeitschrift ein einheitliches Layout bekommt und zudem reduzierst du den Druck, der am Ende kurz vor dem Druck auf dem Chefredakteur – also dir – liegt, weil alles gut vorbereitet ist.

1. Benutze den Chat

Der Chat ist unten in den Redaktionsraum integriert. Wenn du ihn  öffnest, bewegt sich das Chatfenster nach oben, sodass du einen Text schreiben kannst. Du kannst zudem auch auswählen, dass deine Nachrichten als E-Mail an alle deine Redakteure geschickt werden. So kannst du sicher sein, dass jeder deine Nachricht auch bekommt. Der Chat ist für dich und deine Redakteure die perfekte (und die einfachste!) Möglichkeit, um zu kommunizieren. Er ist das zentrale Tool im Redaktionsraum, das jeder benutzen kann.

Starte deine Chat-Nachricht unbedingt mit dem Thema, um das es aktuell geht. So wissen alle Redakteure gleich Bescheid, worum es geht.

2. Eine gute Basis für die Kommunikation

Es gibt natürlich auch andere Möglichkeiten, mit deinem Redaktionsteam zu kommunizieren, zum Beispiel telefonisch, persönlich oder per E-Mail, WhatsApp oder per Videotelefonie, wie Skype. Du allein entscheidest dich für den besten Weg, der zu euch passt.

Unser Tipp: Beginne die Kommunikation immer damit, dass du das konkrete Thema nennst. So vermeidest du Missverständnisse. Dann wissen deine Redakteure auch sofort, worum es geht.

Entscheidet euch im Team am besten gemeinsam für ein Kommunikationsmittel, das ihr benutzen wollt. So verhinderst du vor allem, dass deinen Redakteuren wichtige Informationen entgehen.

3. Unterstütze, indem du ein Vorbild bist

Neben dem Nachrichtenaustausch im Chat und klaren Absprachen, gibt es weiteres, das du in der Kommunikation mit deinem Redaktionsteam berücksichtigen solltest: Du kannst deinen Redakteuren Dinge beschreiben und erklären, du kannst sie aber auch zeigen. Das ist in den meisten Fällen effektiver. Verwende Beispiele! Dafür kannst du die Vorlagen für Seiten im Redaktionsraum benutzen oder du gestaltest gleich ganz eigene Vorlagen.

Gestalte Beispielseiten für deine Redakteure!

Dafür kannst du die Vorlagen im Redaktionsraum benutzen und sie so anpassen, dass sie zu eurem Zeitschriftenprojekt passen. Alternativ legst du eigene Seiten an und machst sie zu Vorlagen für deine Redakteure auf den jeweiligen Seiten der Zeitschrift. So müssen die Redakteure sie nur noch mit ihren Texten und Fotos befüllen. Die Vorlagenauswahl im Redaktionsraum ist umfangreich und es gibt welche zu allen Themen. Nimm dir die Zeit, einfach mal durchzustöbern.

Alle Tipps auf einen Blick

  • Beginne alle Nachrichten, indem du das Thema nennst, um das es geht. Dann wissen die Redakteure gleich, worum es geht. Wir empfehlen den Chat im Redaktionsraum für euren Austausch.
  • Wählt gemeinsam ein Kommunikationsmittel aus, das jeder im Team verwendet.
  • Wenn Gespräche wichtige Informationen enthalten, mache dir Notizen von den wichtigsten Punkten und teile diese mit allen im Chat (oder per E-Mail z. B.) Dann stehen die wichtigsten Informationen für alle Redakteure zur Verfügung.
  • Verwende Beispielseiten. So kannst du den Redakteuren zeigen, was du meinst, statt es wortreich zu erklären.

Im dritten Teil geben wir Tipps, wie du dafür sorgst, dass alle Redaktionsmitglieder am Ball bleiben und die Zeitschrift rechtzeitig fertig wird: Zusammenarbeiten – so geht’s | Teil 3 – Im Flow bleiben

Wir sind uns sicher, dass diese Tipps dir dabei helfen, gemeinsam mit deinem Team eine tolle Zeitschrift zu gestalten! Hast du noch weitere Fragen? Schick uns eine Nachricht. Wir helfen jederzeit gerne weiter.

interview-brautpaar-hochzeitszeitung-blog-jilster

Ein Interview mit dem Brautpaar in einer Hochzeitszeitung ist was Wunderbares und bietet viele Möglichkeiten: Es kann lustig sein, romantisch und auch ein paar freche Fragen beinhalten. Das hängt ganz vom Brautpaar ab, vom Stil der Hochzeitszeitung und natürlich auch von dir!

Ein Interview für deine Hochzeitszeitung – Warum?

Eine Hochzeitszeitung soll eine tolle Erinnerung für Braut und Bräutigam an ihren großen Tag sein, aber auch die Gäste unterhalten und amüsieren, etwa dann, wenn das Paar mit dem Fotografen unterwegs ist. Die Leser deiner Hochzeitszeitung kennen das Brautpaar – sie sind Verwandte, Freunde, Kollegen, Nachbarn … – aber sie wissen nicht alles. Deshalb ist ein Interview mit dem Brautpaar in der Hochzeitszeitung für sie so besonders interessant. Hier können sie Neues erfahren, vielleicht sogar ein paar gelüftete Geheimnisse …

interview-brautpaar-hochzeitszeitung-blog-jilsterInterviewfragen an das Brautpaar – Welche überhaupt?

Bevor Du das Interview führst, solltest du dich gut vorbereiten und dir die Fragen überlegen. Es sollten Fragen sein, auf die du möglichst spannende Antworten bekommst, die deine Leser interessieren und die sie noch nicht kennen. Auch für Braut und Bräutigam sind unerwartete Fragen lustiger. Welche Fragen zu „deinem“ Brautpaar passen, kannst nur du entscheiden. Mancher freut sich über freche Fragen und gibt die passenden frechen Antworten, manch anderer fühlt sich dadurch auf den Schlips getreten und ist im ärgsten Fall sogar verletzt. Sei also gleichermaßen sensibel und kreativ in der Entwicklung deiner Interviewfragen. Einen Mix aus klassischen, fantasievollen und ein bisschen frechen Fragen liest du in unserem Beispiel oben (die Vorlage findest du im Editor unter „Sonstige Seiten“). Lass dich gern davon inspirieren, wenn du deine eigenen Ideen zusammenstellst.

Damit das Interview möglichst witzig und interessant wird, solltest du Braut und Bräutigam dieselben bzw. minimal angepasste und abgeänderte Fragen stellen – natürlich getrennt voneinander. Noch ein Tipp: Überlege dir nicht mehr als fünf bis zehn Fragen, die du stellen möchtest. Sonst wird das Interview zu lang.

So stellst du die Fragen!

Wenn du die Möglichkeit hast, kannst du das Brautpaar persönlich interviewen, indem du beiden einzeln deine Fragen stellst. Du kannst deine Fragen aber auch mit kurzen Anweisungen (z. B. Bitte in einem Satz antworten.“ oder  „Nur in Stichworten antworten.) versehen einfach per E-Mail an beide verschicken. Vergiss nicht, beide um Verschwiegenheit gegenüber dem Partner zu bitten und einen Termin zu nennen, bis wann du die Antworten gern zurückhättst.

Die Fragen und die Antworten an Braut und Bräutigam kannst du in deiner Hochzeitszeitung anschließend auf einer Seite einander gegenüberstellen wie in unserem Beispiel hier. Alternativ kannst Du dafür auch eine Doppelseite nutzen. So können die Leser die unterschiedlichen Antworten des Paares gleich miteinander vergleichen.

Unsere Vorlage für dich

Die Vorlage, die wir in unserem Beispiel benutzt haben, findest du auch in unserem Editor in den Vorlagen unter „Sonstige Seiten“. Du kannst sie ganz einfach und unkompliziert in deine eigene Hochzeitszeitung übernehmen und dort nach deinen Wünschen und Vorstellungen anpassen. Auch die Fragen kannst du natürlich gegen deine eigenen austauschen.

Wenn du in deinem  Interview nicht als stichwortartige Fragen und Antworten in deiner Hochzeitszeitung platzieren möchtest, sondern vielleicht sogar ein umfangreicheres Interview führen möchtest, dann findest du Informationen darüber, wie du ein gutes Interview für deine Zeitschrift führen kannst.

Hast du Fragen? Schick uns eine Nachricht. Wir helfen jederzeit gerne weiter.

Zusammenarbeiten Vorbereitung Gemeinsam eine eigenen Zeitschrift gestalten Jilster

Mit Jilster kannst du nicht nur eine eigene Zeitschrift ganz nach deinen Wünschen und Vorstellungen selbst gestalten, du kannst das auch gemeinsam mit anderen in einem Redaktionsteam tun. Zusammenarbeiten ist das Schlüsselwort!

Dieser Beitrag ist Teil 1 der dreiteiligen Serie „Zusammenarbeiten – so geht’s!“

 

Teil 1 – Vorbereitungen

Diese Serie hilft dir dabei, die Arbeit an deinem Zeitschriftenprojekt im Team zu organisieren: angefangen bei der Zusammenstellung des Redaktionsteams bis zu eigentlichen Zusammenarbeit mit den Redakteuren. Die Artikel geben praktische Tipps und erklären in einzelnen Schritten, wie du zusammen mit deinem Redaktionsteam möglichst effektiv eine unglaublich schöne Zeitschrift gestalten kannst!

Bevor du damit beginnst, deine Redakteure in den Redaktionsraum bei Jilster einzuladen und ihnen jeweils die Seiten zuweist, die sie gestalten sollen, raten wir dir, diese Tipps zu lesen, um das Projekt schnell und effektiv auf die Beine zu stellen. Wenn du sie beherzigst, gelingt dir eine einheitliche Gestaltung deiner Zeitschrift und du verminderst den Druck auf die (Chef-)Redakteure kurz vor dem Drucktermin.

1. Sorge dafür, dass jeder weiß, was von ihm erwartet wird

Die Redakteure bekommen eine Einladung mit einer Einweisung von dir.

Wenn du jemanden zu Jilster einlädst, bekommt derjenige automatisch eine kurze Einweisung dazu, was Jilster ist und wie die Arbeit im Editor funktioniert. Allerdings kann es sein, dass doch noch weitere Erklärungen nötig sind. Wir empfehlen dir dafür den Chat im Redaktionsraum zu benutzen und hier eine Begrüßung und ein paar erklärende Worte für dein Redaktionsteam zu formulieren. Das können ein paar Worte darüber sein, wie die zugewiesene Seite bearbeitet werden soll (Fotos einfügen, Texte schreiben z. B.) oder auch über das Projekt im Allgemeinen. Diesen Chat kann jeder im Team dann lesen, wenn er sich einloggt. Er kann auch per E-Mail verschickt werden.

2. Mach das Ziel der Zeitschrift deutlich

Mache deinen Redakteuren deutlich, wofür die Zeitschrift gedacht ist und was euer gemeinsames Ziel ist.

Für jemanden (oder für einen speziellen Anlass) eine Zeitschrift zu machen, ist wirklich nicht alltäglich. Von unseren Kunden wissen wir, dass der Moment, in dem sie eine selbst gestaltete Zeitschrift überreichen, ein ganz besonderer ist. Aufregung und Spannung herrschen vorher bei den Redakteuren vor und Überraschung und Freude zeigen die Beschenkten. Stelle sicher, dass deine Redakteure das Ziel nicht aus den Augen verlieren!

3. Lege einen Stil fest

Bevor du das Projekt startest, ist es sinnvoll, zu überlegen, wie du den Stil des Magazins gestalten möchtest. Dazu gehören unbedingt die Schriftart und die Farben. Beides sollte sich in der gesamten Zeitschrift wiederholen. Das sorgt für einen einheitlichen Look. Die Farben und die Schriftart und die Schriftgrößen für Elemente, wie Überschriften, Fließtext und Bildunterschriften kannst du per E-Mail oder mit dem Chat an dein Redaktionsteam kommunizieren.

Alternativ dazu kannst du auch eigene Vorlagen erstellen oder Vorlagen im Jilster Editor auswählen und für die Seiten festlegen, die du anschließend den Redakteuren zuweist. Dann kann dein Team gleich schon im richtigen Layout arbeiten und hat es leichter.

4. Erklärungen hinzufügen

Du kannst die einzelnen Seiten deiner Zeitschrift nicht nur mit einem Layout vorbereiten, sondern dort auch schon mit Stichworten skizzieren, welcher Inhalt jeweils eingefügt werden soll. So wird für deine Redakteure klarer, was du von ihnen erwartest und wozu die einzelnen Seiten gedacht sind.  Gleichzeitig hast du selbst auch für dich die Übersicht mit einem Seitenplan: Wenn du in der Zeitschriftenübersicht auf „bearbeiten“ klickst, siehst du alle Seiten nebeneinander und untereinander im Kleinformat.  Schau dir das folgende Beispiel an:

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Alle Tipps auf einen Blick

  • Die Redakteure bekommen eine Einführung in das Projekt und den Redaktionsraum von dir: Benutze den Chat, um eine Erläuterung für alle neuen Redakteure zu formulieren. Hier kannst du sie willkommen heißen, erklären, wie die zugewiesenen Seiten bearbeitet werden sollen und natürlich vor allem auch allgemein erklären, wofür die Zeitschrift überhaupt gedacht ist und welchen Zweck sie erfüllen soll.
  • Formuliere ein Ziel für dein Redaktionsteam, auf das alle gemeinsam hinarbeiten: Der Moment, in dem die Zeitschrift überreicht wird, ist ein unglaublich schöner, der für all die Mühen und Anstrengungen belohnt. Das motiviert!
  • Lege vorab fest, welche Farben und welche Schriftarten du verwenden möchtest und kommuniziere das deinem Team. So entsteht ein einheitlich gestaltetes Heft. Alternativ kannst du eine Vorlage gestalten oder festlegen.
  • Ergänze auf jeder Seite kurze Erklärungen, die den Redakteuren eindeutig erklären, was zu tun ist.

Nun ist alles vorbereitet und du kannst deine Redakteuer einladen, zusammen mit dir an deiner wunderschönen Zeitschrift zu arbeiten. Wir sind uns sicher, dass dir diese Tipps helfen werden, gemeinsam mit anderen effektiv  an einem Projekt zu arbeiten und ein tolles Ergebnis zu erzielen!

Bald kannst du hier auch die beiden weiteren Teile dieser Serie lesen:

Zusammenarbeiten – so geht’s! | Teil 2 – Effektiv kommunizieren
Zusammenarbeiten – so geht’s! | Teil 3 – So bleiben alle am Ball

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Jede große Zeitschrift hat diese Rubrik: die Kolumne. Viele Leser lesen diese als Erstes, wenn sie das neue Heft in der Hand halten, denn: Kolumnen zu lesen, macht Spaß! In einer Kolumne schreibt der Kolumnist über ein Thema, das ihm auf dem Herzen liegt und formuliert seine eigene Meinung und seinen Standpunkt dazu – gerne auch mal provokant und mit einem Augenzwinkern. Möchtest du für deine Zeitschrift auch eine Kolumne formulieren?

Wenn du recherchierst, wie man eine Kolumne am besten schreibt, wirst du schnell feststellen, dass es dafür keine klaren Regeln gibt. Eine Kolumne ist eine freie Textsorte und somit ein kreativer Freiraum für den jeweiligen Autor. Alles ist erlaubt, wenn es den Leser nur fesselt! Trotzdem gibt es natürlich ein paar Hinweise, an denen man sich orientieren sollte, wenn man eine Kolumne schreibt:

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Thema der Kolumne wählen

Entscheide dich für ein Thema für deine Kolumne. Dies sollte unbedingt eines sein, zu dem du einiges erzählen kannst und bei dem du dich gut auskennst. In einer selbstgestalteten Zeitschrift kannst du beispielsweise den Arbeitsprozess an dem Magazin thematisieren: Warum gestaltest du diese Zeitschrift? Was gefällt dir daran gut? usw. Du kannst bei einer Geburtstagszeitschrift beispielsweise über das schreiben, was dich mit dem Geburtstagskind verbindet oder in der Kolumne der Hochzeitszeitung für deine beste Freundin erzählen, wie du die erste Begegnung mit dem jetzigen Bräutigam erlebt hast.

Struktur einer Kolumne

Wie jeden anderen Text auch, kannst du deine Kolumne mit einem einleitenden Teil einem Hauptteil und einem Schluss formulieren. So wird eine runde Sache daraus. Mit der Einleitung holst du die Leser ab und ziehst sie in dein Thema, mit dem Hauptteil unterhältst du sie und mit einer Pointe schließt du deine Kolumne ab.

Inhalt der Kolumne

Schreibe nicht zu viel. Bei einem kürzeren Text ist die Chance höher, dass die Leser deine Botschaft mitbekommen. Die meisten Menschen lesen inzwischen sehr viel online. Dort sind die Texte im Durchschnitt kürzer als im Print. Denk nur an Twitter: Ein Tweet umfasst maximal 140 Zeichen. Die durchschnittliche Länge einer Kolumne beträgt etwa 350 Wörter.

Außerdem ist es wichtig dass du mit dem Inhalt deiner Kolumne die Emotionen der Leser berührst. Im Idealfall sollten sie lachen, mitfühlen oder sogar regelrecht mitgerissen werden von deinem Text.

Form geben

Wo in deiner Zeitschrift soll deine Kolumne denn ihren Platz finden? Möchtest du neben dem Text auch noch eine Abbildung platzieren? Welche Farben bekommt die Seite rund um deine Kolumne? – All dies solltest du dir überlegen, bevor du deine Kolumne layoutest.

Wenn du es sehr anstrengend und schwierig findest, ein eigenes Layout für deine Kolumne zu entwickeln, kannst auf die schönen Vorlagen von Jilster zurückgreifen. Diese findest du direkt im Editor. Hier gibt es viele verschiedene Zeitschriften, die du komplett als Vorlage für dein Projekt nutzen kannst. Aber auch einzelne Seiten kannst du verwenden. Die beiden Beispiele oben stammen auch aus Vorlagen: Die linke Kolumne ist S. 11 der Vorlage „Hochzeit/romantisch“ und die rechte ist auf S. 7 in „Geburtstag/fröhlich“ zu finden.

 

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Für die Hochzeit ihrer Schwester hat sich Angela etwas ganz Besonderes überlegt. Sie wusste rasch, dass sie eine eigene Hochzeitszeitung gestalten wollte – eine ganz besondere Zeitschrift sollte es werden: mit zwei Titelseiten.

Die Idee

Angela bekam die Inspiration selbst über eine gute Freundin. Diese war zu Gast auf einer Hochzeit und bestaunte die Hochzeitszeitung, die für das Brautpaar gestaltet worden war. Das Besondere daran war, dass man sie von beiden Seiten lesen konnte. Das bedeutet, dass dort, wo bei einer normalen Zeitschrift die Rückseite des Umschlags ist, ein zweites Cover war, das auf dem Kopf stand. So konnte man die Zeitschrift von beiden Seiten lesen und in der Mitte trafen die beiden Zeitschriftenteile dann aufeinander.

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Die Gestaltung

Genau so sollte Angelas Zeitschrift auch werden! Das war die zündende Idee, nach der sie gesucht hatte. Das eine Cover gestaltete Angela mit einem schönen Foto ihrer Schwester Tine, auf dem anderen platzierte sie den Bräutigam, ihren Schwager Uli. Und dann befüllte sie die Zeitschrift mit gesammelten Fotos und selbstgeschriebenen Texten über die beiden.

Die Gestaltung einer solch besonderen Hochzeitszeitung ist schon eine kleine Herausforderung, weil die Hälfte der Seiten auf dem Kopf gelayoutet werden müssen: Fotos und Textboxen werden jeweils um 180 Grad gedreht und auf den Kopf gestellt und auch das ganze Layout wird verkehrt herum angelegt. Aber die Arbeit hat sich gelohnt. Das Ergebnis ist fantastisch!

Über die Arbeit

Angela ist schon ein alter Hase, was die Arbeit mit Jilster angeht. „Das Arbeiten ist super einfach und macht riesigen Spaß – weshalb das schon die vierte Zeitung ist, die ich mit Jilster erstellt habe. Und auch das Layout ist unschlagbar gut.“ Deshalb stand für Angela außer Frage, dass sie ihr Projekt „Hochzeitszeitung mit zwei Titelseiten“ auch mit Jilster umsetzen wollte. „Eure Zeitschrift ist einfach so viel schöner als alle anderen Zeitschriften in der Art, die ich gesehen habe. Und ich bekomme jedes Mal unheimlich viele Komplimente dafür!“

Über dieses liebe Feedback freuen wir uns natürlich sehr. Und auch über die tolle Anregung, eine Zeitschrift mal ganz anders zu gestalten. Danke! Angela, du bekommst das letzte Wort: „Vielen Dank noch mal für die tolle Umsetzung! Macht weiter so!“

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Eine professionell gestaltete Zeitschrift kannst du am Cover erkennen, am Inhalt – es gibt feste Rubriken – und am Verhältnis zwischen Text und Fotos. Diese Elemente machen gemeinsam auch den typischen Charakter eines Magazins aus. Wenn du eine Zeitschrift durchblätterst, kommst du am Inhaltsverzeichnis, am Impressum, an Kolumnen, an News-Artikeln, Interviews und an ganzseitigen Anzeigen vorbei. All diese Rubriken kannst du auch in deine selbstgestalteten Zeitschrift übernehmen. Das Schöne an Anzeigen ist, dass du sie zu allen Themen gestalten und auf allen Seiten platzieren kannst. In diesem Artikel möchten wir dir ein paar Tipps geben, wie du eigene Anzeigen gestalten kannst.

Das Ziel

Als Erstes solltest du überlegen, welches Ziel du mit deiner Anzeige erreichen möchtest. Welchen Effekt soll sie erzeugen? Wenn du für jemanden eine persönliche Zeitschrift gestaltest, kannst du beispielsweise dessen Lieblingsessen oder -getränk in Szene setzen. So kannst du den Beschenkten zum Lachen bringen, ihn etwas verspotten oder augenzwinkernd ermahnen. Wie du das genau machst, ist dir natürlich selbst überlassen.

Wenn du eine Unternehmenszeitschrift gestaltest, ist es besonders wichtig, dass du gut darüber nachdenkst, welches Ziel du mit der Anzeige verfolgst. Möchtest du beispielsweise, dass die Leser positiver über ein Produkt denken oder möchtest du vor allem zur Bekanntheit des Unternehmens, eines Produkts oder einer Dienstleistung beitragen?

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Die Idee

Als Erstes entscheidest du dich für eine Hauptaussage und formulierst sie so spannend wie möglich. Denke immer an deine Leser oder denjenigen, den du beschenken möchtest! In unserem Beispiel, der Anzeige zum Thema Kaffee, haben wir auf der Oberfläche Kaffee als Hauptbotschaft: Sandra liebt Kaffee – das weiß ja jeder. Und Sandra liebt auch Kilian. Dessen Name beginnt ebenfalls mit „K“. Das kann doch kein Zufall sein, oder? In ein knackiges Zitat verpackt, wird diese Tatsache zum witzigen Werbeslogan.

Die Verführung

Ziehe deine Leser mit deiner Anzeige mit Hilfe eines eindrucksvollen oder verlockenden Bildes in den Bann. Wähle zuerst ein Foto aus. Entscheide dich dann für eine Schriftart sowie zum Motto und zum Bild passende Farbe(n). In unserem Beispiel haben wir uns für eine schlichte Gestaltung entschieden und in der Farbe der Schrift wiederholt sich die Farbe des Kaffees.

Weißt du, dass jede Farbe (verdeckte) Emotionen wecken kann? Manche Farben ziehen mehr Aufmerksamkeit auf sich als andere – das muss nicht immer gut sein. Schau deine eigene Anzeige also unbedingt auch mit kritischem Blick an und lasse sie auf dich wirken, bevor du sie in deine Zeitschrift hochlädst.

Leg jetzt los und gestalte deine eigene Anzeigenseite mit dem Jilster Editor. Viel Erfolg!

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Es ist Zeit, mit den Vorbereitungen für die Abizeitung zu beginnen! Das letzte Schuljahr vor dem Abi nimmt gerade Fahrt auf und es strömen viele Dinge und Aufgaben auf euch ein, die ihr alle jonglieren müsst: abirelevanter Stoff, Termine, Klausuren, To-dos … Womit soll man da nur anfangen?

Jetzt ist die Zeit

Auch wenn das Schuljahr noch lang scheint und das Frühjahr weit entfernt, vergeht die Zeit schneller, als es euch lieb ist und einige Sachen für eure Abizeitung solltet ihr unbedingt jetzt schon anschieben, damit ihr am Ende nicht in Bedrängnis geratet und schlechte Kompromisse eingehen müsst.

Jilster unterstützt euch

Wir haben eine Artikelserie zur Abizeitung  entwickelt. Hier sind alle wichtigen Steps auf dem Weg zur eigenen Abizeitung sinnvoll zusammengestellt, damit auch garantiert nichts Wichtiges untergeht und ihr am Ende des Schuljahrs nicht nur euer Abizeugnis in Händen haltet, sondern auch eine rundum gelungene und schöne Abizeitung, die genau SO aussieht, wie ihr euch das vorgestellt habt.

Hier findet ihr den ersten Teil der Abizeitungsserie: Abizeitung – so geht’s! // Teil 1: Organisation

Euer Redaktionsraum

Der Editor auf jilster.de ist der perfekte Redaktionsraum für euer Abizeitungskommitee! Hier könnt ihr im Team an eurer Abizeitung arbeiten. Kein nerviges Mailen von Dokumenten und die ewigen Fragen: Wo sind die passenden Fotos? Wer sollte den Kursbericht für SoWi schreiben? Im Editor könnt ihr alle Beteiligten zu Redakteuren machen und ihnen vorbereitete Seiten in der Abizeitung zuweisen. So arbeitet ihr effektiv und euch bleibt mehr Zeit für alles andere.

 

 

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Steckbriefe Brautpaar für di Hochzeitszeitung gestalten - Jilster Blog

In einer Hochzeitszeitung geht es – keine Frage! – um das Brautpaar. Eine schöne Idee ist es deshalb, alle liebenswerten Vorlieben und Eigenarten von Braut und Bräutigam in einem Steckbrief festzuhalten. Einige der Leser der Hochzeitszeitung können so vielleicht noch etwas Neues über die beiden erfahren. Wir haben dir hier die besten Tipps für einen Steckbrief über das Brautpaar zusammengestellt.

Das gehört in einen Steckbrief

In einem Steckbrief steht kurzgefasst und auf einen Blick erfassbar das Wichtigste über jemanden. Hier kommen  also alle spannenden, wichtigen und unterhaltsamen Fakten hinein, die charakteristisch sind für eine Person.

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Informationen sammeln und auswählen

Erstelle eine Liste mit allen typischen Eigenschaften von Braut und Bräutigam. Dazu gehören natürlich Eckdaten, wie die Namen. In unserem Beispiel haben wir auch die Geburtsdaten und -orte von Braut und Bräutigam aufgenommen. Hinzu kommen dann Fakten, wie das Lieblingsessen, das liebste Urlaubsland, das erste Wort, das größte Hobby und vieles mehr. Befrage auch unbedingt Geschwister, Eltern, (Schul-)Freunde des Brautpaares und andere Personen aus dem direkten Umfeld. Sie haben häufig noch tolle Ideen und Vorschläge.

Am Ende entsteht wahrscheinlich eine umfangreiche Liste. Jetzt heißt es, sortieren. Alles, was nicht wichtig oder langweilig ist, kannst du direkt streichen. Überraschende Informationen oder richtig typische Eigenschaften dürfen hingegen keinesfalls fehlen. Achte auch darauf, dass die Steckbriefe von Braut und Bräutigam ungefähr gleich lang sind. Schön ist, wenn du bei beiden dieselben Kategorien befüllen kannst. Aber das  muss nicht sein. Er hat vielleicht ein interessantes Lieblingsessen und sie dafür ein spannendes Hobby sowie einen witzigen Spitznamen und umgekehrt ist das nicht der Fall.

 

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Humor erwünscht

Die Leser – und auch Braut und Bräutigam – freuen sich sehr über einige humorvolle oder augenzwinkernde Informationen. Die dürfen in einer unterhaltsamen Hochzeitszeitung also auch nicht fehlen. Aber Vorsicht: Achte darauf, dass diese lustigen Infos weder Geheimnisse sind, noch unter der Gürtellinie. Und auch bei sensiblen Bräuten und Bräutigamen solltest du überlegen, ob die witzigen und neckisch gemeinten Steckbrief-Informationen nicht doch verletzen könnten. Vielleicht fragst du im Zweifel auch noch jemand anderen aus Freundeskreis oder Familie um Rat.

Foto nicht vergessen

Nicht zuletzt gehört zu einem guten Steckbrief natürlich auch ein charakteristisches Foto. Du kannst dich für die schöne Variante unseres Beispiels entscheiden und ein Pärchenbild von Braut und Bräutigam auf eine Doppelseite ziehen oder Einzelfotos aussuchen. Eine andere Variante ist, jeweils ein aktuelles Foto auszuwählen und ein witziges oder schönes aus Kindheit oder Jugendzeit danebenzustellen.

PS: Für das Beispiel haben wir Steckbriefe aus unserer Abizeitungsvorlage angepasst. Wir haben das knallige Orange in einen sanften Rosaton geändert und eine andere Schriftart benutzt. Unglaublich, welchen Effekt eine andere Farbe und Schrift haben können, oder? Du findest diese uns noch weitere Steckbrieflayouts in der Vorlage „Abizeitung“ auf Seite 12 bis 18. Viel Spaß beim Ausprobieren!

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interview zeitschrift zeitung hochzeitszeitung geburtstagszeitung

Ein Interview in einer Zeitung? – Immer spannend! Ob du für die Hochzeitszeitung die besten Freunde des Brautpaares zu Wort kommen lässt, die Geschwister für eine Geburtstagszeitung befragst oder den Klassenlehrer aus der 5. Klasse für die Abizeitung mit Fragen löcherst – ein Interview ist für eine Zeitschrift toll. Hier erfahren du und deine Leser Informationen aus allererster Hand!

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Vorbereitung

Jede professionelle Interviewer geht vorbereitet in das Gespräch. Mach dir also vorher Notizen

zu den Dingen, die du unbedingt fragen möchtest oder über die du sprechen willst. Überlege dir lieber wenige gute, als zu viele Fragen, deren Antworten deine Leser nicht interessieren. Form

uliere Fragen, deren Antworten die Leser und vor allem der Beschenkte (wahrscheinlich) nicht kennen. Als Richtwert empfehlen wir nicht mehr als zehn Fragen mit in das Interview zu nehmen.

Vereinbare einen Termin für dein Interview. Wenn einer von euch beiden die ganze Zeit auf die Uhr schaut, weil er noch einen Termin hat, ist das keine entspannte Gesprächssituation. Am besten nehmt ihr euch etwas Zeit, aber nicht länger als eine Stunde. Dann lässt die Konzentration nach. Das Interview kann entweder ganz klassisch bei einem persönlichen Treffen stattfinden, es geht aber auch am Telefon, per Skype und sogar per E-Mail, also schriftlich. Falls ihr euch persönlich trefft, achte darauf, einen ruhigen Ort auszuwählen. Es sollte weder zu laut, noch zu unruhig oder ablenkend sein.

Material

  • Notizen mit deinen Fragen
  • Ein Aufnahmegerät oder dein Smartphone mit Aufnahmefunktion
  • Eine gute Kamera, um Fotos zu machen
  • Ein Getränk und/oder ein Snack, um die Stimmung aufzulockern.

Das Interview

Nach der freundlichen Begrüßung geht auch gleich schon los. Informiere den Interviewten darüber, dass du das Gespräch aufzeichnest und stelle die erste Frage. Tipp: Behalte immer im Hinterkopf, dass es ein Gespräch ist und kein Verhör. Frage ruhig nach, wenn du etwas genauer wissen möchtest. Manchmal erzählt der Gesprächspartner aber auch so viel, dass es sich anbietet, ihn oder sie freundlich zu bremsen. Bekommst du viele Informationen, bietet es sich an, den Gesprächsverlauf kurz zusammenzufassen, um sicher zu sein, dass du alles richtig verstanden hast. Manchmal kommen dabei auch noch neue Informationen zutage. Und das allerwichtigste: Die Interviewzeit ist vorbei, aber du hast nicht alle Fragen gestellt? Vielleicht hast du stattdessen spannende Antworten auf Fragen bekommen, die dir niemals eingefallen wären. Falls es wirklich eine Frage gibt, die du unbedingt noch stellen möchtest, dann frag dein Gegenüber, ob dessen Zeit noch reicht.

Vergiss nicht, noch ein paar Fotos von deinem Interviewpartner zu schießen. Schön ist beispielsweise ein gutes Porträt. Damit ergänzt du deinen Artikel später. Findet das Interview nicht bei einem persönlichen Treffen statt, kannste du den Interviewten auch um ein Foto bitten, das du dann für die Zeitschrift benutzt.

Die Nachbereitung

Nach dem Interview entscheidest du, in welcher Form du es in die Zeitung bringen möchtest: Entweder eingebettet in einen ausformulierten Text oder als klassisches Frage-Antwort-Interview. Für die zweite Variante empfiehlt es sich, das Interview zu transkribieren, das bedeutet, alles Wort für Wort abzutippen. Vorsicht: Das ist eine Menge Arbeit! Die einfachere Variante ist, sich das Interview mehrfach anzuhören, einen schönen Text daüber zu schreiben und dir die Passagen aus dem Gehörten herauszuschreiben, die Du wörtlich zitieren möchtest, weil du sie besonders wichtig findest.

Diese besonderen Zitate kannst du entweder einfach im Text in Anführungszeichen setzen und auch zusätzlich zwischen zwei Textabsätze groß und in schöner Schrift platzieren. So fallen die wichtigsten Aussagen beim Durchblättern der Zeitschrift schon ins Auge und machen neugierig darauf, das ganze Interview zu lesen.

Hast Du noch weitere Fragen? Schick uns eine Nachricht. Wir helfen jederzeit gerne weiter.

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