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Jilster in der Schule | Zeitschriften gestalten im Unterricht

Deine Arbeit als Lehrer*in ist anspruchsvoll: Du musst dem Lehrplan gerecht werden, deinen eigenen Ansprüchen sowieso, die Eltern äußern Wünsche und Vorstellungen und du möchtest den Schüler*innen natürlich auch einen abwechslungsreichen, anregenden Unterricht bieten … Da sind Kreativität, Ideenreichtum und offene Augen gefragt!

Jilster in der Schule | Zeitschriften gestalten im Unterricht | www.jilster.de

Zeitschriften im Unterricht – individuell, flexibel und vielseitig

Beim Stichwort Zeitschriften und Schule denkst du vielleicht an Schülerzeitungen und Abizeitungen – aber Zeitschriftenprojekte sind so viel mehr! Du kannst sie im Unterricht mit deinen Schülern in (fast) jeder Klassenstufe, (fast) jedem Fachunterricht zu (fast) jedem Thema einsetzen: Den Schwerpunkt bestimmst du! So können themengebundene Projekte umgesetzt, Arbeitsergebnisse dokumentiert oder Medienkompetenz trainiert werden.

Medienkompetenz und mehr

Medienkompetenz ist in vielen Klassenstufen ein großes Thema. Ob es um die Nutzung von Computern geht, die Möglichkeiten und Gefahren des Internets oder um Urheberrechte – die Themen sind vielfältig. Am praktischen Beispiel lassen sich solche Themen doch immer am besten in den Unterricht integrieren. Im Umgang mit dem Jilster Editor üben deine Schüler*innen gleich mehrere auf einmal. Hier wird das Internet genutzt, eigene Texte werden erstellt und Fotos integriert.

Erworben und vertieft: Kompetenzen im Fokus

Im Jilster Editor kannst du eine Zeitschrift als Projekt für deine Schüler*innen anlegen und einzelnen Kindern oder Teams Seiten zur Gestaltung zuweisen, die sie vom eigenen Computer Zuhause oder in der Schule bearbeiten können. Die Schüler*innen können natürlich auch jeweils eigene Projekte anlegen, die sie als kostenlose Online Zeitschriften anschließend mit dir und den anderen Schüler*innen teilen können. Du kannst die Seiten jeweils mit Layouts, die Foto(-flächen) und Textboxen beinhalten, vorbereiten oder Schüler*innen der höheren Klassenstufen vom “weißen Blatt” aus arbeiten lassen. Die Software ist schnell erklärt und einfach zu bedienen. Hier kommen gleich mehrere Kompetenzen zum Einsatz, werden erworben oder vertieft.

Du entscheidest

Ob du den Schwerpunkt auf Inhaltliches, Gestalterisches oder Rechtliches setzt – du entscheidest, wie du Jilster im Unterricht einsetzt. Im Anschluss an die Arbeit an der Zeitschrift könnt ihr entweder die kostenfreien Online Zeitschriften zur Dokumentation der Unterrichtseinheit nutzen oder Zeitschriften drucken lassen. Die Möglichkeiten sind vielfältig!

Die Vorteile von Jilster im Unterricht auf einen Blick

  • individuell einsetzbar in jeder Klassenstufe
  • wertvolle Kompetenzen werden erworben und/oder vertieft
  • viele Möglichkeiten der methodischen Umsetzung
  • sinnvoll nutzbar für viele Themen
  • in (fast) jeden Fachunterricht integrierbar
  • nicht nur für das Thema Medienkompetenz interessant

Hast du noch weitere Fragen? Schick uns eine Nachricht. Wir helfen jederzeit gerne weiter.

 

Hitlisten für die Abizeitung gestalten

Jeder, der selbst schonmal die Abizeitung einer Stufe in der Hand hatte, in der er die Schüler kennt, erinnert sich bestimmt daran, was er als Erstes lesen wollte, oder?

Hitlisten lesen (fast) alle zuerst in der Abizeitung

Die Hitlisten zählen zu den beliebtesten Kategorien in der Abizeitung. Sie werden auch Statistiken oder Stufenwahlen genannt. Hier kann viel gelacht, geschmunzelt, gekichert und mit dem Kopf geschüttelt werden. Welcher Schüler taucht auf welchen Hitlisten ganz oben auf? Gilt der chaotische Jan tatsächlich auch unter seinen Mitschülern als Verpeiltester? Findest du die Nummer Eins auf der Liste “Nettester Lehrer” auch am sympathischsten? – Hitlisten dürfen also in keiner Abizeitung fehlen. Hier sind die Meinungen der ganzen Stufe gefragt!

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So geht’s!

Überlegt euch im Abizeitungskomitee vorab die Kategorien, die ihr abfragen wollt oder befragt die ganze Stufe dazu – das kann allerdings in einer großen Dikussion enden. Schaut euch dafür gern die alten Abizeitungsausgaben durch. Da stellt ihr sicher auch schnell fest, welche Hitlisten ihr nicht in eurem Heft haben möchtet. Langweilige Themen lasst besser weg und achtet darauf, respektvoll zu bleiben und niemanden zu beschämen – auch die Lehrer nicht. Etwa 10 bis 15 Hitlisten passen gut in die Abizeitung. Ihr könnt alle oder manche Themen noch nach Geschlechtern trennen, wenn ihr wollt.

Die Abfrage könnt ihr ganz klassisch auf Papier machen, indem Ihr die Kategorien auf einem Zettel auflistet, den ihr kopiert an alle Schüler austeilt. Jeder trägt nun seine persönliche Nummer Eins in der Kategorie ein und ihr zählt die Nennungen später aus. Achtet darauf, die Zettel so zu verteilen, dass ihr sie sofort wieder einsammeln könnt, wenn alle Kategorien ausgefüllt wurden und haltet nach, wer seinen Zettel schon abgegeben hat. Das kann je nach Stufengröße ganz schön aufwendig werden. Deshalb ist die Nutzung eines Onlinetools für Umfragen auch eine gute Idee. Schaut, was für Euch am besten passt.

Ideen für Hitlisten

  • Verpeiltester Schüler
  • Heißester Feger
  • Tollstes Outfit der Stufe
  • Notorischer Zu-spät-Kommer
  • Größtes Lästermaul
  • Schlimmster Hausaufgaben-Vergesser
  • Mutti/Vati der Stufe
  • Stilles Wasser
  • Genialster Kopf
  • Zukünftiger Nobelpreis-Träger
  • Lehrerliebling
  • Sonnenschein der Stufe
  • Helfer in der Not
  • Größter Klugscheißer
  • Kreativster Kopf

Die Hitlisten in eurer Abizeitung – das Layout

Gefällt euch unsere schöne Vorlage für die Hitlisten-Doppelseite oben? Sie ist in unserer Abizeitungs-Vorlage “Abios Amigos” enthalten. Du findest die Vorlage im Jilster-Editor oben links unter “Vorlagen”. Ihr könnt sie dort so übernehmen wie sie ist oder aber an euren Stil, eure Farben und Schriftarten anpassen. Das ist superleicht!

Hast du noch weitere Fragen? Schick uns eine Nachricht. Wir helfen jederzeit gerne weiter.

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Mit Jilster kannst du nicht nur eine eigene Zeitschrift ganz nach deinen Wünschen und Vorstellungen selbst gestalten, du kannst das auch gemeinsam mit anderen in einem Redaktionsteam tun. Zusammenarbeiten ist das Schlüsselwort! In den Online-Redaktionsraum kannst du ganz einfach deine Redakteure einladen und dort könnt ihr zusammenarbeiten.

Dieser Beitrag ist der letzte Teil der dreiteiligen Serie Zusammenarbeiten – so geht’s!

Du hast die anderen Teile verpasst? – Hier kannst du sie nachlesen:

Teil 1: Zusammenarbeiten – Darauf solltest du achten

Teil 2: Zusammenarbeiten – Effektiv kommunizieren

Zusammenarbeiten – Teil 3: Im Flow bleiben

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Nach einem erfolgreichen Start ist es wichtig, dass das Projekt gut vorangeht und ihr im Flow bleibt! So kannst du sicher sein, dass ihr gut im Zeitplan bleibt und du jederzeit weißt, was noch erledigt werden muss, bis ihr eure wunderschöne Zeitschrift fertig in Händen halten könnt. Das kann dir allerdings schwerfallen, wenn du nicht weißt, wo du anfangen sollst.

Deshalb möchten wir dir ein paar Tipps ans Herz legen, die du berücksichtigen kannst, wenn du dein Redaktionsteam eingeladen und allen die jeweilige(n) Seite(n) zugewiesen hast. Die Tipps zielen darauf ab, die Zusammenarbeit reibungslos zu gestalten und dem Magazin zu einen einheitlichen Stil zu verhelfen. Und nicht zuletzt: Du vermeidest Terminstress!

1. Deadline(s) und eine Vision der Zeitschrift

Stelle sicher, dass jeder der Redakteure weiß, wann die Deadline ist, bevor er loslegt.

Trage unbedingt die Deadline für die Redakteuere in den Editor ein, damit die Redakteure diesen Termin kennen. Plane aber unbedingt Spielraum für dich selbst als Chefredakteur ein – das ist das Tüpfelchen auf dem i!

Um es für dich so einfach wie möglich zu machen, haben wir im Editor die Möglichkeit geschaffen, zwei Termine anzugeben: Das gewünschte Lieferdatum (das bedingt das letztmögliche Bestelldatum, damit die Zeitschrift pünktlich bei dir eintrifft) und den”Redaktionsschluss für die Redakteure” (dieses Datum ist für die Redakteure sichtbar).

In der Realität ist es leider so, dass fast alle Redakteure ihre Frist überziehen. Deshalb ist es so wichtig, einen Puffer einzuplanen zwischen der kommunikzierten Deadline und der tatsächlichen Deadline, die du für dich behältst. Prüfe auch nochmal die Lieferdauer und überlege, ob du vorab ein Probeexemplar deiner Zeitschrift bestellen möchtest. Das ist auf jeden Fall empfehlenswert und diese Zeit solltest du auch einplanen.

Kommuniziere deinem Team unbedingt das Ziel der gemeinsamen Zeitschrift: Für wen oder zu welchem Anlass gestaltet ihr eine Zeitschrift? Ist es ein Geburtstagsgeschenk, ein Hochzeitsgeschenk oder ein Geschenk für einen Kollegen, der das Unternehmen verlässt? Es ist wichtig, dass jeder weiß, worum es geht und sich das Endergebnis vorstellen kann. Das ist die Grundlage für inspiriertes und motiviertes Arbeiten!

Du motivierst dein Team auch, wenn du schon ein fertig gestaltetes (vielleicht auch nur vorläufiges) Cover der Zeitschrift vorbereitet hast. So bekommen die Redakteure Lust darauf, an dem Magazin zu arbeiten und haben schonmal eine kleine Vision der fertigen Zeitschrift vor Augen.

Überlege, allen Redakteuren zu ermöglichen, auch die Seiten der anderen Redakteuere einzusehen. (Bearbeiten kann jeder natürlich nur seine eigene Seite(n)!) Oft schätzen die Redakteure diesen Blick hinter alle Kulissen sehr und fühlen sich dadurch inspiriert für ihren eigenen Beitrag. Unter “Einstellungen” kannst du festlegen, dass alle Redakteure die Vorschau der gesamten Zeitschrift anschauen können. So fällt den Redakteuren untereinander der Austausch auch leichter und das unterstützt die Arbeit am Magazin.

2. Lege Meilensteine fest!

Wenn deine Redakteure loslegen, kann eine leere Seite im Editor eine sehr große Hürde bedeuten. Mach es deinem Redaktionsteam doch einfacher, indem du jede Woche (oder jeden Monat) einen Tag festlegst, bis zu dem es einen Teil der Aufgaben erledigt haben muss – Meilensteine eben.

Du kannst die Arbeit alternativ dazu auch in kleine Arbeitsschritte unterteilen, die die Redakteure dann in genau der Reihenfolge bearbeiten. Hier ein Beispiel mit drei Arbeitsschritten, das du deinem Team weitergeben kannst:

  1. Das Layout: Wähle aus den Vorlagen im Redaktionsraum oder erstelle ein eigenes Layout. Experimentiere mit verschiedenen Schriftarten, Schriftgrößen, Illustrationen und Bildern. Die Seite kann immer wieder angepasst werden.
  2. Wähle Fotos und Abbildungen aus und lade sie in den Editor hoch.
  3. Füge Texte zu deiner Seite hinzu. Diese müssen nicht lang sein, beispielsweise ein kurzes Intro, Erklärungen zu Abbildungen und Fotos oder Bildunterschriften, schöne Erinnerungen in Geschichtenform oder gute Wünsche für den Beschenkten. – Ganz so, wie es zum Thema der Zeitschrift passt. Dabei solltest du immer im Kopf behalten, zu welchem Anlass die Zeitschrift gestaltet wird. Warum wurdest du dazu eingeladen und was kannst du am besten beitragen? Du hast mehr Ideen, als du auf der zugewiesenen Seite unterbringen kannst? Bitte den Chefradakteur um mehr Platz.

3. Begeisterung und Wertschätzung

Die starke Wirkung von Wertschätzung wird oft unterschätzt.

Deine Redakteure geben ihr Bestes und wollen sich natürlich willkommen fühlen.  Benutze den Chat im Redaktionsraum für Komplimente, Tipps und Motivation. Unsere Erfahrung zeigt, dass dadurch alle motivierter werden, etwas Schönes zu machen.

Wenn die Redakteure zunächst nicht so motiviert scheinen, mach dir keine Sorgen! Frage sie, was ihnen schwerfällt und hilf ihnen dabei, loszulegen. Gib ihnen Tipps, schicke ihnen den Link zu den FAQ auf der Jilster-Website und erzähle ihnen von der Möglichkeit, eine E-Mail an den Jilster-Kundenservice zu schicken.

Erkläre den Redakteuren unbedingt, dass ihre Seiten keine professionelle Zeitschriftenseiten werden müssen! Bleibe in Kontakt mit ihnen und sorge dafür, dass sie Bescheid sagen, wenn etwas schiefläuft oder es Zeitprobleme gibt. So kannst du sicher sein, dass du immer Bescheid weißt und die Chance hast, etwaige Probleme zu lösen.

Alle Tipps auf einen Blick:

  • Hinterlege zwei Deadlines im Editor, sodass die Zeitschrift pünktlich bestellt werden kann. Sorge dafür, dass jeder die offizielle Deadline kennt.
  • Erkläre allen, wofür/für wen die Zeitschrift gedacht ist.
  • Unterteile die Arbeit an der Zeitschrift in kleine Meilensteine. Das macht es einfacher, loszulegen und sorgt dafür, dass das Redaktionsteam sich auch untereinander austauscht.
  • Lass das Redaktionsteam wissen, dass du da bist, um ihm zu helfen und ihre Arbeit wertschätzt. So stellst du sicher, dass du immer auf dem Laufenden bist, frühzeitig erfährst, wenn etwas schiefläuft und helfen kannst.
  • Gemeinsam an einem Strang zu ziehen, ergibt die besten Ergebnisse und macht alle zufrieden.

Wir sind uns sicher, dass dir diese Tipps dabei helfen, gemeinsam mit deinem Team eine tolle Zeitschrift zu gestalten! Hast du Fragen? Schick uns eine Nachricht. Wir helfen jederzeit gerne weiter.

Das Inhaltsverzeichnis ist das Herzstück einer Zeitschrift –  es sollte deshalb auch in deinem Magazin nicht fehlen. Hier bekommen deine Leser einen Überblick über die Themen und können gezielt nach konkreten Artikeln suchen, auf die sie durch die Überschrift auf dem Cover vielleicht schon besonders neugierig geworden sind. Auch für dich selbst ist ein gut strukturiertes Inhaltsverzeichnis hilfreich: Hier siehst du all deine Artikel und Seiten noch einmal auf einen Blick und in der Reihenfolge, in der du sie angelegt hast.

Der Zeitpunkt

Der beste Zeitpunkt, um ein Inhaltsverzeichnis zusammenzustellen, ist dann, wenn die Zeitschrift an sich fertig gestaltet ist und alle Artikel fertig geschrieben sind. Sonst musst du es jedesmal überarbeiten und aktualisieren, wenn Artikel hinzukommen. Damit machst du dir mehr Arbeit als nötig.

Der Inhalt

Im Inhaltsverzeichnis steht – wie der Name schon sagt – der Inhalt deiner Zeitschrift.  Deshalb sollte es übersichtlich alle Artikel beinhalten, die in deinem Magazin stehen. Zunächst solltest du die Überschriften deiner Artikel deshalb in der Reihenfolge notieren, in der sie in deiner Zeitschrift stehen. Vergiss dabei auch nicht Rubriken, wie das Impressum. Jetzt hast du die Basis. Daraus gestaltest du nun dein eigenes Inhaltsverzeichnis

Der Stil

Auch für ein Inhaltsverzeichnis gibt es verschiedene Möglichkeiten, es zu gestalten. Um dir Inspirationen zu holen, kannst du durch die Zeitschriften blättern, die du Zuhause hast und dich durch die Vorlagen im Jilster Editor klicken. Wirf doch auch mal im Supermarkt einen Blick in die Inhaltsverzeichnisse der Magazine im Zeitschriftenregal, um Ideen zu sammeln.

Grundsätzlich sollte das Inhaltsverzeichnis stilistisch zum Layout deiner Geburtstagszeitschrift, Hochzeitszeitung oder Abizeitung passen. Das bedeutet, dass du hier dieselben Gestaltungselemente, wie Farben und Schriftarten, verwenden solltest.

Die Gestaltungsvarianten

Entscheide dich für eine Variante, die Überschriften in deinem Inhaltsverzeichnis zu gestalten. Du kannst sie beispielsweise einfach in der Reihenfolge, in der die Artikel in der Zeitschrift stehen, auflisten mit den jeweiligen Seitenzahlen dahinter und dafür nur eine Schriftart benutzen. Das ist die einfachste Variante.

Eine andere Idee ist, alle Artikel, die du auf dem Titelblatt der selbstgestalteten Zeitschrift schon angeteasert hast, farbig hervorzuheben. Benutze dabei im Idealfall nur Farben, die sich auf dem Cover und im Rest der Zeitschrift wiederfinden. So finden deine Leser die Artikel, die sie auf dem Cover schon spannend fanden, am schnellsten wieder.

Alternativ oder ergänzend dazu kannst du Fotos einfügen, die auf die Inhalte der Artikel hinweisen. So wird das Inhaltsverzeichnis abwechslungsreicher und bunter und deine Leser bekommen schonmal einen kleinen Vorgeschmack auf den Inhalt. Eine schöne Idee ist es, Auschnitte der Fotos zu benutzen, die im jeweiligen Artikel stehen. Um es weniger statisch wirken zu lassen, kannst du die Fotos in verschiedenen Größen abbilden und sie mal vor und mal nach dem Text abbilden oder wie in unserem Beispiel (das findest du im Jilster Editor in der Vorlage Hochzeit/Romantisch) einfach in der Mitte der Doppelseite mit Seitenzahlen versehen, die auf die passenden Artikel verweisen. Um die Seite mit dem Inhaltsverzeichnis nicht zu voll werden zu lassen, solltest du nicht für jeden Artikel ein Foto abbilden. Hast du nur wenige Artikel in der Zeitschrift ist es hingegen kein Problem. Entscheide einfach aus dem Bauch heraus, wie es am besten aussieht.

Du kannst die Überschriften einer sehr umfangreichen Zeitschrift auch nach Themen sortieren, z. B. Rezepte, Sport, Profile. So fällt es den Lesern leichter, sich zurechtzufinden und alles ist besser strukturiert. Das lohnt sich allerdings nur, wenn du in jeder Rubrick mindestens zwei bis drei Artikel zusammenstellen kannst.

Die Reihenfolge

Wenn du dein Inhaltsverzeichnis fertig gestaltet hast, kannst du alle Inhalte deiner Zeitschrift in der Reihenfolge, in der sie in der Zeitschrift abgedruckt werden, auf einen Blick sehen. Das ist ein guter Moment, um nochmal innzuhalten und alles auf dich wirken zu lassen: Stehen die Artikel in der bestmöglichen Reihenfolge? Oder möchtest du doch noch etwas tauschen? Jetzt ist genau der richtige Zeitpunkt, um das nochmal zu überdenken und eventuell zu ändern.

Jetzt steht deinem eigenen, individuell gestalteten Inhaltsverzeichnis nichts mehr im Weg! Hast Du noch Fragen? Schick uns eine Nachricht. Wir helfen jederzeit gerne weiter.

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Nachhaltigkeit ist für uns bei Jilster ein sehr wichtiges Thema. Denn unsere Produkte – eure schönen selbst gestalteten Magazine und Zeitschriften – werden aus Papier hergestellt. Und das stammt aus den Wäldern. 80 % aller Tiere leben in den Wäldern. Sie sind ein wertvoller Lebensraum. Um die Umwelt zu schonen und die Tiere zu schützen, benutzen wir deshalb für die Herstellung unserer Zeitschriften ausschließlich Papier, das das FSC-Siegel trägt. Das steht für nachhaltige Waldwirtschaft. So leistet auch Jilster einen Beitrag, um die Wälder zu schützen.

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Was ist das FSC-Siegel?

Das FSC-Siegel dürfen nur zertifizierte Produkte aus Holz oder Papier tragen. Das Siegel garantiert, dass das Holz aus FSC-zertifizierten Wäldern stammt, in denen Holz nach hohen ökologischen und sozialen Standards produziert wird. Im Fokus liegt der verantwortungsvolle Umgang mit Waldressourcen, aber auch mit den Menschen. Die Holzfäller arbeiten beispielsweise unter sicheren Bedingungen und die Bäume werden so gefällt, dass nicht der ganze Wald abgeholzt wird. Den Wäldern wird immer genügend Zeit gewährt, sich zu regenerieren, bevor weiteres Holz geerntet wird. Anschließend wird das Holz auf seinem Weg verfolgt, um nachweisen zu können, woher es stammt. Unabhängige Prüfer kontrollieren nach strengen Kriterien, ob die FSC-Standards eingehalten werden.

Interessiert dich das Thema? – Mehr Informationen über nachhaltige Waldwirtschaft und das FSC-Siegel findest du unter www.fsc-deutschland.de

 

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Eine eigene Zeitschrift gestaltest du mit viel Liebe und Sorgfalt. Sie soll perfekt sein! Uns ist es auch wichtig, dass du mit deinem Ergebnis wirklich zufrieden bist. Deshalb bieten wir dir die Möglichkeit, zu einem reduzierten Preis vorab ein Probeexemplar deiner Zeitschrift zu bestellen. Was das genau ist und wie es dir nutzt, möchten wir dir erzählen.

Qualität ist das Wichtigste

Wenn du jemandem, der dir am Herzen liegt, eine selbst gestaltete Zeitschrift schenken möchstest, willst du natürlich, dass sie auch toll aussieht! Dann wäre es wirklich schade, wenn du erst nach dem Druck feststellst, dass sie mit Rechtschreibfehlern gespickt ist oder dass eine Doppelseite nicht gut aussieht. Deshalb empfehlen wir dir, vorab ein Probeexemplar zu bestellen, um all diese kleinen Fehler entdecken und korrigieren zu können.

Ein transparentes Wasserzeichen

Wenn deine Zeitschrift fertig gestaltet ist, kannst du im Bestellprozess die Option “Probeexemplar bestellen” auswählen. Wenn du dich dafür entschieden hast, bekommst du per Post in der normalen Lieferzeit ein Probeexemplar deiner Zeitschrift geliefert. Dies entspricht der “richtigen” und endgültigen Version deiner Zeitschrift. Der einzige Unterschied ist ein schmaler blauer Balken, der sich im unteren Drittel deiner Zeitschrift über alle Seiten zieht. Das ist das transparente Wasserzeichen. Es sieht genauso aus, wie im Beispiel hier unter dem Text.

probeexemplar-bestellen-zeitschrift-gestalten-jilster-blogWenn du nun beim Durchblättern deiner Zeitschrift beispielsweise Rechtschreibfehler entdeckst oder unscharfe Fotos, hast du jetzt noch die Chance, all dies zu korrigieren.

Der Preis deines Probeexemplars

Du kannst von jeder Zeitschrift in jeder Ausführung ein Probeexemplar bestellen. Das Probeexemplar ist günstiger als die Bestellung einer einzelnen Zeitschrift. Der Preis entspricht dem Einzelpreis einer Zeitschrift, wenn hundert Exemplare derselben Zeitschrift bestellt werden. Diesen Preis findest du heraus, wenn du im Preiskalkulator bei der gewünschten Anzahl der Zeitschriften 100 eingibst. Vergiss nicht, die Seitenzahl deiner Zeitschrift einzutragen.

In der untenstehenden Tabelle kannst du ablesen, dass ein Probeexemplar einer gehefteten Zeitschrift mit 32 Seiten 7,91 € kostet.

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Wir wünschen dir viel Freude beim Gestalten deiner eigenen Zeitschrift!

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Schülerzeitung verkaufen Jilster Blog

Schülerzeitung verkaufen Jilster Blog

Die Schülerzeitung ist gedruckt und wartet nur darauf, unter die Schüler gebracht zu werden. Der Verkauf der Schülerzeitung ist Aufgabe des Verkaufsteams. Im letzten Teil unserer Serie erfährst du, wie das Team die Zeitschrift bekannt macht und dafür sorgt, dass die Kassen klingeln.

Der Verkauf der Schülerzeitung erfordert einiges Organisationsgeschick. Eine gute Planung ist dabei das A und O. Aber keine Sorge!

 

Hast du die vorherigen Teile unserer Serie zur Schülerzeitung verpasst? – Hier kannst du sie nachlesen:

Teil 1: Wie gründe ich eine Schülerzeitung?
Teil 2: Was macht eigentlich ein Chefredakteur?
Teil 3: Wie finanziere ich die (erste) Ausgabe?
Teil 4: Wie finde ich interessante Themen?
Teil 5: Wie schreibe ich spannende Artikel?
Teil 6: Wie finde ich einen “Hausstil”?

 

Wie mache ich die Schülerzeitung bekannt?

Während die Redakteure fleißig Texte schreiben und Interviews führen, das Finanzteam Sponsoren sucht und die Gestalter der Schülerzeitung einen professionellen Look verpassen, haben auch die Mitglieder des Verkaufsteams genug zu tun. Ihre Arbeit beginnt nämlich nicht erst, wenn die Zeitschriften fertig gedruckt sind und zum Verkauf bereit liegen. Ihre Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass die Zeitschrift bei Schülern und Lehrern bekannt wird. Kurz gesagt: Sie müssen für die Schülerzeitung Werbung machen!

Flyer verteilen und Plakate aufhängen

Die einfachste Art, auf den Verkauf der Schülerzeitung aufmerksam zu machen, ist es, Flyer (Handzettel) und Plakate drucken zu lassen (oder in der Schule selbst zu drucken). Diese kann das Verkaufsteam dann in der Schule verteilen und aufhängen. Für die Plakate wählst Du am besten einen Platz, an dem viele Schüler und Lehrer vorbeikommen und wo es direkt auffällt, zum Beispiel im Pausenbereich, im Eingang und in der Mensa. Auch die Toiletten sind ein gut besuchtes Örtchen 😉 .

Die folgenden Infos dürfen auf keinen Fall auf den Handzetteln und Plakaten fehlen:

  • Logo: Erinnerst du dich daran, dass wir dir im vorherigen Teil erklärt haben, warum Branding so wichtig ist für die Schülerzeitung? Euer Logo auf den Plakaten und Flyern steigert den Wiedererkennungseffekt
  • Vorschau: Worüber berichtet ihr in dieser Ausgabe der Schülerzeitung? Drucke zum Beispiel die Titelseite der Ausgabe auf das Plakat, um den Lesern einen kleinen Vorgeschmack geben.
  • Verkauf: Wann und wo werdet ihr die Zeitschrift verkaufen?
  • Preis: Was kostet die Ausgabe der Schülerzeitung? Schreibt den Preis gut deutlich auf das Plakat und die Handzettel. Schließlich möchtest du nicht, dass die Schüler enttäuscht abziehen, weil sie 50 Cent zu wenig in der Tasche haben und dann nicht wieder kommen.

Mund-zu-Mund-Werbung

Mund-zu-Mund-Werbung oder Mundpropaganda, wie man auch sagt, ist die älteste Form der Werbung. Es bedeutet, dass man in einem persönlichen Gespräch seine Erfahrungen mit einem Produkt „von Mund zu Mund“ weitergibt. Im Klartext heißt das: Alle Mitglieder der Redaktion sind gefragt. Motiviere dein Team dazu, in ihren Klassen, ihren Lehrern und ihren Eltern von der kommenden Ausgabe zu erzählen. Sie können gerne ankündigen, worüber ihr in dieser Ausgabe schreibt. Aber nicht zu viel verraten!

Social Media

Auch Social Media kann bei der Werbung für Eure Schülerzeitung zum Einsatz kommen. Postet zum Beispiel einen Aufruf zu einem Gewinnspiel: Die fünf besten Einsendungen, zum Beispiel Fotos zu einem bestimmten Thema, werden in der nächsten Ausgabe veröffentlicht und die Gewinner erhalten die kommende Ausgabe als Geschenk. Auch kannst Du euren Lesern auf Social Media einen Einblick hinter die Kulissen geben. Veröffentliche etwa einen kurzen Videoausschnitt, wie es hinter der Bühne während der jährlichen Theateraufführung zugeht.

Um auf Social Media erfolgreich zu sein, solltest du jedoch einiges beachten: Wähle eine Social-Media-Plattform aus, die die Leser der Schülerzeitung – also die Schüler Eurer Schule – benutzen. Facebook, Instagram und Snapchat bieten die Möglichkeit, (kurze) Ankündigungen mit Fotos oder Videos zu posten. Schade ist aber, wenn niemand deine Posts sieht, weil nur wenige deiner Mitschüler zum Beispiel Facebook benutzen. Zweitens lohnt sich ein eigener Account für die Schülerzeitung nur dann, wenn du regelmäßig Berichte veröffentlichst. Viele Social-Media-Plattformen zeigen den Followern nur eine Auswahl aller Beiträge. Dabei schauen sie, wie viele Follower die Seite hat, wie oft die Seite Beiträge veröffentlicht, wie beliebt die Seite bei den Followern ist, und und und … Es ist daher gar nicht einfach, alle zu erreichen, die sich vielleicht für Eure Schülerzeitung interessieren. Dein Verkaufsteam hat nicht so viel Zeit? – Vielleicht hat ja die Schule selbst oder die Schülervertretung einen eigenen Account und möchten für die Schülerzeitung Werbung machen.

Vorbestellungen

Biete euren Lesern die Möglichkeit, die nächste Ausgabe der Schülerzeitung noch vor dem Druck bei euch vorzubestellen. Das hat für die Redaktion einen klaren Vorteil: Ihr bekommt einen Eindruck davon, wie viele Exemplare ihr auf jeden Fall drucken lassen müsst. Außerdem kommt so schon Geld in die Kasse, bevor der Druckauftrag überhaupt rausgeht. Es kann sein, dass du den Lesern einen Ansporn dazu bieten musst: Leser, die ein Exemplar vorbestellen, erhalten zum Beispiel 0,50 € Rabatt oder ein kleines Geschenk.

 

Wie organisiere ich den Verkauf?

Der Verkauf der Schülerzeitung erfordert einiges Organisationsgeschick. Eine gute Planung ist dabei das A und O. Aber keine Sorge! Mit unserer Checkliste ist sicher an alles gedacht:

Zeitplan

In welchen Pausen, Freistunden und bei welchen Schulveranstaltungen werdet ihr die Zeitschrift verkaufen? Wer sitzt wann hinter dem Verkaufstisch und hat welche Aufgabe? Wer hilft wann beim Auf- und Abbauen unseres Verkaufsstandes?

Verkaufsstand

Sprich mit dem Hausmeister. Er hilft euch sicherlich bei der Suche nach einem geeignetem Verkaufstisch. Sprich mit ihm ab, wann und wo ihr Tische und Stühle abholen und auch wieder zurückbringen könnt.

Verkaufsort

Gehe einige Zeit vorher auf die Suche nach einem geeigneten Ort, wo ihr euren Verkaufsstand aufbaut. Am idealen Platz kommen viele Schüler und Lehrer vorbei und fällt euer Stand gut auf. Gleichzeitig sollten die Schüler nicht den Durchgang blockieren, wenn die Schlange mal etwas länger ist. Sprich unbedingt mit der Schulleitung ab, wann und wo ihr die Schülerzeitung verkaufen wollt, damit ihr hinterher keinen Ärger bekommt.

Materialien

Bereite einen Wäschekorb oder eine Kiste mit allen Utensilien vor, die ihr für den Verkauf der Zeitschriften braucht: eine abschließbare Geldkassette mit genügend Wechselgeld, ein Notizbuch und Stifte, eine saubere Tischdecke, Dekoration, eventuell kleine Geschenk für die ersten 10 (20, 50 …) verkauften Ausgaben und natürlich genügend Vorrat an Schülerzeitungen. Führe eine Strichliste über die verkaufte Anzahl der Exemplare. So weißt du immer genau, wie viele Exemplare ihr bereits verkauft habt und wie viel Geld in der Kasse ist.

Nach der Pause oder der Freistunde kommen alle Utensilien wieder zurück in den Korb. Kontrolliert, ob die Einnahmen aus der Kasse mit eurer Strichliste und eurem Vorrat an Schülerzeitungen übereinstimmen, füllt den Vorrat wieder auf und schaut, ob ihr für das nächste Mal noch genügend Wechselgeld habt. Macht dies am besten zu zweit, denn vier Augen sehen mehr als zwei. Sorgt dafür, dass euren Verkaufskorb immer am selben Ort gelagert wird, wenn sie nicht gebraucht wird. Wenn die Schülerzeitung keinen eigenen Raum hat, den man abschließen kann, bittet den Hausmeister, eure Utensilien an einem sicheren Ort einzuschließen.

 

Absprachen treffen

Auch wenn das Verkaufsteam unabhängiger arbeitet als die anderen Teams, ist eine gute Absprache mit den anderen Teams wichtig. Das Verkaufsteam sollte jede Werbeaktion zusammen mit dem Finanzteam planen, sodass die Schülerzeitung nie zu viel Geld ausgibt. Das Gestaltungsteam hilft beim Designen der Plakate und Flyer. Lasse die Texte darauf unbedingt auf Rechtschreibfehler von den Redakteuren kontrollieren. Wenn alle Mitglieder an einem Strang ziehen, dann wird Eure Schülerzeitung ein voller Erfolg!

 

 

Das war der letzte Teil unserer Serie zur Schülerzeitung. Hast Du noch Fragen? Schreib uns einfach eine Nachricht. Wir helfen jederzeit gerne weiter!

 

Hausstil Schülerzeitung gestalten

Hausstil Schülerzeitung gestalten

Wenn Du regelmäßig die gleiche Zeitschrift liest, wird Dir bestimmt schon aufgefallen sein, dass sich alle Ausgaben optisch ähneln. Die Zeitschrift hat einen sogenannten “Hausstil”. In diesem Teil unserer Schülerzeitungsserie erklären wir, wie das Gestaltungsteam einen solchen Hausstil für die Schülerzeitung entwickelt.

Hast Du die vorherigen Teile unserer Serie zur Schülerzeitung verpasst? – Hier kannst Du sie nachlesen:

Teil 1: Wie gründe ich eine Schülerzeitung?
Teil 2: Was macht eigentlich ein Chefredakteur?
Teil 3: Wie finanziere ich die (erste) Ausgabe?
Teil 4: Wie finde ich interessante Themen?
Teil 5: Wie schreibe ich spannende Artikel?

 

Warum ist ein eigener Stil wichtig?

Eine der Hauptaufgaben des Gestaltungsteams ist es, einen eigenen Stil (in der Fachsprache “Hausstil”) für Eure Schülerzeitung zu entwickeln. Aber warum ist das so wichtig? Ein gutes Branding steigert den Wiedererkennungswert Eurer Schülerzeitung. Dazu sollten wir Dir erklären, was das englische Wort “Branding” bedeutet. Ein Beispiel: Wenn Du eine lila Kuh siehst, denkst Du dann nicht auch direkt an Milka-Schokolade? Genau darum geht es beim Branding: Einen eigenen Stil entwickeln, der einen von anderen unterscheidet und an dem man direkt wieder erkannt wird. Das gilt nicht nur für große Marken, sondern auch für Eure Schülerzeitung.

Ein Hausstil hat übrigens noch mehr Vorteile: Wenn Ihr den Ausgaben immer einen ähnlichen Look verpasst, finden sich Eure Stammleser schneller zurecht. Wenn sie eine x-beliebige Seite aufschlagen, wissen sie auf den ersten Blick, in welcher Rubrik sie gelandet sind. Das schafft Ordnung und ist außerdem ein Zeichen, dass Ihr professionell arbeitet! Außerdem spart Ihr Euch damit eine Menge arbeitet, da Ihr nicht jedes Mal ein komplett neues Layout gestalten müsst. (Dazu gibt es weiter unten noch mehr Tipps.)

 

Wie finde ich den richtigen Stil?

Bei der Entwicklung Eures eigenen Stils solltet Ihr verschiedene Elemente festlegen, die sich in jeder Zeitschrift wiederholen. Das sind:

Ein eigenes Logo

Weiter oben hast Du erfahren, warum Branding so wichtig ist: Es steigert den Wiedererkennungswert. Daher ist ein einzigartiger Namensschriftzug bzw. ein auffälliges Logo ein Muss auch für jede Schülerzeitung. Dazu braucht sie erst einmal einen Namen, am besten einen auffälligen und außergewöhnlichen. Viele Schülerzeitungen tragen einen lustigen Namen, der auf den Namen der Schule anspielt, wie zum Beispiel die Schülerzeitung KAGtus des Konrad-Adenauer-Gymnasiums. Logisch, dass deren Logo grün ist, oder? Inspiration für Euren Namen und Euer Logo findet Ihr auch in den Farben oder dem Logo Eurer Schule. Der Vorteil eines auffallenden Logos? Ihr könnt es auch in Eurer Werbung einsetzen, zum Beispiel auf den Postern und Flyern, auf denen Ihr die neue Ausgabe Eurer Schülerzeitung ankündigt. Auch Eurer Verkaufsstand könnt Ihr mit Eurem Logo schmücken und so andere Schüler auf Euch aufmerksam machen. Das steigert den Wiedererkennungseffekt und ist gut für das Branding der Schülerzeitung. Dazu solltet Ihr das Logo auf jeden Fall auf der Titelseite unterbringen:

Logo der Schülerzeitung Hausstil

Schriftarten

Zu einem guten Hausstil gehört, dass Ihr für dieselben Textkategorien immer dieselbe Schriftart (meistens auch in denselber Farben) benutzt. In einem Artikel gibt es meist folgende Textkategorien: Fließtext, Überschrift und Zischenüberschriften und Zitate. Fließtext nennt man den langen Teil, den Inhalt Deines Artikels. Damit dieser Text gut lesbar ist,sollte das Gestaltungsteam für alle Fließtexte eine einfache, schnörkellose Schriftart auswählen: Schriftarten, die sich gut für den Fließtext eignen, sind Arial oder Eva Pro in der Schriftgröße 10. Keine Sorge: Das sieht vielleicht auf dem Computerbildschirm klein aus, ist aber in der gedruckten Zeitschrift gut zu lesen. Für die Titel und die Zitate (das sind einzelne, kurze Sätze aus dem Artikel, die Du besonders hervorheben möchtest) wählst Du zwei bis drei auffälligere Schriftarten aus. Dabei gilt: Die Überschrift des Artikels sollte sich am meisten von den anderen Textkategorien unterscheiden.

Artikelarten Schülerzeitung Hausstil

Farben

Bei der Auswahl der Farben für Euren Hausstil könnt Ihr Euch an Eurem Logo orientieren. Wähle für Eure Zeitschrift eine Hauptfarbe (zwei sind auch ok, aber nicht mehr) und ein bis zwei weitere Farben aus, um Akzente zu setzen und bestimmte Elemente (zum Beispiel eine Infobox oder ein Zitat) besonders hervorzuheben. Diese könnt Ihr in verschiedenen Intensitäten für Ränder, Textfelder und Überschriften benutzen. Hier geben wir noch mehr Tipps, wie Ihr Eurer Zeitschrift den richtigen Anstrich verpasst.

Dekoration

Verspiele und auflockernde Elemente, die immer wieder auf den Seiten der Schülerzeitung zu sehen sind, machen sie lebendiger und können auch eine Prise Humor versprühen. Gibt es vielleicht ein Schulmaskottchen? Oder ein Tier, das einen besonderen Bezug zur Schule hat? – Wenn es keines gibt, dann überlegt Euch doch eins speziell für die Schülerzeitung. Ihr könntet dazu eine Umfrage unter den Schülern machen und z. B. drei verschiedene zur Wahl stellen oder aber direkt nach Ideen fragen und einen Wettbewerb organisieren. So macht Ihr gleichzeitig auf Euer Schülerzeitungsprojekt aufmerksam. Natürlich könnt Ihr auch andere Elemente benutzen, um die Seiten etwas aufzuhübschen. Eine Idee sind Icons, die zum Thema der jeweiligen Zeitungsseiten passen, wie ein Fußball zu Sportthemen oder ein Schwarzes Brett für aktuelle Neuigkeiten.

 

Vorlagen vorbereiten

Wenn Ihr Euch im Gestaltungsteam auf einen Hausstil geeinigt habt, könnt Ihr auf dieser Grundlage eigene Schablonen mit der Grundgestaltung für Eure Schülerzeitung anlegen, in die dann jede Mal nur noch der Text hineingeschrieben wird.

Das Gestaltungsteam und die Redakteure überlegen am besten gemeinsam, welche Seiten und Rubriken es in jeder Ausgabe gibt. Für diese ist es sinnvoll, eine separate Vorlage zu erstellen, die dann für jedes Heft genutzt werden kann. Das sind zum Beispiel die Inhaltsangabe, der Veranstaltungskalender oder die Rätselseite. Auch für Serien, wie Porträts von Lehrern, ist es sinnvoll, eine Vorlage anzulegen, die dann jedes Mal wieder zum Einsatz kommen kann. So sehen die Redakteure auch gleich, wie viel Platz sie für ihren Text haben. Eine eigene Vorlage zu erstellen ist im Jilster-Online Editor übrigens kinderleicht. So geht’s:

Lege am besten eine Zeitschrift im Jilster Editor an, in der nur die einzelnen Vorlage vorbereitet werden können. Diese können dann später in die jeweiligen Ausgaben hineinkopiert werden. Übrigens: Wir bei Jilster fügen in unsere Vorlagen immer einen Platzhaltertext (in der Fachsprache auch “Blindtext” genannt) ein. Das spart uns viel Zeit, weil wir so für die Seiten nicht immer extra einen neuen Text schreiben müssen. Der berühmteste Blindtext ist der “Lorem Ipsum”-Text. Der Text sieht zwar aus wie Lateinisch, ist aber bis auf einzelne Wörter völliger Unsinn, damit wir nicht durch den Inhalt abgelenkt werden. Im Internet gibt es verschiedene Webseiten auf denen man so einen Text generieren kann. Wenn später einzelne Schablonen in einer Ausgabe der Schülerzeitung benutzt werden sollen, können sie einfach auf der jeweiligen Seite eingefügt werden. Klicke dazu im Editor einfach oben links auf “Eigene Seite”. Damit hast Du Zugriff auf alle Seiten, die jemals mit dem Jilster-Account, den Du nutzt, erstellt wurden. Wähle die Seite aus, die Du einfügen möchtest. Jetzt kannst Du einen neuen Text hineinschreiben oder -kopieren und die Fotos anpassen – fertig!

Das Praktische an den Vorlagen: Sollte das Gestaltungsteam mal wenig Zeit haben, können die Redakteure ihre Texte einfach selbst in die Vorlage einfügen. Auch der Fotograf lädt seine Fotos einfach an den entsprechenden Stellen hoch. Das Gestaltungsteam überprüft anschließend nur noch, ob alles stimmig aussieht. Das spart Zeit!

Ausnahmen bestätigen die Regel

Du stellst Dir jetzt sicherlich die Frage, ob Ihr zwischendurch mal die Farben ändern oder eine andere Schriftart benutzen könnt, oder? Klar, das geht! Stelle Dir dabei jedoch immer die Frage: Ist es sinnvoll, dass ich das Aussehen des Artikels ändere? Dadurch fällt er nämlich besonders auf. Das ist für den Hauptartikel einer Ausgabe beispielsweise sinnvoll, aber weniger für eine Rubrik, die in jedem Heft erscheint. Generell ist Abwechslung – so lange sie im Rahmen bleibt – immer eine gute Idee!

Auch bei einer Sonderausgabe kann es sinnvoll sein, die Gestaltung der Zeitschrift zu ändern. Greife dabei zum Beispiel das Thema der Sonderausgabe auf: Für die Weihnachtsausgabe eignen sich Rot, Gold und Grün und weihnachtliche Dekoration besonders gut. In der Ferienausgabe könnt Ihr hingegen sommerliche, helle Farben verwenden. Damit die Sonderausgabe ihren einheitlichen Stil nicht verliert, solltet Ihr die neuen Farben konsequent auf allen Seiten verwenden, aber die Gestaltung an sich beibehalten. Sonst wirkt es schnell chaotisch!

 

Die Zeitschrift kann in den Druck

Alle Redakteure haben ihre Artikel rechtzeitig abgeben, die Gestalter haben der Schülerzeitung einen einheitlichen Look verpasst und der Chefredakteur hat noch einmal alles kontrolliert? – Dann kann die Ausgabe der Schülerzeitung in den Druck! Und die Arbeit des Verkaufsteams geht los: Im nächsten Teil der Serie erfährst Du, wie Ihr Eure Schülerzeitung unter die Leute … ähhh Schüler bringt.

Hast Du noch Fragen? Schreib uns einfach eine Nachricht. Wir helfen jederzeit gerne weiter!
 


 

Schülerzeitung Artikel schreiben

Schülerzeitung Artikel schreiben

Wie schreibe ich eine Reportage? Wie führe ich ein Interview? – Diese und viele andere Fragen stellen sich frischgebackene Redakteure einer Schülerzeitung. Wir haben deshalb im fünften Teil unserer Schülerzeitungsserie ein kleines Lexikon mit Textsorten zusammengestellt.

Es gibt verschiedenen Textsorten, aus denen Du wählen kannst. Für welche Du Dich entscheidest, hängt davon ab, was Du mit Deinem Text erreichen möchtest und wie viel Material Du hast.

 

Hast Du die vorherigen Teile unserer Serie zur Schülerzeitung verpasst? – Hier kannst Du sie nachlesen:

Teil 1: Wie gründe ich eine Schülerzeitung?
Teil 2: Was macht eigentlich ein Chefredakteur?
Teil 3: Wie finanziere ich die (erste) Ausgabe?
Teil 4: Wie finde ich interessante Themen?

 

Unterschiedliche Textsorten

Wenn Du eine Idee hast, worüber Du schreiben möchtest, recherchierst Du zunächst alle Fakten. Aus den gesammelten Informationen formulierst Du anschließend Deinen Artikel. Es gibt verschiedenen Textsorten, aus denen Du wählen kannst. Für welche Du Dich entscheidest, hängt davon ab, was Du mit Deinem Text erreichen möchtest und wie viel Material Du hast. Wir haben für Dich wichtigsten Infos zu den verschiedenen Textsorten zusammengestellt:

Nachricht

Die Nachricht informiert kurz und knackig über die wichtigsten Fakten eines Ereignisses. Du beantwortest darin eigentlich nur die fünf W-Fragen: Wer? Was? Wann? Wo? Wie? Warum? Eine Nachricht ist neutral formuliert. Das heißt, dass Du in der Nachricht nicht sagt, was Du selbst von dem Ereignis hältst.

Ein Beispiel aus dem Schulalltag: Das Volleyballteam Deiner Schule hat am vergangen Wochenende an den Stadtmeisterschaften teilgenommen und den zweiten Platz belegt. So könnte dann eine Nachricht in Eurer Schülerzeitung aussehen:

Nachricht - Artikelarten für die Schülerzeitung

Interview

In einem Interview gibst Du ein Gespräch wieder, das Du mit einer Person zu einem bestimmten Thema geführt hast. Was diese Person zu sagen hat, ist interessant, weil sie zum Beispiel Verursacher oder Betroffener eines Problems ist. Stell Dir vor, dass der Direktor Deiner Schule beschließt, die große Pause um fünf Minuten zu kürzen. Dann ist es spannend, zu erfahren, warum er das tut. Du möchtest dann aber auch wissen, was die Betroffenen, in diesem Fall Schüler und Lehrer, davon halten. Du kannst deshalb mit beiden Parteien ein Interview führen, um die jeweiligen Sichtweisen darzustellen. Oft ist auch eine dritte Person interessant: der Experte. Er kann Dir in einem Interview Hintergründe und Zusammenhänge erklären. In unserem Beispiel hat sich der Busfahrplan geändert. Die Busse mit den Schülern kommen jetzt morgens fünf Minuten später an der Schule an, sodass die erste Stunde erst fünf Minuten später beginnen kann. Ein Angestellter des Busunternehmens kann Dir in einem Interview erklären, warum der Busfahrplan geändert wurde.

Wie führe ich ein gutes Interview?

Interview - Artikelarten für die Schülerzeitung

Für ein gutes Interview ist die Vorbereitung besonders wichtig. Überlege Dir vorab, zu welchen Themen Du mehr erfahren möchtest. Hierzu kannst Du Dir bereits ein paar Fragen überlegen. Pass jedoch auf: Wahrscheinlich wird Dein Interviewpartner nicht auf alle Deine Fragen eine passende Antwort haben. Stelle Dich darauf ein, dass Du während des Interviews noch Folgefragen stellen musst, um herauszufinden, was Deiner Interviewpartner genau meint. Manchmal gibt er Gesprächspartner auch Antworten auf Fragen, die Du noch gar nicht gestellt hast. Diese solltest Du dann später natürlich weglassen.

Nimmst das Interview am bestem mit dem Handy auf! Dann musst Du nicht mitschreiben und kannst Dich voll und ganz auf Deinen Gesprächspartner konzentrieren. Bitte ihn jedoch vorab um Erlaubnis! Das aufgezeichnete Gespräch kannst Du später transkribieren (aufschreiben). Die einzelnen Antworten kannst Du gegebenenfalls zusammenfassen oder einkürzen, damit sie besser zu lesen und zu verstehen sind. Achte jedoch darauf, dass Du dabei nicht den Sinn der Aussage änderst. Am besten zeigst Du Deinem Interviewpartner die ausformulierte Version des Interviews und holst Dir sein Einverständnis ein, bevor Du es veröffentlichst.

Reportage

In einer Reportage berichtet der Autor von einem Ereignis, das er selbst erlebt hat, oder einem Thema, das ihn selbst betrifft. Du kannst erzählen, wie Du ein Ereignis erlebt hast, was Du darüber denkst und was andere darüber denken. Oder Du begleitest eine interessante Person für einen Tag und schreibst dann eine Reportage darüber, was diese Person tut, denkt und fühlt.

Eine gute Reportage schreiben

Das Ziel einer Reportage ist es, dass der Leser das Gefühl hat, selbst dabeigewesen zu sein. Das erreichst Du, indem Du die Situation genau beschreibst. Stelle Dir Fragen wie zum Beispiel:

  • Was hast Du erlebt? Wer hat was gemacht?
  • Welche Rolle spielen die Beteiligten?
  • Wie hast Du Dich dabei gefühlt?
  • Wie war die Stimmung?
  • Was berichten andere Beteiligte?

Um all diese Fragen beantworten zu können, ist eine Reportage meist lang und ausführlich. Oft nimmt sie mehrere Seiten in einer Zeitschrift in Beschlag und enthält viele Fotos. Eine Reportage wirft meist einen Blick hinter die Kulissen. Für Deine Schülerzeitung kannst Du zum Beispiel eine Reportage über wichtige Schulveranstaltungen, wie zum Beispiel das Schulkonzert oder den Abisturm, verfassen, für die Du die Beteiligten einen Tag lang begleitest.

Kommentar

Wenn Dich ein Thema bewegt und Du Deine eigene Meinung dazu deutlich machen möchtest, schreibst Du einen Kommentar. Wichtig ist dabei, dass Du Deine Meinung mit Fakten und Argumenten untermauerst. Das heißt, dass Du belegst, warum Du diese Meinung vertrittst. Nehmen wir noch einmal das Beispiel, die Pause um fünf Minuten zu verkürzen,. Wenn Du in Deinem Kommentar schreibst, dass Du den Beschluss des Direktors dumm findest, weil Du dann weniger Zeit hast, zu spielen, ist das nicht besonders überzeugend. Wenn jedoch eine Studie gezeigt hat, dass Schüler besser lernen, wenn sie längere Pausen haben, kannst Du Deine Meinung gut begründen. Einen Kommentar kannst Du zu allem schreiben, was Dich bewegt. Meistens schreibt man ihn jedoch, wenn einem etwas stinkt.

Übrigens: Wenn Du regelmäßig einen Kommentar in der Schülerzeitung zu den unterschiedlichsten Themen veröffentlichst, dann nennt man das eine Kolumne. Du bist dann eine Kolumnist.

Preview

“Preview” ist Englisch und bedeutet Vorschau. In einer Preview stellst Du zum Beispiel vor, welche Filme dieses Jahr ins Kino kommen oder welche Bücher erscheinen. Auch wenn Du am Anfang des Schuljahr eine Übersicht aller wichtigen Schultermine machst, ist das eine Preview. Wenn Du eine Vorschau schreibst, ist es besonder wichtig, dass Du kurz und knackig formulierst. Damit machst Du Deine Leser neugierig, sodass sie das Buch, den Film oder die nächste Ausgabe Eurer Schülerzeitung kaum erwarten können.

Rezension

Wenn der heißersehnte Film oder das neue Buch Deiner Lieblingsreihe dann endlich erschienen ist, schreibst Du einen Rezension. Darin erklärst Du, ob Du das Buch oder den Film Deinen Leser empfehlen würdest. Erkläre auch, warum Du es gut oder eben überhaupt nicht gut findest.

Porträt

Das Porträt haben wir Dir ja bereits im letzten Teil vorgestellt. In einem Porträt stelltst Du eine Person vor, über die Du gerne mehr erfahren möchtest. Das Tolle an einem Porträt: Du kannst Seiten einer Person zeigen, die man bisher noch nicht von ihr kennt. Dein Mathelehrer baut in seiner Freizeit Eure Stadt aus Lego nach? Dein Sitznachbar engagiert sich auch nach dem Unterricht für die Schule? Diese Besonderheiten und Hintergründe kannst Du in einem Porträt toll ausarbeiten.

Das war ein kleiner Überblick über die verschiedenen Textsorte, die Dir als Redakteur zur Verfügung stehen. Noch mehr nützlichen Informationen, wie Du toll Artikel schreibst, findest Du übrigens auf der Seite schuelerzeitung.de.

 

 

Alles fertig – und jetzt?

Wenn die Redakteure ihre Artikel fertig geschrieben haben, legt das Gestaltungsteam los. Im nächsten Teil dieser Serie erfährst Du deshalb, wie Du ein tolles Layout für die Schülerzeitung entwirfst und worauf Du bei der Gestaltung der einzelnen Artikel achten solltest.

Hast Du noch weitere Fragen? Schick uns eine Nachricht. Wir helfen jederzeit gerne weiter.

So findest Du interessante Themen für die Schülerzeitung

So findest Du interessante Themen für die Schülerzeitung

Wo finden wir interessante Themen für unsere Artikel? Wen können wir interviewen? – Diese und viele andere Fragen stellen sich frischgebackene Redakteure einer Schülerzeitung. Wir haben deshalb im vierten Teil unserer Schülerzeitungsserie ein kleines 1×1 für Redakteure zusammengestellt.

Ideen für die Schülerzeitung findest Du eigentlich überall in der Schule und drumherum. Du musst nur genau hinschauen.

 

Hast Du die vorherigen Teile unserer Serie zur Schülerzeitung verpasst? – Hier kannst Du sie nachlesen:

Teil 1: Wie gründe ich eine Schülerzeitung?
Teil 2: Was macht eigentlich ein Chefredakteur?
Teil 3: Wie finanziere ich die (erste) Ausgabe?

 

Wo finde ich Inspiration für meine Artikel?

Ideen für die Schülerzeitung findest Du eigentlich überall in der Schule und drumherum. Du musst nur genau hinschauen. Die Hauptsache ist, dass die Artikel für Deine Leser interessant sind und nicht nur für Dich selbst. Drei Fragen helfen Dir auf dem Weg zum richtigen Thema:

  • Was finde ich selbst interessant an aktuellen Schulthemen?
  • Was finden meine Mitschüler interessant? Worüber sprechen sie und was möchten sie vielleicht gern in der Schülerzeitung lesen?
  • Was bewegt die Schule? Was ist “Schulgespräch” – bei Schülern und Lehrern?

Diese drei Fragen sind ein guter Startpunkt. “Echte” Redakteure haben immer einen Notizblock dabei, auf dem sie Einfälle und neuen Ideen aufschreiben. Das ist auch für Schülerzeitungsredakteuere hilfreich, zum Beispiel, wenn Du in der Pause ein interessantes Gespräch zwischen zwei Mitschülern aufschnappst, dessen Thema Du notieren möchtest. Du musst nicht sofort loslegen, den ganzen Artikel zu schreiben und oft ist es auch hilfreich, zuvor noch zu recherchieren (=nachforschen), um genug Informationen für einen Artikel zusammen zu bekommen.

Höre Dich im Umfeld der Schule um

Unser wichtigster Tipp: Höre und schaue Dich in der Schule um! In der Schule passiert oft so viel, von denen andere Klassen oder Jahrgänge nichts mitbekommen. Schade, oder? So kommst Du diesen Themen auf die Spur:

 

1. Zu Beginn des Schuljahres Veranstaltungskalender prüfen

Ein Blick in den Schulkalender lohnt sich immer! Feiert die Schule dieses Jahr ein Jubiläum? Gibt es ein Schulfest? Wann findet das Chorkonzert statt? Plant die Theatergruppe eine Aufführung und welches Stück wird sie spielen? Gibt es vielleicht ein Musical? … Jede Veranstaltung bietet unzählige Möglichkeiten, darüber zu berichten. Am besten sprichst Du diejenigen an, die das Event planen. Sie sind bestimmt bereit, Dir ein Interview oder eine Freikarte zu geben. Im Gegenzug schreibst Du einen tollen Artikel und machst so Werbung für die Veranstaltung.

2. Was gibt’s Neues?

An einer Schule gibt es immer etwas Neues, über das Du berichten kannst. Kommt zum Beispiel ein neuer Lehrer an die Schule, kannst Du ihn in einem Porträt vorstellen. (Wie das geht, liest Du im nächsten Punkt.) Eine neue AG wird gegründet? Lade die neuen AG-Mitglieder zum Interview ein. Auch wenn Deine Schule neue Computer bekommt, kannst Du darüber berichten. An einer Schule ist immer etwas los. Und wer weiß darüber am besten Bescheid? Der Hausmeister natürlich! Frage auch regelmäßig im Sekretariat, beim Förderverein und im Lehrerzimmer nach. Ein guter Redakteur baut sich ein kleines Netzwerk von Informanten auf.

3. Jemanden porträtieren

Jemanden zu porträtieren bedeutet ihn vorzustellen. Dich interessiert, wie die Lehrer außerhalb der Schule drauf sind und welche Hobby sie haben? Dein Lieblingslehrer geht in Rente und Du bist neugierig, was er mit der neu gewonnen Zeit macht? Welche Schüler setzen sich besonders für die Schule ein und warum? – Genau darum geht es in einem Porträt. Rücke die besten Lehrer, den netten Hausmeister, die talentiertesten Sportler und angehende Musicalstars Deiner Schule ins Scheinwerferlicht und stelle in jeder Ausgabe der Schülerzeitung einen anderen “geheimen Helden” Deiner Schule vor.

4. Ein Blick hinter die Kulissen

Auch die anderen AGs haben das ganze Jahr über viel zu tun. Da lohnt sich ein Blick hinter die Kulissen. Wie laufen die Vorbereitungen für das neue Theaterstück? Wird es das Volleyballteam dieses Jahr schaffen, den Erzrivalen zu schlagen? Wie viel Geld hat der Spendenmarathon der Leichtathletikgruppe eingebracht und was passiert mit dem Geld? – Das wird Deine Leser brennend interessieren.

5. Texte anderer Schüler sammeln

Ein Redakteur schreibt nicht alle Texte selbst. Oft werden auch Texte, die nicht von den Redakteuren kommen, in einer Zeitung abgedruckt. Der Redakteur prüft dann, ob der Text zu den anderen Texten in der Zeitung passt und korrigiert Fehler, bevor er den Text veröffentlicht. Du kannst als Redakteur Geschichten, Gedichte und Kommentare Deiner Mitschüler sammeln. Du kannst zum Beispiel die Lehrer bitten, Dir Bescheid zu sagen, wenn jemanden einen besonders tollen Text im Unterricht geschrieben hat. Oder die Schülerzeitung veranstaltet einen Wettbewerb, bei dem die Schüler selbst ihre besten Texte, zum Beispiel zu einem bestimmten Thema, einreichen können.

 

Der Blick über den Tellerrand

Natürlich ist auch das, was außerhalb der Schule passiert, spannend. Als Redakteur solltest Du daher auch die Nachrichten verfolgen. Sendung wie Logo oder die Internetseite Helles Köpfchen erklären Nachrichten so, dass auch Kinder und Jugendliche sie verstehen. Welche Nachrichten haben Dich überrascht? Welche haben mit Deinem Alltag zu tun und worüber möchtest Du mehr erfahren? Diese Themen werden wahrscheinlich auch Deine Mitschüler interessieren.

 

 

Ich hab eine Idee! – und jetzt?

Sobald Du ein tolles Thema gefunden und alle wichtigen Informationen gesammelt hast, musst Du den Artikel natürlich noch schreiben. Je nachdem, was Du mit Deinem Artikel erreichen möchtest, schreibst Du deinen Artikel in einer bestimmten Form. Im nächsten Teil dieser Serie erfährst Du deshalb, welche verschiedenen Artikelarten es gibt.

Hast Du noch Fragen? Schreib uns einfach eine Nachricht. Wir helfen jederzeit gerne weiter!