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Abizeitung texte schreiben

Abizeitung texte schreiben

Inzwischen seid Ihr auf der Zielgeraden der Abivorbereitungen und auch Eure Abizeitung nimmt langsam Formen an. In diesem 7. Teil unserer Abizeitungsserie geht es rund um die Texte für Eure Abizeitung. Auch da gibt es einiges zu beachten. Wir haben die wichtigsten Infos für Euch zusammengefasst.

Die Artikel Eurer Abizeitung sollten kurzweilig zu lesen sein und gern mit einer guten Prise Humor.

 

Artikel schreiben – das ist zu bedenken

Texte schreiben kann doch jeder, oder? Und Ihr schreibt ja sowieso oft genug in der Schule: Klausuren, Facharbeiten, Protokolle usw. Für die Artikel für Eure Abizeitung gelten jedoch ein paar andere Regeln: Sie sollten kurzweilig zu lesen sein und gern mit einer guten Prise Humor. Natürlich beinhalten sie auch Informationen für die Leser. Aber an erster Stelle steht doch der Spaß daran. Dennoch gibt es ein paar Dinge, die Ihr unbedingt beachtet solltet. Hier in aller Kürze die wichtigsten Regeln:

Textlänge

Das Layout-Team sagt Euch, wie lang die Texte auf den jeweiligen Seiten sein dürfen. Und daran solltet Ihr Euch unbedingt halten. Nein, man kann die Schriftgröße nicht willkürlich größer/kleiner machen, damit Dein Artikel auf die Seite passt oder einfach mehr/weniger Fotos platzieren. Natürlich kann man das, aber dann ist das Layout “kaputt” und die Abizeitung sieht weder schön noch professionell aus. Willst Du das? – Na, dann halte Dich an die Vorgaben des Layouters.

Textsorte

Welcher Textsorte gehört der Artikel eigentlich an? Erinnert Euch an den Deutschunterricht, als Ihr die journalistischen Textsorten besprochen habt. Ein Großteil der Abizeitungsartikel sind Reportagen. Tipps für eine eigene Reportage bekommt Ihr z. B. auch hier.

Struktur

Jeder Text braucht eine Struktur in Form von Einleitung, Mitte und Schluss. Auch das war oft genug Thema im Deutschunterricht – und zwar mit Grund. Nehmt Eure Leser mit in Euren Artikel hinein, erzählt ihnen etwas und dann entlasst sie sanft wieder. Zwischendurch sind Zwischenüberschriften manchmal hilfreich und auch Bildunterschriften unterstützen bei der Orientierung. So macht Lesen Freude!

Fokus

Worum geht es eigentlich in dem Text? Den Gedanken solltet Ihr im Blick behalten und Euch auch nicht zu viele Themen und Begebenheiten vornehmen. Alles passt nie in einen Artikel. Also wählt einzelne Themen (oder nur ein Thema) aus und haltet euch daran. Fokussiert Euch!

Sprache

Auch hier ist weniger mehr! Verkünstelt Euch nicht in bandwurmartigen Sätzen. Formuliert klar und einfach. So haben Eure Leser mehr davon und Ihr mehr Freude am Formulieren.

Verständnis

Versteht jeder den Inhalt oder ist er mit Insidern gespickt und nur für andere Schüler der Stufe verstehbar? Erinnert Euch daran, wer Eure Abizeitung liest: Klar, auch Mitschüler und Schüler der unteren Jahrgänge, aber auch Lehrer, Eltern, Oma, Opa, Onkel, Tanten und nicht zuletzt auch Eure Anzeigenkunden. Formuliert so, dass alle Freude haben, Eure Abizeitung zu lesen.

Respekt

Last but not least: Seid respektvoll in Euren Artikeln – egal, ob Mitschülern, Lehrern oder anderen gegenüber. Humor ist erlaubt, aber überlegt immer, ob Ihr eventuell jemandes Gefühle verletzen könntet. Das ist unbedingt zu vermeiden.

 

Abgabetermine

Schreibt Ihr selbst einen Artikel, solltet Ihr unbedingt den geplanten Abgabetermin einhalten. Auch wenn Ihr das Gefühl haben solltet, die Deadline läge sehr früh: Das hat einen Grund. Eure Texte werden noch gelesen und korrigiert. Es dauert seine Zeit, alle Seiten der Abizeitung aufzubauen etc. pp. Also, seid kooperativ.

Wenn Ihr für die Organisation der Abizeitung verantwortlich seid, solltet Ihr unbedingt darauf achten, dass die Abgabetermine eingehalten werden. Es bietet sich an, zwei Wochen vor der Text-Deadline eine Rundmail an alle Autoren zu schicken und an die Deadline zu erinnern. Dasselbe tut Ihr dann noch mal eine Woche vor dem Termin und drei Tage davor. Dann sind hoffentlich (möglichst) alle Texte am Deadline-Tag bei Euch.

 

Mit Texten umgehen

Wenn Ihr die Texte Eurer Mitschüler durchseht und bearbeitet oder korrigiert, dann solltet Ihr unbedingt in Word das Tool “Änderungen nachverfolgen” benutzen und dem Autor das Dokument zurückschicken, damit er sich anschauen kann, wo Ihr in den Text eingegriffen habt. Seid respektvoll im Umgang miteinander und beachtet, dass jeder einen eigenen Schreibstil hat. Andererseits sollte sich niemand persönlich angegriffen fühlen, wenn sein Text kritisiert wird, sondern in sich gehen und überlegen, ob die Korrekturen den Artikel vielleicht doch verbessern.

Habt Ihr nun Lust bekommen, Eure Artikel zu schreiben? – Na, dann ran an den Speck!

 

 

Abizeitung – so geht’s!

Dieser Artikel ist Teil 7 der Serie Abizeitung – So geht’s! Wir begleiten Euch mit dieser Serie das komplette letzte Schuljahr auf dem Weg zur frisch gedruckten Abizeitung. Wir geben Euch wertvolle Tipps und Hinweise zu allen Abläufen und stehen Euch natürlich auch sonst jederzeit bei Fragen zur Seite. Hier könnt Ihr die anderen Artikel nachlesen:

Teil 1: Organisation
Teil 2: Praktische Tools
Teil 3: Finanzierung
Teil 4: Inhalt
Teil 5: Layout
Teil 6: Fotos
Teil 8: Final Check
Teil 9: Drucken

Das erwartet Euch im nächsten Artikel

Im nächsten Artikel der Serie Abizeitung – So geht’s! dreht sich alles rund um den Endspurt! Ist alles da? – Alle Texte, alle Fotos? Ist denn auch alles richtig? Jetzt macht Ihr den großen Check.

Ihr habt noch konkrete Fragen? – Schickt unserem Kundenservice eine Nachricht!

 

Abizeitung fotos tipps

Abizeitung fotos tipps

Was ist in Abizeitungen oft so richtig interessant? – Genau, die Fotos! Deshalb ist es auch so wichtig, dass die besonders gut aussehen. Steckbriefe, Kurse, Lehrer … alle müssen ins Bild gesetzt werden. Schnappschüsse sind für die Abschlussfahrtberichte ja ganz nett, aber hier braucht es Bilder im professionellen Look.

Eine gute Vorbereitung ist das A und O für gute Fotos.

 

Worauf Ihr bei den Fotos für die Abizeitung achten solltet

Das perfekte Foto zu schießen ist gar nicht so schwer, wenn man weiß, worauf man achten muss. Eine gute Vorbereitung ist das A und O für gute Fotos. Über diese Punkte solltet Ihr gut nachdenken, bevor ihr drauf los knipst:

Optik ist alles

Das gilt zumindest für die Fotos in Eurer Abizeitung. Einzelne Kategorien, wie die Rückblicke auf Partys und Klassenfahrten oder Veranstaltungen leben von Schnappschüssen. Die Fotos für die Profile der Schüler und auch für die Lehrer sollten unbedingt eine bessere Qualität haben.

Professionelles Equipment

Fotos haben dann die beste Chance, gut zu werden, wenn das Equipment gut ist. So einfach es auch ist, mit dem Smartphone schnell zu knipsen, für die Profilfotos solltet Ihr eine bessere Kamera benutzen. Vielleicht hat einer der Schüler eine solche Kamera oder dessen Eltern oder Ihr könnt eine Kamera der Schule für diese Zwecke nutzen. Vielleicht gibt es bei Euch an der Schule eine Foto-AG, die Euch unterstützen kann.

Der Fotograf

Wenn jemand in Eurer Stufe eine gute Ausrüstung hat, ist die Chance groß, dass derjenige auch ein gutes Auge für schöne Bilder hat. Fragt herum und schaut, wer von Euch ein besonders gutes Händchen für gute Fotos hat. Derjenige sollte als Fotograf fungieren.

Termin

Am besten wählt Ihr einen Termin aus, an dem Ihr gleich alle Fotos für die Steckbriefe auf einmal macht. Nutzt dafür zum Beispiel das Tool Doodle. Hier könnt Ihr verschiedene Termine vorschlagen und jeder trägt ein, wann er kann. Vermutlich werdet Ihr es nicht schaffen, alle Schüler der Stufe an einem Termin zusammenzubringen – dafür seid Ihr alle auch einfach zu viel beschäftigt. Aber vielleicht gelingt es, an zwei Terminen alle Profilfotos zu erstellen.

Nehmt auf die Lehrer Rücksicht! Sie könnt Ihr vielleicht während der Schulzeit in den Pausen fotografieren. Baut dazu das Setting an einem ungestörten Ort auf und bittet die vorher informierten Lehrer einzeln und nacheinander an das Set. So entsteht möglichst wenig Unruhe und Wartezeit.

Das Setting

Besonders die Bilder aller Abiturienten für die Steckbriefe sollten im selben Stil aufgenommen sein. So könntet Ihr zum Beispiel wie in dem Beispiel links schwarz-weiß Fotos wählen, wenn das zum Stil Eures Abimottos und des Layouts Eurer Abizeitung passt. Ganz wichtig ist die Fotoumgebung. Der Hintergrund sollte auf allen Fotos derselbe sein. Das ist besonders wichtig, wenn Ihr die Bilder an verschiedenen Terminen schießt. Entscheidet Euch am besten für einen ruhigen einfarbigen Hintergrund, wie etwa weiß. Falls Ihr ein Bettlaken oder ein anderes Stück Stoff dafür verwendet, achtet darauf, dass es gebügelt und straff gespannt ist, damit keine unerwünschten Schatten entstehen. Eine schlichte weiße Wand eignet sich ebenfalls gut als Hintergrund.

Outfits

Sorgt dafür, dass alle Schüler in einem ähnlichen Stil gekleidet sind. Dafür könnt Ihr vorher abstimmen und auch entscheiden, was am besten zu Eurem Abimotto und dem Layout Eurer Abizeitung passt. Sollen alle in ihren Alltagsklamotten kommen? Oder doch lieber schick und richtig aufgerüscht? Achtet darauf, dass alle diese Information im Vorfeld bekommen.

 

Die Fotos

Legt vorher fest mit dem Layoutteam, ob die Fotos quer oder hochkant aufgenommen werden sollen und halte Euch unbedingt daran. Zudem ist es wichtig, dass auf den Fotos das Wesentliche zu sehen ist – also weniger vom Hintergrund und mehr von den aufgenommenen Personen. Macht von jedem Schüler und von jedem Lehrer möglichst mindestens zwei bis drei Bilder, damit Ihr das beste auswählen könnt und nicht eines mit geschlossenen Augen ins Heft kommt. Damit helft Ihr Eurem Layoutteam, damit sie eine tolle Abizeitung gestalten können!

 

Kursfotos

Für die Kursfotos geht der Fotograf, evtl. mit einem Assistenten, am besten in den jeweiligen Unterricht und bittet die Schüler kurz, sich zusammen aufzustellen. Sprecht das unbedingt im Vorhinein mit den Lehrern ab, damit es nicht zu unliebsamen Überraschungen bei dem ein oder anderen kommt. Hier ist derselbe Hintergrund nicht unbedingt wichtig. Im Gegenteil: Es kann schön sein, die Kurse im jeweiligen Fachraum abzulichten.
Auch der Fotograf sollte zuvor unbedingt mit den Lehrern sprechen, in dessen Unterricht er dafür fehlen wird.

Umgebung

Für Eure Abizeitung braucht Ihr Fotos des Schulgebäudes oder der Umgebung? Wählt dafür am besten einen sonnigen Tag aus. Dann werden die Bilder am schönsten. Eventuell müsst Ihr also spontan sein.

Bearbeitung

Ihr solltet die Fotos nur bearbeiten, wenn sich jemand wirklich damit auskennt. Sicher kennt Ihr alle die Photoshop-Fails verschiedener Promis. DAS sollte Euch nicht passieren!

 

 

Abizeitung – so geht’s!

Dieser Artikel ist Teil 6 der Serie Abizeitung – So geht’s! Wir begleiten Euch mit dieser Serie das komplette letzte Schuljahr auf dem Weg zur frisch gedruckten Abizeitung. Wir geben Euch wertvolle Tipps und Hinweise zu allen Abläufen und stehen Euch natürlich auch sonst jederzeit bei Fragen zur Seite. Hier könnt Ihr die anderen Artikel nachlesen:

Teil 1: Organisation
Teil 2: Praktische Tools
Teil 3: Finanzierung
Teil 4: Inhalt
Teil 5: Layout
Teil 7: Texte
Teil 8: Final Check
Teil 9: Drucken

Das erwartet Euch im nächsten Artikel

Im nächsten Artikel der Serie Abizeitung – So geht’s! dreht sich alles rund um Texte! Hier erfahrt Ihr, wie Ihr mit den eintrudelnden Artikeln umgeht, checken, nachhaken, verbessern.

Ihr habt schon jetzt konkrete Fragen? – Schickt unserem Kundenservice eine Nachricht!

 

Abizeitung layout ideen

Abizeitung layout ideen

Langsam wird es Zeit, dass Eure Abizeitung “ein Kleid” bekommt! Das Layout für die Abizeitung ist nicht mal eben mit Links gemacht. Deshalb wäre es gut, wenn Ihr Euch vorher schon ein paar Gedanken dazu macht. Damit ihr dabei nichts vergesst, haben wir Euch ein paar wichtige Tipps und Tricks zusammengestellt.

Am schönsten sind die Layouts, die konsequent über eine komplette Zeitschrift hinweg durchgehalten werden.

 

Das Layout der Abizeitung – so geht’s!

Das Layout-Team – das sagt ja schon der Name – kümmert sich um das Aussehen Eurer Abizeitung. Seine Aufgabe ist es, eine professionell aussehende Abizeitung zu gestalten. Hier gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten: Ihr entwerft ein komplett neues, eigenständiges Abizeitungsdesign im Jilster Editor oder Ihr sucht Euch eine der zahlreichen, gut durchdachten Vorlagen bei Jilster aus.

Vorlage, eigenes Design oder ein Kompromiss?

Ein komplett eigenes Design für die Abizeitung zu erstellen, das kann ganz schön schwierig und zeitaufwendig sein. Deswegen stehen Euch in unserem Online Editor verschiedenen Vorlagen, Sticker und sogar auch Fotos zur Verfügung, die Ihr für das Layout Eurer Zeitschrift benutzen könnt. Einige davon sind speziell auf den Anlass Abizeitung zugeschnitten, wie die “Abios Amigos”-Vorlage. Ihr könnt für Eure Abizeitung aber auch jede andere Vorlage verwenden.

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Das Layout Eurer Abizeitung sollte natürlich auch auf jeden Fall zu Eurem Motto passen. Deswegen könnt Ihr alle unsere Vorlagen nach Euren eigenen Wünschen verändern und beispielsweise Eurem Motto, den Schulfarben oder dem Maskottchen anpassen. So bekommt Ihr ein individuelles Design, ohne gleich die Gestaltung auf dem weißen Blatt beginnen zu müssen.

Tipp: Legt als Chefredakteur das Layout gleich von Anfang an für alle fest. So stellt Ihr sicher, dass Eurer Zeitschrift einen einheitlichen Look bekommt!

Ein eigenes Design ist toll und ein wahrer Grund, stolz darauf zu sein. Allerdings bedeutet es auch eine ganze Menge Arbeit. Überlegt Euch unbedingt vorher gut, ob Ihr Euch das zumuten möchtet!

 

So gelingt der professionelle Look!

Der letztgenannte Aspekt ist allerdings immer wichtig: Am schönsten sind die Layouts, die konsequent über eine komplette Zeitschrift hinweg durchgehalten werden. Wenn alles aus einem Guss ist – vom Cover über Inhaltsverzeichnis, Editorial, Fotoseiten, Profile, Kursberichte usw. usf. sieht das nicht nur edel aus, sondern vor allem professionell! Das betrifft eigene Layouts, aber auch wenn Ihr Vorlagen nutzt und diese anpasst.

Alte Ausgaben

Um herauszufinden, was Euch für Eure Abizeitung wichtig ist, habt Ihr wahrscheinlich schon längst die Abizeitungen der Jahrgänge vor Euch herausgesucht und aufmerksam durchgeschaut. Das ist sowieso sehr praktisch: beispielsweise für die Entscheidung, welche Inhalte in Eure Zeitschriften sollen, sehr hilfreich, aber auch unbedingt für das Layout!

Hier könnt Ihr Euch das abschauen, was Euch besonders gut gefällt, aber auch gestalterische Elemente, die Ihr gar nicht mögt, identifizieren und deshalb in Eurem Heft lieber weglassen.

Die Entscheidung

Wer entscheidet über das Layout Eurer Abizeitung? Lasst Ihr die gesamte Stufe abstimmen? Entscheidet die Abizeitungsredaktion? Wer auch immer die Entscheidung für das Layout trifft: Die Gestalter unter Euch sollten unbedingt eine Vorauswahl treffen, die nicht umfangreicher ist als höchstens drei verschiedene Designs. Habt Ihr mehr, so werdet Ihr sicher kein eindeutiges Votum bekommen.

Corporate Design

Die einheitliche Gestaltung solltet Ihr nicht nur innerhalb der Abizeitung konsequent bewahren, sondern richtig schön wird es, wenn Ihr alle gestalteten Elemente Eures Abis aufeinander abstimmt: Dazu zählen u. A. die Website, T-Shirts, Pullis, Aufkleber, Banner, Geschenktüten, Deko für den Abi-Ball und die Abifete, Absperrbänder für den Abistreich usw.

Schließt Euch deshalb unbedingt mit den anderen Kommitees kurz und stimmt die gestalterischen Elemente aufeinander ab. So wird Euer Abi eine echt runde Sache!

 

 

Abizeitung – so geht’s!

Dieser Artikel ist Teil 5 der Serie Abizeitung – So geht’s! Wir begleiten Euch mit dieser Serie das komplette letzte Schuljahr auf dem Weg zur frisch gedruckten Abizeitung. Wir geben Euch wertvolle Tipps und Hinweise zu allen Abläufen und stehen Euch natürlich auch sonst jederzeit bei Fragen zur Seite. Hier könnt Ihr die anderen Artikel nachlesen:

Teil 1: Organisation
Teil 2: Praktische Tools
Teil 3: Finanzierung
Teil 4: Inhalt
Teil 6: Fotos
Teil 7: Texte
Teil 8: Final Check
Teil 9: Drucken

Das erwartet Euch im nächsten Artikel

Im nächsten Artikel der Serie Abizeitung – So geht’s! dreht sich alles um Fotos! Hier erfahrt Ihr, wie Ihr das Fotoshooting für Porträtfotos von Schülern und Lehrern aufziehen könnt, wie die Kursfotos gelingen und vieles mehr.

Ihr habt schon jetzt konkrete Fragen? – Schickt unserem Kundenservice eine Nachricht!

 

Abizeitung inhalt ideen

Abizeitung inhalt ideen

Jetzt wird es ernst! Nachdem Ihr bereits einiges mit unserer Abizeitungs-Serie organisiert habt, startet Ihr jetzt mit der Planung des Herzstücks: des Inhaltes! Wir haben für Euch Tipps und Ideen zusammengestellt. So stellt Ihr das Konzept im Handumdrehen auf die Beine.

Das darf auf keinen Fall fehlen: Steckbriefe, Kursberichte, Grußwort des Direx, Hitlisten, und und und!

 

Wie fangen wir an?

Es klingt so einfach, und doch gibt es einiges zu beachten, wenn man den Inhalt einer Abizeitung plant. Die unterschiedlichen Meinungen und Geschmäcker in der Abizeitungsredaktion sind die eine und der festgelegte Umfang der Zeitschrift sind die andere Herausforderung. Hier solltet Ihr beginnen.

Fragt den Schatzmeister!

Bevor Ihr anfangt, Eure Texte zu schreiben oder einen ausführlichen Seitenplan zu bauen, solltet Ihr Euch unbedingt mit Eurem Finanzteam beraten. Dieses hat einen Überblick darüber, wie viel Geld Ihr einnehmen werdet mit Kuchenverkauf, Abipartys und Co. und natürlich aus dem Verkauf der Abizeitung. Dieser Betrag steht Euch zur Verfügung für den Druck. Wenn Ihr den kennt, dann könnt Ihr festlegen, wie viele Seiten Eure Zeitschrift haben kann. Das könnt Ihr ganz einfach mit dem Preiskalkulator herausfinden.

Was soll bloß hinein?

Nachdem klar ist, wie groß der Umfang Eurer Abizeitung werden darf, geht es an die konkrete Planung. Setzt Euch im Redaktionsteam zusammen und sammelt die Ideen. Sehr wahrscheinlich werden mehr Ideen zustande kommen, als überhaupt umsetzbar sind auf den geplanten Seiten. Legt deshalb von vornherein eine Hierarchie fest. Was ist Euch am wichtigsten? Worauf könnt und wollt Ihr nicht verzichten? Rechnet aus, wie viel Platz diese Beiträge benötigen.

Wir haben Euch mal unsere Hierarchie zusammengestellt mit ungefähren Schätzungen, was den Platzbedarf angeht. Das ist nur eine kleine Richtschnur. Wie Ihr es am Ende macht, ist Euch natürlich selbst überlassen:

Das darf auf keinen Fall fehlen!

  • Ganz vorne im Heft: Ein Grußwort oder Editorial des Direktors. Bittet freundlich darum und Euer Direx füllt euch sicher gern eine halbe bis ganze Seite mit guten Wünschen.
  • Das Inhaltsverzeichnis: Damit finden sich die Leser in Eurem Heft zurecht. Plant eine Doppelseite dafür ein.
  • Ganz wichtig sind die Steckbriefe aller Schüler mit Fotos. Wie viele Schüler sind in Eurer Stufe? Wie umfangreich sollen die Steckbriefe werden? Braucht Ihr eine Seite für jeden Schüler oder nur eine halbe? – Rechnet aus, wie viel Platz Ihr dafür einplanen müsst. – Besonders schön sind einheitliche Fotos für die Steckbriefe. Es bietet sich an, dass Ihr einen gemeinsames Foto-Shooting mit allen macht.
  • Steckbriefe der Lehrer werden immer gern gelesen. Hier dürfen Spitznamen, typische Sprüche und lustige Anekdoten nicht fehlen. Wie viele Lehrer haben Eure Stufe unterrichtet? Plant Ihr für jeden Lehrer eine halbe oder sogar eine ganze Druckseite ein?
  • Unverzichtbar für uns sind auf jeden Fall Berichte über alle Kurse Eurer Stufe. Worum ging es? Wie war die Stimmung? Wie groß waren bzw. sind die Kurse. Habt Ihr spannende Exkursionen gemacht? Was ist noch passiert? Pro Bericht inklusive Foto ist eine Länge von ca. einer DIN A4-Seite realistisch.
  • Auch Erzählungen von und geheime Einblicke in Kurs- und Stufenfahrten gehören unbedingt in Eure Abizeitung. Etwa eine Doppelseite pro Fahrt ist ein guter Richtwert.
  • Hitlisten gehören zu den Kategorien einer Abizeitung, die meist zuerst gelesen werden. Wer ist am attraktivsten? Welcher Schüler kommt immer zu spät? Wessen Ausreden sind am besten? uvm. Die Hitlisten könnt Ihr z. B. mit Abstimmungstools erzeugen. Eine Doppelseite mit Hitlisten ist eine durchschnittliche Größe. Je nachdem, wie viel Platz Ihr habt, könnt Ihr auch nur eine Seite oder gar zwei Doppelseiten einplanen.
  • Klassenbucheinträge – besonders die ganz alten aus der 5. oder 6. Klasse sind immer witzig. Fragt im Sekretariat nach, ob Ihr in alten Klassenbüchern stöbern und die besten Einträge abfotografieren könnt. Wie viel Platz Ihr einplant, liegt allein an Euch.
  • Ein Dankeschön an den/die Stufenleiter/in, den Hausmeister, einen besonderen Lehrer, die Schulsekretärin … Wer hat Euch besonders gut unterstützt? Wer ist die gute Seele der Schule? Hier dürft Ihr sentimental werden! Eine Seite füllt Ihr sicher locker damit.
  • Last but not least: Vergesst die Anzeigen nicht! Ihr braucht eine bestimmte Zahl an Anzeigen, die Ihr verkaufen könnt, um Euer Budget aufzufüllen. Den Platz dürft Ihr keinesfalls anders verplanen. 10-15% Eures Gesamtumfangs der Abizeitung könnt Ihr für Werbung einplanen. Deutlich mehr Anzeigen ist zu viel. Sprecht hier wieder mit Eurem Finanzteam!

Das könntet Ihr auch noch machen

Je nachdem wie viel Platz Ihr noch habt in Eurer Abizeitung, könnt Ihr noch weitere Kategorien aufnehmen. Hier noch ein paar Ideen:

  • Kreative Beiträge – Bilder, Gedichte oder Kurzgeschichten von Schülern Eurer Stufe. Gibt es kreative Köpfe unter Euch, deren Talent Ihr unbedingt einbringen wollt? Gibt es beispielsweise Werke aus dem Kunst- oder Deutschkurs, die hier ihren Platz finden können? – Damit können mehrere Seiten gefüllt werden. Bedenkt vor allem bei Bildern, Fotos etc. dass sie Platz brauchen, um zur Geltung zur kommen.
  • Liste mit Sitzenbleibern und Abgängern – wer war noch gleich Katrin Voss? Diese Listen sind vor allem spannend, wenn Ihr in ein paar Jahren Eure Abizeitung wieder zur Hand nehmt. Eine Seite reicht dafür..
  • Die besten Schüler- und Lehrersprüche – irgendjemand schreibt sie ja doch immer auf. Witzige Momente aus dem Schulalltag lockern das Heft auf: Etwa eine Doppelseite braucht Ihr dafür.

Passt das?

Nun habt Ihr Eure Liste mit den Wunschthemen für die Abizeitung fertig. Wie viele Seiten habt Ihr ausgerechnet? Und wie viele Seiten gibt Euer Budget her? Sehr wahrscheinlich ergibt sich eine Differenz. Meist sind zu viele Seiten geplant. Jetzt ist es an Euch, wieder zu streichen. Worauf könnt Ihr ganz verzichten? Welche Kategorie brauch vielleicht doch weniger Platz? Stellt Euch diese Fragen und optimiert so lange, bis Inhalt und mögliche Seitenzahl übereinstimmen.

Seitenplan

Jetzt steht fest, was in Eure Abizeitung kommt und ihr könnt Euch daraus einen Seitenplan bauen. Das bedeutet, Ihr legt fest, welcher Beitrag, welche Anzeige auf welche Seite in Eurer Abizeitung kommt. Das könnt Ihr z.B. gleich im Jilster Editor tun, indem Ihr Eure Abizeitung jetzt schon mit der geplanten Seitenzahl anlegt und dort hinein einfach Platzhalter stellt, also hineinschreibt, was dort später seinen Platz finden wird.

Wer schreibt was?

Jetzt geht es ans Verteilen der Texte. Dafür könnt Ihr z.B. Tools wie Doodle nutzen oder ganz klassische Stift und Papier mit ausgehängten Listen. Bei manchen Texten, z. B. Kursfahrten o. Ä., bietet es sich auch an, dass ein Team aus zwei oder mehreren den Artikel schreibt. Schaut, dass die Arbeit auf möglichst vielen Schultern verteilt ist. Wenn das Abizeitungskomitee klein ist, sprecht vielleicht auch noch andere Schüler der Stufe an, die gern und gut schreiben und beispielsweise in einem Kurs sind, über den Ihr noch einen Bericht braucht.

Im Jilster-Editor könnt Ihr die Seiten den jeweiligen Autoren auch gleich zuweisen.

 

 

Abizeitung – so geht’s!

Dieser Artikel ist Teil 4 der Serie Abizeitung – So geht’s! Wir begleiten Euch mit dieser Serie das komplette letzte Schuljahr auf dem Weg zur frisch gedruckten Abizeitung. Wir geben Euch wertvolle Tipps und Hinweise zu allen Abläufen und stehen Euch natürlich auch sonst jederzeit bei Fragen zur Seite. Hier könnt Ihr die anderen Artikel nachlesen:

Teil 1: Organisation
Teil 2: Praktische Tools
Teil 3: Finanzierung
Teil 5: Layout
Teil 6: Fotos
Teil 7: Texte
Teil 8: Final Check
Teil 9: Drucken

Das erwartet Euch im nächsten Artikel

Im nächsten Artikel der Serie Abizeitung – So geht’s! dreht sich alles um das Outfit Eurer Abizeitung: das  Layout. Schöne und praktische Vorlagen oder lieber doch ein ganz eigenes Design? Wir helfen Euch bei der Entscheidung.

 

Abizeitung finanzierung tipps

Abizeitung finanzierung tipps

Eine Abizeitung muss auch finanziert werden. Wie bringt Ihr am besten das nötige Geld auf und woher wisst Ihr, wie viel Ihr überhaupt braucht? Diese und weitere Fragen beantwortet der 3. Teil unserer Serie Abizeitung – So geht’s!

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie Ihr selbst Geld für Eure Abizeitung auftreiben könnt: Ihr könnt selbst Geld sammeln, Sponsoren finden oder Anzeigen in Eurer Abizeitung verkaufen.

 

Wer kümmert sich?

Für die finanziellen Angelegenheiten Eurer Abizeitung ist – wie der Name schon sagt, das Finanz-Team zuständig. Hier sammeln sich alle, die nicht nur gut mit Geld umgehen können, sondern auch über Verhandlungsgeschick, Verbindlichkeit, Selbstbewusstsein und ein bisschen Charme verfügen!

 

Wie viel Geld brauchen wir eigentlich?

Wie hoch der Betrag ist, den Ihr aufbringen müsst, solltet Ihr unbedingt im Vorhinein in Erfahrung bringen. Und das geht so: Glücklicherweise könnt Ihr den Jilster Editor zur Gestaltung Eurer Abizeitung kostenlos nutzen, und auch das Online-Magazin Eurer Abizeitung kostet Euch nichts. Lediglich die Kosten für den Druck müsst Ihr tragen. Die könnt Ihr kinderleicht im Jilster-Preiskalkulator herausfinden. Dafür braucht Ihr die Information, wie viele Seiten Eure Abizeitung bekommen soll und wie viele Exemplare Ihr drucken lassen wollt. Schon spuckt Euch der Rechner den Betrag aus, den der Druck kosten wird.

Um zu entscheiden, wie viele Exemplare Ihr druckt, empfiehlt es sich, die Abizeitungs-Komitees der letzten beiden Jahrgänge zu befragen, wie hoch deren Auflage war, ob sie alle Zeitschriften verkauft haben oder viele übrig hatten. Wenn Ihr schon im Gespräch seid, dann fragt auch gleich, welche Verkaufspreise in den Vorjahren festgelegt wurden, daran könnt Ihr Eure Planung dann orientieren. Erfahrungsgemäß ändern sich die Verkaufszahlen von Jahrgang zu Jahrgang nicht groß und wenn die Abizeitung beispielsweise immer schon 5 € pro Exemplar gekostet hat, dann wird dieser Betrag auch bei Eurer Abizeitung gut akzeptiert.

Mit der Zielauflagenhöhe und dem Umfang der Abizeitung (dazu mehr im 4. Teil unserer Serie) kalkuliert Ihr nun im Preiskalkulator die Kosten. Dann multipliziert Ihr die Auflagenhöhe mit dem Verkaufspreis – den Betrag bringt Euch der Verkauf der Abizeitungen ein. Die Differenz zwischen dieser Summe und den Druckkosten ist der Betrag, den das Finanzteam nun auftreiben muss.

 

1. Selbst Geld aufbringen

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie Ihr selbst Geld für Eure Abizeitung auftreiben könnt. Der erste und einfachste Weg ist, dass jeder Schüler der Stufe einen Betrag X einzahlt in die Abikasse. Dieses Geld wird dann zur Vorfinanzierung von Kosten verwendet bis beispielsweise Sponsoren- oder Anzeigengelder eingegangen sind. Wenn am Ende dann wiederum Geld übrig ist, könnt Ihr  entscheiden, ob Ihr allen das Geld gerecht ausbezahlt oder den Betrag auf dem Konto des Jahrgangs liegen lasst und in 5 oder 10 Jahren damit eine tolle Party finanziert.

Apropos Party: Besonders viel Geld spülen Abipartys in die Kassen. Dafür sprecht Ihr Inhaber von Clubs und Diskotheken an. Die klären mit Euch dann das Vorgehen. Oft finden Abipartys unter der Woche statt, um den normalen Club-Ablauf nicht zu stören. Normalerweise bekommt Ihr sämtliche Eintrittsgelder des Abends und der Clubbesitzer das Geld, das er für Getränke einnimmt.

Eine andere Einnahmequelle ist z. B. ein Kuchenverkauf in der Schule. Besonders erfolgreich kann der am Tag der offenen Tür oder beim Altschülertreffen sein. Organisiert Euch dafür am besten im Schülersekretariat eine Übersicht über die Termine, die für Euren Kuchenverkauf geeignet sein könnten und dann backt Ihr los. Auch Waffeln verkaufen sich gut.

 

2. Sponsoren finden

Sponsoren unterstützen Euch mit Geldbeträgen und werden dann an einer Stelle genannt – etwa im Impressum oder im Editorial. Als Sponsoren eignen sich beispielsweise Eltern gut. Dafür sprecht Ihr am besten die Elternpflegschaft oder den Förderverein an.

 

3. Anzeigenkunden gewinnen

Ähnlich wie Sponsoren sind Anzeigenkunden. Sie schalten in Eurer Abizeitung eine Anzeige (oder gleich mehrere) und ihr bekommt dafür Geld. Diese Art der Geldbeschaffung ist am effektivsten aber auch am anstrengendsten für Euch – hier sind die oben erwähnten Skills (Verhandlungsgeschick und Charme) besonders wichtig.

Eine gute Vorbereitung ist das A und O

Wie viele Seiten wollt Ihr mit Werbeanzeigen füllen? Zu viele Seiten mit Werbung zu blockieren, ist keine gute Idee. Der redaktionelle Teil sollte immer umfangreicher sein. Macht Euch eine Liste, wen Ihr ansprechen wollt. Hier ein paar Tipps:

  • Denkt daran, Unternehmen anzusprechen, deren Zielgruppe Schüler sind. Das Interesse der Unternehmen ist ja, den eigenen Umsatz zu erhöhen.
  • Vitamin B schadet nicht – hat jemand in der Stufe Eltern, Tanten, Onkel o.ä., die ein Unternehmen haben?
  • Schaut in die alten Abizeitungen. Wer hat schon einmal eine Anzeige geschaltet, bzw. schaltet eine in jeder Abizeitung?
  • Sprecht zuerst die Unternehmen an, die in unmittelbarer Nähe der Schule liegen (Fahrschule, Friseur, Fitnessstudio, Reisebüro, Clubs, Geschäfte etc.), später könnt Ihr dann auch größere Firmen (Banken, Versicherungen, Unis usw.) und Onlinehändler (z. B. Klamotten) ansprechen.

Eckdaten der Abizeitung

Bereitet eine Unterlage vor, auf der Ihr die Eckdaten Eurer Abizeitung zusammenstellt: Schule (Zahl der Schüler, Lage etc.), Abi-Motto, Auflagenhöhe und Verkaufspreis. Hinzu kommen noch Eure Kontaktdaten (E-Mail-Adresse, Telefonnummer) und die Informationen über die möglichen Anzeigenformate (z. B. A4, A5, A6 und A7, Rückseite der Abizeitung) und die Preise (recherchiert die Zahlen des Jahrgangs vor Euch und bei anderen Schulen).
Mit dieser Unterlage sprecht Ihr dann die angepeilten Unternehmen an.

Achtung Fallen!

  • Plant unbedingt genug Pufferzeit ein. Unternehmen entscheiden oft nicht von jetzt auf gleich, ob sie eine Anzeige schalten wollen.
  • Stellt Euch darauf ein, dass viele Unternehmen keine Anzeige schalten möchten. Ihr solltet noch genug Zeit haben, alternative Anzeigenpartner zu finden.

Vertrag

Damit Ihr später noch wisst, was Ihr besprochen habt, sollte Euer Anzeigenverkäufer mit den Anzeigenkunden einen kleinen Vertrag oder eine Auftragsbestätigung erstellen, von der der Kunde und Ihr je ein Exemplar für Eure Unterlagen bekommt.
Diese Infos müssen enthalten sein:

  • Daten zum Anzeigenkunden (Ansprechpartner, Name des Unternehmens, Anschrift, Kontaktdaten)
  • Eure Daten (Ansprechpartner, Name und Anschrift der Schule, Kontaktdaten des Ansprechpartners)
  • Angaben zur Abizeitung (Erscheinungstermin, Auflagenhöhe, Seitenzahl)
  • Infos zur Anzeige (Format, Platzierung, Preis, Termin der Anzeigenlieferung)
  • Ort, Datum, Stempel/Unterschrift.

Anzeigenlieferung

Lasst Euch die Anzeigen am besten als PDF liefern. Das könnt Ihr dann auf der entsprechenden Seite im Jilster Editor hochladen und dort die endgültige Größe festlegen.

Rechnung

Vergesst nicht, den Unternehmen eine Rechnung zu schicken. Unternehmen sind dazu verpflichtet, über jeden Betrag, den sie ausgeben, einen Beleg nachweisen zu können. Diese Informationen müssen auf Eure Rechung:

  • Briefkopf: Name der Schule, Anschrift
  • Daten des Anzeigenkundens (Adresse, Ansprechpartner)
  • eine fortlaufende Rechnungsnummer
  • Ausstellungsdatum der Rechnung
  • Rechnungsposition: Format und Platzierung der Anzeige
  • Rechnungsbetrag
  • Der Hinweis “§19 Abs. 1 UStG Kleinunternehmerregelung, umsatzsteuerfrei”.
  • Eure Bankverbindung: Kontoinhaber, IBAN, BIC, Name der Bank
  • Ein Zahlungsziel:”innerhalb 2 Wochen nach Rechnungsstellung“ oder “zahlbar sofort nach Erhalt der Rechnung”

Quittung

Falls das Unternehmen den Betrag gleich in bar bezahlt, stellt Ihr eine Quittung aus. Eine Rechnung ist dann nicht nötig. Quittungsblöcke bekommt Ihr im Schreibwarenhandel oder Ihr gestaltet Euch selbst eine Vorlage oder druckt eine aus dem Internet aus.

Belegexemplar

Alle Anzeigenkunden bekommen ein Exemplar Eurer Abizeitung als Beleg für die Anzeige.

Puh!

Das war ganz schön viel Input, oder? Die Finanzierung Eurer Abizeitung mit Anzeigenkunden zählt auch zu den anspruchsvollsten Aufgaben. Hier ist es sehr wichtig, dass Ihr sorgfältig und genau seid, damit alles reibungslos klappt.

 

 

Abizeitung – so geht’s!

Dieser Artikel ist Teil 3 der Serie Abizeitung – So geht’s! Wir begleiten Euch mit dieser Serie das komplette letzte Schuljahr auf dem Weg zur frisch gedruckten Abizeitung. Wir geben Euch wertvolle Tipps und Hinweise zu allen Abläufen und stehen Euch natürlich auch sonst jederzeit bei Fragen zur Seite. Hier könnt Ihr die anderen Artikel nachlesen:

Teil 1: Organisation
Teil 2: Praktische Tools
Teil 4: Inhalt
Teil 5: Layout
Teil 6: Fotos
Teil 7: Texte
Teil 8: Final Check
Teil 9: Drucken

Das erwartet Euch im nächsten Artikel

Der nächste Artikel der Serie Abizeitung – So geht’s! beschäftigt sich mit dem Inhalt der Abizeitung.

Ihr habt schon jetzt konkrete Fragen? – Schickt unserem Kundenservice eine Nachricht!

 

Abzeitung praktische Tools

Abzeitung praktische Tools

Wie sieht’s aus? – Das letzte Schuljahr vor dem Abitur läuft schon ein Weilchen, Ihr habt Komitees – auch das Abizeitungs-Komitee – gebildet und überlegt, wie Ihr Euch jetzt organisieren sollt? In einer Gruppe an einem Projekt zu arbeiten macht Spaß! In einer Gruppe an einem Projekt zu arbeiten kann sein wie einen Sack Flöhe zu hüten, wenn jeder macht was er will. Beides stimmt! Deshalb sind Koordination und gute Absprachen das A und O. In dieser Folge der Serie “Abizeitung – So geht’s!” wollen wir Euch deshalb praktische Tools und Programme vorstellen, die Eure gemeinsame Arbeit an der Abizeitung erleichtern.

Es gibt da ein paar Hilfsmittel, die Euch das Leben und die gemeinsame Arbeit ein bisschen erleichtern. Wir stellen Euch unsere liebsten Tools vor.

 

Organisation ist alles – Praktische Tools helfen dabei!

Das Abizeitungs-Komitee ist gebildet und die Rollen sind verteilt. Euer Chefredakteur ist im Idealfall gut organisiert und hat alles im Griff! Trotzdem gibt es ein paar Hilfsmittel, die Euch das Leben und die gemeinsame Arbeit ein bisschen erleichtern. Wir stellen Euch unsere liebsten Tools vor, die wir auch im Jilster-Alltag einsetzen, um uns zu organisieren. – Denn auch wir sind ein Team und manchmal wie ein Sack Flöhe. Schaut Euch unsere Tipps an und entscheidet dann, welche Ihr nutzen wollt.

Zeitplan

Für alles, was Ihr plant, solltet Ihr unbedingt einen Zeitplan aufstellen. Überlegt, wann die Abizeitung fertig sein und in den Druck gehen muss, und rechnet von da an rückwärts. Ganz wichtig: Plant Pufferzeiten ein! Der beste Zeitplan nutzt nichts, wenn die Akteure sich nicht daran halten. Plant Erinnerungs- und Drängelrunden ein und rechnet bei allen Terminen noch eine Woche zusätzlich ein. Ihr werdet sie brauchen und später froh darum sein.

Eine gemeinsame E-Mail-Adresse

Für bestimmte Dinge nutzt Ihr am besten eine extra dafür eingerichtete E-Mail-Adresse, so landen z. B. alle E-Mails mit Anzeigenkunden gesammelt an einem Ort. Entweder entscheidet Ihr Euch für einen der zahlreichen kostenlosen Anbieter oder Ihr fragt nach, ob Ihr eine Schul-E-Mail-Adresse bekommt. Wählt am besten einen Anbieter mit möglichst großem Speicherplatz. Tipp: Überlegt genau, wer von Euch alles Zugriff auf diese E-Mail-Adresse bekommen soll.

Google Docs

Google Docs ist ein Online-Textverarbeitungsprogramm. Hier könnt Ihr Textdokumente, Tabellen bzw. Präsentationen erstellen, ansehen und speichern. Anschließend könt Ihr die Dateien freigeben und einzeln oder gemeinsam mit anderen bearbeiten. Das Programm setzt die Nutzung einer Google-E-Mail-Adresse voraus.

Dropbox, Google Drive und Co.

Es gibt verschiedene Anbieter von Cloudspeichern, also Speicherplatz im Internet. Hier könnt Ihr Daten sammeln und von anderen hochladen lassen, z. B. Fotos, Rankings oder Artikel für die Abizeitung, und bearbeiten, bevor Ihr sie in den Jilster Editor ladet. Diese Daten könnt Ihr einem bestimmten Personenkreis, den Ihr festlegt, zugänglich machen. Alle Daten werden automatisch synchronisiert und Backups gemacht.

Der Jilster Editor

Damit die ganze Arbeit nicht auf den Schultern von einem lastet, lohnt es sich sehr, die Abizeitung mit Jilster zu gestalten. Hier kann der Chefredakteur seine Redakteure zum Projekt einladen und ihnen sogar einzelne Seiten zur Bearbeitung zuweisen, die das Layout-Team zuvor gestaltet hat. So arbeitet jeder auch wirklich nur da, wo er es soll und das Chaos ist schon im Voraus abgewendet. Besonders praktisch: Im Jilster Editor gibt es einen Chat, den man sich auch per E-Mail schicken lassen kann. So können direkt “vor Ort” bestimmte Dinge geklärt werden.

Doodle

Wann gibt es das nächste Redaktionstreffen? Wann ist ein guter Termin, um die Stufenfotos zu machen? – Es gibt etliche Termine, für die Ihr viele, viele Leute unter einen Hut bringen müsst und jeder hat einen anderen Stundenplan, andere Hobbys und sonstige Verpflichtungen. Um den wirklich günstigsten Termin für das Treffen zu ermitteln, benutzt Ihr am besten Doodle. Das geht schnell und ist super übersichtlich.

Trello

Trello ist ein wahres Organisationstalent – ein kostenloses Projektmanagement-Tool sagt der Erfinder. Hier könnt Ihr Boards zu bestimmten Themen einrichten (Fotos, Artikel, Layout, Anzeigen ….), Checklisten erstellen, es als Moodboard nutzen etc. pp. Alle Nutzer melden sich an, können Boards abonnieren und einander gegenseitig markieren. Für die Vorbereitungen für diese Serie haben wir Trello übrigens auch gebraucht.

 

 

Abizeitung – so geht’s!

Dieser Artikel ist Teil 2 der Serie Abizeitung – So geht’s! Wir begleiten Euch mit dieser Serie das komplette letzte Schuljahr auf dem Weg zur frisch gedruckten Abizeitung. Wir geben Euch wertvolle Tipps und Hinweise zu allen Abläufen und stehen Euch natürlich auch sonst jederzeit bei Fragen zur Seite. Hier könnt Ihr die anderen Artikel nachlesen:

Teil 1: Organisation
Teil 3: Finanzierung
Teil 4: Inhalt
Teil 5: Layout
Teil 6: Fotos
Teil 7: Texte
Teil 8: Final Check
Teil 9: Drucken

Das erwartet Euch im nächsten Artikel

Im nächsten Artikel der Serie Abizeitung – So geht’s! geht’s um die Finanzierung der Abizeitung: Sponsoren finden, Anzeigenkunden gewinnen und Anzeigen im Jilster Editor in die Abizeitung einbinden.

Ihr habt schon jetzt konkrete Fragen? – Schickt unserem Kundenservice eine Nachricht!

 

Abizeitung gestalten Organisation

Abizeitung gestalten Organisation

Herzlichen Glückwunsch! Euer letztes Schuljahr ist angebrochen und neben der Lernerei für die Abiprüfungen stehen jetzt auch die Vorbereitungen für alles andere rund um Euer Abi ins Haus. Wir unterstützen Euch dabei, die Abizeitung auf die Beine zu stellen und begleiten Euch  Schritt für Schritt mit einem Artikel bis zur druckfrischen, rundum perfekten Abizeitung. Ist das was?

Eine Abizeitung gestalten kann schnell im Chaos enden, wenn man sich nicht gut organisiert.

 

Abizeitung – so geht’s!

Dieser Artikel ist erste Teil der Serie Abizeitung – So geht’s! Wir begleiten Euch mit dieser Serie das komplette letzte Schuljahr auf dem Weg zur frisch gedruckten Abizeitung. Wir geben Euch wertvolle Tipps und Hinweise zu allen Abläufen und stehen Euch natürlich auch sonst jederzeit bei Fragen zur Seite. Hier könnt Ihr die anderen Artikel nachlesen:

Teil 2: Praktische Tools
Teil 3: Finanzierung
Teil 4: Inhalt
Teil 5: Layout
Teil 6: Fotos
Teil 7: Texte
Teil 8: Final Check
Teil 9: Drucken

 

So wird die Organisation der Abizeitung ein Erfolg

Im Idealfall habt Ihr jetzt zu Beginn des neuen Schuljahres schon alle Feierlichkeiten, Feste und Planungen im Blick sowie die Komitees gegründet, in denen dann die konkrete Organisation und deren Umsetzung stattfindet. Falls das noch nicht geschehen ist, solltet Ihr genau das bald tun, um dann mit den Planungen und der Umsetzung loslegen zu können! Eine Abizeitung gestalten kann schnell im Chaos enden, wenn man sich nicht gut organisiert.

Das Abizeitungskomitee

Das Abizeitungskomitee ist gleichzeitig die Abizeitungsredaktion. Ihr seid das Team, das die Abizeitung von der Idee zum fertigen Heft, von der Titelseite bis zur U4 (Umschlagsseite 4) plant, gestaltet, mit Inhalt füllt, finanziert und unter die Leute bringt. Damit all das neben dem heftigen Lernpensum gut zu bewältigen ist, solltet Ihr möglichst strukturiert arbeiten. Dazu gehört als Erstes, Teams zu bilden.

 

Diese Teams sind sinnvoll

1. Der Chefredakteur

Dreh- und Angelpunkt der Abizeitung sollte – wie auch in einer richtigen Zeitschriftenredaktion – der Chefredakteur sein. Für den Posten solltet Ihr jemanden wählen, der selbst sehr organisiert und strukturiert und idealerweise selbstbewusst und ein guter Teamplayer ist. Bei ihm laufen alle roten Fäden zusammen und er behält den Überblick. Wenn es eng wird, erinnert er die Teammitglieder daran, nochmal richtig Gas zu geben und motiviert auch auf den letzten Metern, die Reserven zu mobilisieren.

TIPP: Teilt Euch den Chefredakteursposten zu zweit. Geteilte Verantwortung, geteilte Arbeit – doppelter Spaß!

2. Das Foto-Team

Keine Frage, ins Foto-Team gehören diejenigen, die nicht nur eine gute Kamera haben, sondern vor allem ein gutes Auge für Motive, für Perspektive und einfach gute Fotos! (Die Kamera kann man sich auch ausleihen: Von der Schule, von Freunden, Verwandten …) Ihr macht die Porträtfotos aller Schüler der Stufe und der Lehrer, Ihr fotografiert die Kurse und seid auch auf Kurs- und Abschlussfahrten immer hinter der Linse zu finden. Schön wäre, wenn Ihr Euch auch schonmal mit Bildbearbeitung befasst habt. Es gibt gute, kostenlose Programme (z. B. GIMP) und schöne Tutorials im Internet.

3. Das Layout-Team

Fans guter Gestaltung mit Geduld, dem Blick für Details und das große Ganze gehören ins Layout-Team!
Ihr gestaltet im Jilster Editor das Layout für Eure Abizeitung. Ein roter Faden zieht sich im Idealfall durch das ganze Heft und auch durch alle anderen gestalteten Elemente Eures Abis (Abi-Shirt, Aufkleber, Banner etc.). Deshalb solltet Ihr Euch mit den anderen Komitees gut vernetzen und mit ihnen kooperieren. Ihr sorgt dafür, dass die Abizeitung nicht nur lesbar, sondern auch schön wird!

4. Das Berichte-Team

Alle, die selbst gut formulieren können, gern die Texte anderer überarbeiten und sich mit Vorliebe Inhalte überlegen, gehören ins Berichte-Team! Ihr legt fest, welche Texte in Eurer Abizeitung nicht fehlen dürfen (Editorial, Danksagungen, Kurs-Berichte, Reportagen über Kurs- und Abschlussfahrten …), verteilt die Schreibaufträge an Mitglieder Eurer Stufe oder schreibt selbst. Nachdem alle Texte (selbstverständlich pünktlich 😉 ) bei Euch gelandet sind, prüft Ihr sie auf Richtigkeit, auf Rechtschreibung und überarbeitet sie auch stilistisch. Vergesst nicht, den Autoren der Texte diese vor dem Druck noch einmal mit allen Veränderungen zu zeigen und Euch die Autorenfreigabe zu holen.

5. Das Statistiken-Team

Ins Statistiken-Team gehören die Freunde von Zahlen und (skurrilen) Fakten: “Wer ist die Fehlstunden-Queen?”, “Welcher Schüler ist der attraktivste?” – Diese und weitere Daten zu erheben, ist Euer Job! Ihr legt die Kategorien fest (blättert dazu in alten Abizeitungen), befragt Eure Mitschüler und wertet (in Absprache mit dem Sekretariat) die Klassenbücher aus, um an die Zahlen zu kommen, die Ihr anschließend hübsch in Rankings verpackt.

6. Das Finanz-Team

Im Finanz-Team sammeln sich alle, die nicht nur gut und gern rechnen und mit Geld umgehen können. Nein, hier braucht man auch Verhandlungsgeschick, Verbindlichkeit, Selbstbewusstsein und ein bisschen Charme! Denn Ihr kalkuliert nicht nur, welchen Umfang Eure Abizeitung bei Eurem Budget haben kann, sondern Ihr geht auch auf (potentielle) Anzeigenkunden zu und macht Ihnen schmackhaft, eine kostenpflichtige Anzeige in Eurem Heft zu schalten oder als Sponsor aufzutreten.

Alle Teams sind gebildet? – Na, dann kann es ja losgehen mit der Arbeit an Eurer Abizeitung!

 

 

Das erwartet Euch im nächsten Artikel

Im nächsten Artikel der Serie Abizeitung – So geht’s! dreht sich alles um sinnvolle und hilfreiche Tools und Programme, die Euch bei der Arbeit an Eurer Abizeitung hilfreich unterstützen.

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