“Wir machen eine Silberhochzeitszeitung für unsere Eltern. Das ist doch eine super Idee!”, überlegte sich unsere Kollegin Muriel, Anfang des Jahres begeistert. “Das machen wir mit links!” Und dann kam es doch ein bisschen anders. Muriel erzählt uns, was sie mitgenommen hat aus dem “Projekt Silberhochzeitszeitung”.

“Wir gestalten eine Silberhochzeitszeitung”

Muriel suchte sich in ihrer Schwester eine perfekte Komplizin, um eine Überraschung zur Silberhochzeit der Eltern vorzubereiten. Die beiden sind kreativ und motiviert an das Projekt Zeitschrift zur silberenen Hochzeit herangegegangen. Zuerst haben sie sich Gedanken um den Inhalt gemacht und ein Seitenkonzept erarbeitet – was steht wo!? Sie hatten schnell ausgetüftelt, dass ihre selbst gestaltete Zeitschrift 28 Seiten umfassen sollte. Anschließend haben Sie die Großeltern motiviert, alte Fotokisten zu durchstöbern, um passendes Bildmaterial von damals zu bekommen. Ein perfekter Start!
Silberhochzeitszeitung

“Die Zeitplanung ist die halbe Miete!”

Bei einem eigenen Zeitschriftenprojekt ist genug Zeit echt wichtig, das wusste Muriel natürlich vorher. Die beiden Schwestern hatten deshalb insgesamt vier Monate Zeit eingeplant. Danach stand die Silberhochzeit der Eltern an, die mit einem großen Fest gefeiert werden sollte. Aber auf Anfang: In den ersten beiden Monaten haben die beiden es kreativ angehen lassen, und erstmal nur Ideen und Fotos gesammelt und schon vereinzelt Seiten gestaltet. In den letzten beiden Monaten ging es dann langsam ans Gestalten. Zu langsam, wie sich herausstellte – der großzüge Zeitplan war dann am Ende doch ganz schön knapp geworden.

“Die Gestaltung war ein großer Spaß!”

“Warum habt ihr euch gegen die Zeitschriftenvorlagen im Editor entschieden und euer Zeitschriften-Layout selbst gestaltet?”, habe ich Muriel gefragt. “Das war Zufall”, erklärt sie. “Erst gab es technische Probleme und dann waren wir so angefixt davon, das Layout selbst zu machen und so begeistert von dem Ergebnis, dass wir einfach weitergemacht haben! Wir haben keine grafische Erfahrung, aber sind gerne kreativ. Wir hatten einige Ideen für persönliche Rubriken, die zu unseren Eltern passen. Davon gab es sowieso keine Vorlagen. Die Zeitschrift ohne Vorlagen zu gestalten, ist uns nicht besonders schwer gefallen. Ein Großteil der Seiten bestand ohnehin hauptsächlich aus Fotos.”

Der Editor ist das Grafik-Programm, mit dem bei Jilster die Zeitschriften gestaltet werden. Ich habe Muriel gefragt, was ihr besonder gut gefallen hat bei der Arbeit mit dem Editor: “Die Möglichkeiten im Editor, die uns besonders gut gefallen haben, sind das Zuschneiden von Fotos, das Einteilen der Fotos in Ordner, weil wir die Bilder nicht doppelt verwenden wollten, und die Clip-Arts. Ich fand es super, die Farben von den Clip-Arts zu ändern. Obwohl es eigentlich fertige Abbildungen sind, kann man sie doch personalisieren.

“Das würde ich anders machen”

“Das klingt doch alles richtig gut! Du hast zu Beginn gesagt, dass du eine neue Zeitschrift anders angehen würdest. Was meinst du damit?”, fragte ich Muriel neugierig. Sie lachte. “Die Zeitschrift ist wirklich gut gelungen und unsere Eltern haben sie richtig doll gefreut. Das ist perfekt gelaufen. Aber wir sind echt ins Schwitzen geraten am Ende. Das schwierigste war die Zusammenarbeit und das Einhalten von Deadlines. Das habe ich unterschätzt. Als Chefredakteurin musste ich den anderen wirklich hinterherlaufen, damit alles rechtzeitig fertig wurde. Ich glaube, das geht vielen so. Nächstes Mal würde ich es eigentlich genau so machen. Aber vielleicht noch einen heimlichen Zeitpuffer einbauen.”

Und Zeit ist wirklich ein gutes Stichwort. Durch ihre Arbeit in unserem Team wusste Muriel, dass manche Kunden am Ende so knapp dran sind mit der Bestellung, dass unser Kundenservice mit ihnen zusammen bibbert, ob der Paketbote pünktlich kommt. Aus dem Grund hatten die Schwestern die Zeitschriften extrafrüh bestellt. Das hat sich ausgezahlt!

Hast du noch weitere Fragen? Schick uns eine Nachricht. Wir helfen dir gern weiter!