Fotos von früher nachstellen für die Geburtstagszeitung

Fotos von früher nachstellen für die Geburtstagszeitung

Weihnachten ist für viele der einzige Moment im Jahr, an dem die ganze Familie zusammenkommt. Ein idealer Zeitpunkt also, um gemeinsame Fotos zu machen. Vor allem, wenn im nächsten Jahr eine Hochzeit oder ein runder Geburtstag ansteht und aktuelle Fotos z. B. für eine eigene Zeitschrift gebraucht werden. Für alle, bei denen es Weihnachten eher bunt zugeht, haben wir eine tolle Idee: Stellt doch mal Fotos von früher nach!

Auf solchen Fotos ist nicht nur die Veränderung der aufgenommenen Personen zu sehen, sonder man sieht lustigerweise auch, wie sich die Umgebung in der Zeit verwandelt hat.

 

Dieser Trend ist wahrscheinlich auch an Dir nicht unbemerkt vorbeigegangen: Vor einiger Zeit waren die sozialen Netzwerke voller Fotos von (jungen) Erwachsenen, die mit viel Improvisationstalent Fotos aus ihrer Kindheit nachstellten. Solche Fotos zu machen ist nicht nur superlustig, auch am Resultat wirst Du viel Freude haben! Das Tolle an Weihnachten: Du kannst die ganze Familie mit ins Boot holen! Sogar Familienmitglieder, die weiter weg wohnen und die man deswegen nicht so oft sieht, können mitmachen.

 

Die Vorbereitung

So eine Aktion sollte natürlich gut vorbereitet werden, damit sie ein voller Erfolg wird: Stöber durch alte Fotoalben und such Deine Lieblingsfotos heraus. Schau sie Dir genau an und entscheide, ob sie umsetzbar sind:

  • Siehst Du die Personen auf dem Foto an den Weihnachtstagen? Sind sie bereit, bei Deiner Aktion mitzumachen?
  • Wo wurden die Fotos aufgenommen? Kannst Du das Foto am selben Ort wiederholen? Falls nicht, wo kannst Du das Foto nachstellen?
  • Welche Requisiten brauchst Du, um die Fotosituation möglichst genau nachbauen zu können? Gibt es die Originalrequisiten vielleicht sogar noch?

Manchmal kann man ein Foto nicht mehr eins zu eins nachstellen. Möglicherweise ist eine Personen auf dem Foto leider nicht mehr am Leben. Dann könnte die jüngere Generation deren Rolle einnehmen, zum Beispiel die jüngste Enkeltochter den Platz der Oma.

Auf solchen Fotos ist nicht nur die Veränderung der aufgenommenen Personen zu sehen, sonder man sieht lustigerweise auch, wie sich die Umgebung in der Zeit verwandelt hat. Deine Eltern sind vor einiger Zeit umgezogen und deshalb kann das Familienfoto nicht im alten Wohnzimmer aufgenommen werden? – Dann macht das Foto doch in der Studentenbude Deines Bruders. Der hat damals schließlich die rote Ledercouch mitgenommen. Wetten, dass Mutti ganz entgeistert ist, wenn sie sieht, in welchem Zustand sich das gute Stück heute befindet?

 

Mit den Fotos eine Zeitschrift gestalten

Die Fotoaktion bietet tollen Stoff für eine Geburtstags- oder Hochzeitszeitung: Nicht nur mit dem Ergebnis, auch mit der Entstehung und den Geschichten hinter den Fotos kannst Du ein paar Seiten Deiner Zeitschrift füllen.

In einer Reportage kannst Du einen Blick hinter die Kulissen werfen: Warum hast Du genau diese Fotos gewählt? Welche Geschichten verbergen sich dahinter und was haben die Fotos mit dem Geburtstagskind oder dem Brautpaar zu tun? Wie verlief das Fotoshooting?

Natürlich dürfen auch die Originalaufnahmen zum Vergleich nicht fehlen. Bei alten Fotos ist jedoch oft die Auflösung ein Problem, vor allem, wenn keine Negative mehr vorhanden sind. In einem älteren Beitrag haben wir bereits ausführlich erklärt, worauf Du achten musst, wenn Du ältere Fotos für Deine Zeitschrift benutzen möchtest. Schau Ihn Dir doch einmal an: So geht’s: perfekte Fotos in einer perfekten Zeitschrift

Die “echten” und die nachgestellten Fotos kannst Du mit wenigen Klicks in den Jilster Online Editor hochladen und damit Deine Zeitschrift gestalten. Wenn es Dir schwer fällt, selbst Dein eigenes Layout zu kreieren, sind Dir unsere vielen schönen Vorlagen eine gute Hilfe. Einfach eine Seite aus einer Vorlage wählen, die Dir gefällt, Deine Fotos hochladen, eigene Texte einfügen und gegebenenfalls Farben und Schriftarten ändern – fertig. Probier es doch gleich mal aus:

 

 

PS: Solltest Du einmal eine Frage haben oder nicht weiterkommen, schick uns einfach eine Nachricht. Wir helfen jederzeit gerne weiter!

Pflegezeitschrift gestalten mit Jilster

Ein neuer Mitarbeiter kommt in die Pflegeeinrichtung oder die Wohngruppe. Das geschieht gar nicht mal so selten. Jetzt heißt es, möglichst rasch alle Bewohner und Patienten und deren besondere Bedürfnisse kennenzulernen. Mit einer persönlichen Pflegezeitschrift für jeden geht das nicht nur unkomplizierter, sondern auch mit viel Freude.

In einer Pflegezeitschrift ist genug Platz für biografische Daten, für Vorlieben und Abneigungen, für die Adressen aller wichtigen Personen, die Krankengeschichte, für Zukunftspläne, Wünsche, Hobbys und vieles mehr.

 

Erstmal alle kennenlernen

Jeder, der im Pflegebereich arbeitet, kennt das: Beginnt man auf einer neuen Station oder in einer anderen Einrichtung, so besteht einer der ersten Schritte darin, die Bewohner oder Patienten mit all ihren Besonderheiten und Geschichten kennenzulernen.

Nicht nur die medizinischen Daten sind wichtig

Die medizinischen Akten sind eine wichtige Quelle für Patienteninfos, aber viele wichtige Informationen persönlicher Art bekommst du hier überhaupt nicht. Manche Einrichtungen haben für die persönlichen Informationen, wie die Biografie des Bewohners oder die persönlichen Vorlieben, extra Unterlagen. Aber nicht überall ist solch wichtiges Material verfügbar und wenn, ist es oft nicht gut gepflegt oder die reinste Zettelwirtschaft. Hier kannst Du eigenes Engagement beweisen!

 

Eine Pflegezeitschrift – eine schöne Idee

Pflegezeitschrift gestalten mit Jilster

Ist es nicht eine schöner Gedanke, dass es für jeden einzelnen Patienten oder Bewohner ein eigenes, richtiges, gedrucktes Magazin gibt? Einige Einrichtungen arbeiten bereits mit selbst gemachten Heften und bei Jilster haben wir diese Idee nun aufgegriffen und eine tolle Vorlage erstellt: Eine individuell gestaltete Pflegezeitschrift. Jeder Patient oder Bewohner bekommt eine extra nur für ihn gestaltete Zeitschrift mit allen wichtigen Informationen und Eckdaten zu seiner Person, die alle neuen Bezugspersonen in der Einrichtung unkompliziert, schnell und mit Freude informieren. Im Jilster Editor findest Du sie unter dem Titel “Kennst du schon?”.

Individuell und schnell

Die Vorlage für die Pflegezeitschrift ist individuell und schnell befüllbar. Am einfachsten geht das direkt mit dem Bewohner und einer seiner Bezugspersonen. Dafür kannst Du auch die praktische Funktion des Editors nutzen, andere Redakteuer – in dem Fall die Angehörigen – per E-Mail zur Pflegezeitschrift einzuladen. So stellt Ihr gemeinsam ganz individuell ein Magazin für die Bewohner/Patienten zusammen.

Für alle

Und für wen ist die Zeitschrift jetzt eigentlich? – Sie ist für alle! Für die neuen Mitarbeiter in der Einrichtung, die die Bewohner kennenlernen möchten; für die Kollegen, die schon lange da sind und nach einen Kontaktadresse für den Bewohner suchen; für die Bewohner selbst, um sich Fotos anzuschauen oder das Magazin stolz seinen Besuchern zu präsentieren; für Besucher und Familienangehörige …

Alle wichtigen Infos auf einen Blick

In der Vorlage zur Pflegezeitschrift finden sich zahlreiche Seiten, die Du alle individuell gestalten kannst. Füge Fotos ein und ergänze die Texte. Hier ist genug Platz für biografische Daten, für Vorlieben und Abneigungen, für die Adressen aller wichtigen Personen, die Krankengeschichte, für Zukunftspläne, Wünsche, Hobbys und vieles mehr.

 

 

Hast Du noch Fragen? Schick uns einfach eine Nachricht. Wir helfen jederzeit gerne weiter!

Danksagung Zeitschrift gestalten mit Jilster

Danksagung Zeitschrift gestalten mit Jilster

Ihr habt in diesem Jahr “Ja!” gesagt? Ihr habt zusammen mit Euren Liebsten einen ganz besonderen Tag verbracht, an den Ihr gerne zurückdenkt? Dabei haben Euch viele liebe Menschen geholfen? – Dann wird es Zeit, diesen Menschen endlich dafür “Danke!” zu sagen! Wir haben dafür eine ganz besonders charmante Idee: eine Danksagungszeitschrift!

In Deiner Danke-Zeitschrift schaust Du zusammen mit Deinen Gästen auf Euren besonderen Tag zurück.

 

Eine Zeitschrift zum Danke-Sagen

Normalerweise schickt man kurz nach der Hochzeit Danksagungskarten an alle Gäste, um sich für deren Zeit, Mühe und Geschenke zu bedanken. Mittlerweile gibt es viele Möglichkeiten, professionelle Karten zu gestalten und drucken zu lassen. Leider ist auf einer Karte wenig Platz für wirklich persönliche und individuelle Danksagungen, geschweige denn für all Deine Lieblingsfotos von der Hochzeit. Wenn Dir eine persönliche Note sehr wichtig ist, haben wir eine tolle Idee für Dich.

 

Ideen für eine Danksagungszeitschrift

Gestalte doch statt einer einfachen Karte eine Zeitschrift, um Danke zu sagen. Sie erfüllt nicht nur ihren offiziellen Zweck (Danksagungen gehören zur guten Hochzeitsetikette!), sondern ist eine ganz besondere Erinnerung an einen besonderen Tag. Wir haben Ideen gesammelt und zusammengestellt, wie Du eine Zeitschrift gestalten kannst, mit der Du Danke sagst und die Erinnerungen der Gäste wach hältst:

Auf die Hochzeit zurückblicken

In Deiner Danke-Zeitschrift schaust Du zusammen mit Deinen Gästen auf Euren besonderen Tag zurück. Hier haben alle Erinnerungen und Programmpunkte Platz. Das Programm des Tages darf dabei natürlich auf keinen Fall fehlen. Schön ist auch, die aus verschiedenen Blickwinkeln in Form einer Reportage nachzuerzählen: Hat sich Deine Mutter um die Hochzeitstorte gekümmert? Deine Freundinnen haben einen lustigen Sketch aufgeführt? Die ganze Nachbarschaft hat beim Kränzen geholfen und Deine Lieblingsnachbarin hat die Regie übernommen? Ihr seid gut mit dem DJ befreundet und er hat deshalb für Euch eine ganz besondere Playlist gespielt? Bitte diese Menschen, einen kleinen Bericht für Dich zu verfassen, den Du mit den professionellen Eures Hochzeitsfotografen schmückst.

Bitte zum Beispiel Eure Trauzeugen, eine kleine Reportage darüber zu schreiben, wie sich Braut und Bräutigam auf den großen Tag vorbereitet haben. Wie verlief das Ankleiden und Schminken der Braut? War die Braut entspannt oder ging alles drunter und drüber? Wie hat der Bräutigam die Warterei überstanden? Ist er alle fünf Minuten zum Klo gerannt? Warum hat der Trauzeuge die Ringe im Auto vergessen? Die meisten Gästen haben diese lustige Kleinigkeiten wahrscheinlich gar nicht mitbekommen und werden herzhaft lachen. Besonders schön ist auch, wenn Ihr beide einen für Euch besonderen Moment des Tages, zum Beispiel die Trauung, unabhängig voneinander in eigenen Worten beschreibt.

Danksagung Zeitschrift gestalten mit Jilster

 Dich persönlich bedanken

Im Vergleich mit einer kleinen Karte hast Du in einer Zeitschrift natürlich viel mehr Platz für Deine persönlichen Danksagungen. Je nachdem, wie viele Personen auf Eurer Gästeliste standen, wird es vielleicht nicht möglich sein, jedem einzelnen persönlich in Eurer Danke-Zeitschrift zu danken. Du kannst aber alle, die bei der Vorbereitung und am großen Tag selbst eine wichtige Rolle gespielt haben, ins Rampenlicht rücken, vor allem, wenn sie im Hintergrund die Fäden in der Hand hielten. Neben die Danksagung gehört natürlich ein tolles Foto von der Hochzeit mit dem jeweiligen Gast ins Heft.

 

Das Layout der Danke-Zeitschrift

Beim Design der Danksagungszeitschrift kannst Du Dich am Thema Eurer Hochzeit orientieren. Du kannst zum Beispiel die Motive Eurer Einladungskarten wieder aufgreifen oder die Seiten in den Farben Eurer Tischdekoration oder des Brautstraußes gestalten. Unsere Vorlagen (zum Beispiel die Hochzeitszeitungsvorlage) kannst Du mit wenigen Klicks so anpassen, wie es Dir gefällt. Du fügst Dein selbst geschriebenen Text ein, lädst Deine Lieblingsfotos hoch und änderst Farben und Schrift, bis alles zu Deinem Thema passt. Du kannst Deine Zeitschrift natürlich auch komplett selbst gestalten. Übrigens: Haben Deine Gäste für Euch mit Jilster eine Hochzeitszeitung gestaltet? Orientiere Dich doch bei der Gestaltung Deiner Zeitschrift am Layout und Design der geschenkten Hochzeitszeitung. Das kommt bei den Redakteuren bestimmt gut an!

 

Für jedes Budget

Deine fertig gestaltete Danke-Zeitschrift kannst Du bei Jilster drucken lassen: ein Exemplar für Euch selbst natürlich, eins für Eure Eltern, eins für die Trauzeugen, eins für Oma & Opa, … . Damit das Ganze nicht ein so großes Loch in den Geldbeutel reißt, kannst Du Dich zum Beispiel dafür entscheiden, für Deine Arbeitskollegen oder die Sportkameraden ein gemeinsames Exemplar zu reservieren. Oder Du entscheidest Dich dafür, den Gästen, die nicht an der Organisation der Hochzeit beteiligt waren, die digitale Version der Zeitschrift zukommen zu lassen. Du kannst bei Jilster zum kleinen Preis ein PDF Deiner Zeitschrift in niedriger Auflösung bestellen oder kostenlos eine Onlineversion Deiner Zeitschrift generieren. Den Link kannst Du zum Beispiel per E-Mail an alle Arbeitskollegen schicken oder auf Facebook mit Deinen Freunden teilen. So lässt Du auch diejenige an Deinem besonderen Tag teilhaben, die nicht dabei sein konnten. Übrigens: Die Danksagungszeitschrift muss gar nicht dick sein. Bei Jilster kannst Du Deine Zeitschrift bereits ab vier Seiten drucken lassen.

Wir finden, dass eine Danke-Zeitschrift etwas ganz Besonderes ist! Nicht nur Deine Gäste, auch Du selbst wirst später immer wieder gerne durch die Zeitschrift blättern und Dich an den tollen Tag zurückerinnern. Wir hoffen, dass wir Dich auf ein paar tolle Ideen gebracht haben. Probier den Editor doch gleich einfach mal aus:

 

 

Hast Du noch Fragen? Schick uns einfach eine Nachricht. Wir helfen jederzeit gerne weiter!

Abizeitung inhalt ideen

Abizeitung inhalt ideen

Jetzt wird es ernst! Nachdem Ihr bereits einiges mit unserer Abizeitungs-Serie organisiert habt, startet Ihr jetzt mit der Planung des Herzstücks: des Inhaltes! Wir haben für Euch Tipps und Ideen zusammengestellt. So stellt Ihr das Konzept im Handumdrehen auf die Beine.

Das darf auf keinen Fall fehlen: Steckbriefe, Kursberichte, Grußwort des Direx, Hitlisten, und und und!

 

Wie fangen wir an?

Es klingt so einfach, und doch gibt es einiges zu beachten, wenn man den Inhalt einer Abizeitung plant. Die unterschiedlichen Meinungen und Geschmäcker in der Abizeitungsredaktion sind die eine und der festgelegte Umfang der Zeitschrift sind die andere Herausforderung. Hier solltet Ihr beginnen.

Fragt den Schatzmeister!

Bevor Ihr anfangt, Eure Texte zu schreiben oder einen ausführlichen Seitenplan zu bauen, solltet Ihr Euch unbedingt mit Eurem Finanzteam beraten. Dieses hat einen Überblick darüber, wie viel Geld Ihr einnehmen werdet mit Kuchenverkauf, Abipartys und Co. und natürlich aus dem Verkauf der Abizeitung. Dieser Betrag steht Euch zur Verfügung für den Druck. Wenn Ihr den kennt, dann könnt Ihr festlegen, wie viele Seiten Eure Zeitschrift haben kann. Das könnt Ihr ganz einfach mit dem Preiskalkulator herausfinden.

Was soll bloß hinein?

Nachdem klar ist, wie groß der Umfang Eurer Abizeitung werden darf, geht es an die konkrete Planung. Setzt Euch im Redaktionsteam zusammen und sammelt die Ideen. Sehr wahrscheinlich werden mehr Ideen zustande kommen, als überhaupt umsetzbar sind auf den geplanten Seiten. Legt deshalb von vornherein eine Hierarchie fest. Was ist Euch am wichtigsten? Worauf könnt und wollt Ihr nicht verzichten? Rechnet aus, wie viel Platz diese Beiträge benötigen.

Wir haben Euch mal unsere Hierarchie zusammengestellt mit ungefähren Schätzungen, was den Platzbedarf angeht. Das ist nur eine kleine Richtschnur. Wie Ihr es am Ende macht, ist Euch natürlich selbst überlassen:

Das darf auf keinen Fall fehlen!

  • Ganz vorne im Heft: Ein Grußwort oder Editorial des Direktors. Bittet freundlich darum und Euer Direx füllt euch sicher gern eine halbe bis ganze Seite mit guten Wünschen.
  • Das Inhaltsverzeichnis: Damit finden sich die Leser in Eurem Heft zurecht. Plant eine Doppelseite dafür ein.
  • Ganz wichtig sind die Steckbriefe aller Schüler mit Fotos. Wie viele Schüler sind in Eurer Stufe? Wie umfangreich sollen die Steckbriefe werden? Braucht Ihr eine Seite für jeden Schüler oder nur eine halbe? – Rechnet aus, wie viel Platz Ihr dafür einplanen müsst. – Besonders schön sind einheitliche Fotos für die Steckbriefe. Es bietet sich an, dass Ihr einen gemeinsames Foto-Shooting mit allen macht.
  • Steckbriefe der Lehrer werden immer gern gelesen. Hier dürfen Spitznamen, typische Sprüche und lustige Anekdoten nicht fehlen. Wie viele Lehrer haben Eure Stufe unterrichtet? Plant Ihr für jeden Lehrer eine halbe oder sogar eine ganze Druckseite ein?
  • Unverzichtbar für uns sind auf jeden Fall Berichte über alle Kurse Eurer Stufe. Worum ging es? Wie war die Stimmung? Wie groß waren bzw. sind die Kurse. Habt Ihr spannende Exkursionen gemacht? Was ist noch passiert? Pro Bericht inklusive Foto ist eine Länge von ca. einer DIN A4-Seite realistisch.
  • Auch Erzählungen von und geheime Einblicke in Kurs- und Stufenfahrten gehören unbedingt in Eure Abizeitung. Etwa eine Doppelseite pro Fahrt ist ein guter Richtwert.
  • Hitlisten gehören zu den Kategorien einer Abizeitung, die meist zuerst gelesen werden. Wer ist am attraktivsten? Welcher Schüler kommt immer zu spät? Wessen Ausreden sind am besten? uvm. Die Hitlisten könnt Ihr z. B. mit Abstimmungstools erzeugen. Eine Doppelseite mit Hitlisten ist eine durchschnittliche Größe. Je nachdem, wie viel Platz Ihr habt, könnt Ihr auch nur eine Seite oder gar zwei Doppelseiten einplanen.
  • Klassenbucheinträge – besonders die ganz alten aus der 5. oder 6. Klasse sind immer witzig. Fragt im Sekretariat nach, ob Ihr in alten Klassenbüchern stöbern und die besten Einträge abfotografieren könnt. Wie viel Platz Ihr einplant, liegt allein an Euch.
  • Ein Dankeschön an den/die Stufenleiter/in, den Hausmeister, einen besonderen Lehrer, die Schulsekretärin … Wer hat Euch besonders gut unterstützt? Wer ist die gute Seele der Schule? Hier dürft Ihr sentimental werden! Eine Seite füllt Ihr sicher locker damit.
  • Last but not least: Vergesst die Anzeigen nicht! Ihr braucht eine bestimmte Zahl an Anzeigen, die Ihr verkaufen könnt, um Euer Budget aufzufüllen. Den Platz dürft Ihr keinesfalls anders verplanen. 10-15% Eures Gesamtumfangs der Abizeitung könnt Ihr für Werbung einplanen. Deutlich mehr Anzeigen ist zu viel. Sprecht hier wieder mit Eurem Finanzteam!

Das könntet Ihr auch noch machen

Je nachdem wie viel Platz Ihr noch habt in Eurer Abizeitung, könnt Ihr noch weitere Kategorien aufnehmen. Hier noch ein paar Ideen:

  • Kreative Beiträge – Bilder, Gedichte oder Kurzgeschichten von Schülern Eurer Stufe. Gibt es kreative Köpfe unter Euch, deren Talent Ihr unbedingt einbringen wollt? Gibt es beispielsweise Werke aus dem Kunst- oder Deutschkurs, die hier ihren Platz finden können? – Damit können mehrere Seiten gefüllt werden. Bedenkt vor allem bei Bildern, Fotos etc. dass sie Platz brauchen, um zur Geltung zur kommen.
  • Liste mit Sitzenbleibern und Abgängern – wer war noch gleich Katrin Voss? Diese Listen sind vor allem spannend, wenn Ihr in ein paar Jahren Eure Abizeitung wieder zur Hand nehmt. Eine Seite reicht dafür..
  • Die besten Schüler- und Lehrersprüche – irgendjemand schreibt sie ja doch immer auf. Witzige Momente aus dem Schulalltag lockern das Heft auf: Etwa eine Doppelseite braucht Ihr dafür.

Passt das?

Nun habt Ihr Eure Liste mit den Wunschthemen für die Abizeitung fertig. Wie viele Seiten habt Ihr ausgerechnet? Und wie viele Seiten gibt Euer Budget her? Sehr wahrscheinlich ergibt sich eine Differenz. Meist sind zu viele Seiten geplant. Jetzt ist es an Euch, wieder zu streichen. Worauf könnt Ihr ganz verzichten? Welche Kategorie brauch vielleicht doch weniger Platz? Stellt Euch diese Fragen und optimiert so lange, bis Inhalt und mögliche Seitenzahl übereinstimmen.

Seitenplan

Jetzt steht fest, was in Eure Abizeitung kommt und ihr könnt Euch daraus einen Seitenplan bauen. Das bedeutet, Ihr legt fest, welcher Beitrag, welche Anzeige auf welche Seite in Eurer Abizeitung kommt. Das könnt Ihr z.B. gleich im Jilster Editor tun, indem Ihr Eure Abizeitung jetzt schon mit der geplanten Seitenzahl anlegt und dort hinein einfach Platzhalter stellt, also hineinschreibt, was dort später seinen Platz finden wird.

Wer schreibt was?

Jetzt geht es ans Verteilen der Texte. Dafür könnt Ihr z.B. Tools wie Doodle nutzen oder ganz klassische Stift und Papier mit ausgehängten Listen. Bei manchen Texten, z. B. Kursfahrten o. Ä., bietet es sich auch an, dass ein Team aus zwei oder mehreren den Artikel schreibt. Schaut, dass die Arbeit auf möglichst vielen Schultern verteilt ist. Wenn das Abizeitungskomitee klein ist, sprecht vielleicht auch noch andere Schüler der Stufe an, die gern und gut schreiben und beispielsweise in einem Kurs sind, über den Ihr noch einen Bericht braucht.

Im Jilster-Editor könnt Ihr die Seiten den jeweiligen Autoren auch gleich zuweisen.

 

 

Abizeitung – so geht’s!

Dieser Artikel ist Teil 4 der Serie Abizeitung – So geht’s! Wir begleiten Euch mit dieser Serie das komplette letzte Schuljahr auf dem Weg zur frisch gedruckten Abizeitung. Wir geben Euch wertvolle Tipps und Hinweise zu allen Abläufen und stehen Euch natürlich auch sonst jederzeit bei Fragen zur Seite. Hier könnt Ihr die anderen Artikel nachlesen:

Teil 1: Organisation
Teil 2: Praktische Tools
Teil 3: Finanzierung
Teil 5: Layout
Teil 6: Fotos
Teil 7: Texte
Teil 8: Final Check
Teil 9: Drucken

Das erwartet Euch im nächsten Artikel

Im nächsten Artikel der Serie Abizeitung – So geht’s! dreht sich alles um das Outfit Eurer Abizeitung: das  Layout. Schöne und praktische Vorlagen oder lieber doch ein ganz eigenes Design? Wir helfen Euch bei der Entscheidung.

 

Finanzierung einer Schülerzeitung

Finanzierung einer Schülerzeitung

Ein guter Plan für die Finanzierung ist absolut wichtig, damit Eure Schülerzeitung von Anfang an ein Erfolg wird. Wie finden wir Sponsoren, wie verkaufen wir Anzeigen und welche Kosten kommen eigentlich genau auf uns zu? – Diese Frage wollen wir im dritten Teil unserer Serie zur Schülerzeitung klären und dem Finanzteam so Starthilfe leisten.

Die Aufgabe des Finanzteams: Seine Mitglieder sind dafür verantwortlich, dass die Schülerzeitungsredaktion immer genug Geld in der Kasse hat, um die nächste Ausgabe drucken zu lassen.

 

Im ersten Teil unsere Serie haben wir uns damit beschäftigt, wie man eine Schülerzeitung gründet und aus welchen Teams eine Schülerzeitungsredaktion besteht. Im zweiten Teil ging es dann speziell um die Aufgaben des ersten Teammitglieds, dem Chefredakteur. Heute wollen wir Dir Tipps geben, wie Du die Finanzierung der (ersten) Ausgabe auf die Beine stellst.

Hast Du die vorherigen Teile der Serie verpasst? Lies sie nach:
Teil 1: Wie gründe ich eine Schülerzeitung?
Teil 2: Was macht eigentlich ein Chefredakteur?

 

Hilfe, uns kennt doch noch gar keiner!

Am Anfang steht jede Schülerzeitungsredaktion vor dem gleichen Problem: Wie bringen wir die Schüler und Lehrer unserer Schule dazu, unsere Schülerzeitung zu lesen? Uns kennt doch noch keiner, deshalb ist doch auch niemand dazu bereit, Geld für unsere Schülerzeitung auszugeben. – Das Problem könnt Ihr lösen, indem Ihr eine kostenlose Kennenlern-Ausgabe herausgebt. So macht Ihr die Schülerzeitung an Eurer Schule bekannt und überzeugt Eure Mitschüler davon, dass die Schülerzeitung für sie so interessant und spannend ist, dass sie die nächste Ausgabe kaufen möchten. In der Kennenlern-Ausgabe sollte auf jeden Fall schon angekündigt sein, was die folgenden Ausgaben kosten werden. Dann sind Deine Leser vorbereitet und informiert.

 

Und woher kommt dann das Geld für die (erste) Ausgabe?

Einen Kennenlern-Ausgabe ist ja eine tolle Idee, aber auch sie muss doch irgendwie finanziert werden. Das ist die Aufgabe des Finanzteams: Seine Mitglieder sind dafür verantwortlich, dass die Schülerzeitungsredaktion immer genug Geld in der Kasse hat, um die nächste Ausgabe drucken zu lassen. Wir haben für Dich ein paar goldene Tipps:

 

Werbeanzeigen

Viele lokale Unternehmen sind gerne bereit, eine Anzeige in der Schülerzeitung zu schalten, vor allem, wenn die Zielgruppe des Unternehmen Schüler sind. Denk zum Beispiel an die Eisdiele oder den Kiosk um die Ecke, das örtliche Kino oder Schwimmbad oder das Schreibwarengeschäft der Mutter eines Mitschülers. Fragt bei Mitschülern nach, welcher Vater oder Mutter eine eigene Firma hat und bittet um Telefonnummern. Kontaktiert die Eltern, erklärt Eurer Anliegen und weist auch darauf hin, dass nicht nur Schüler, sondern auch Lehrer und wahrscheinlich auch Eltern Eure Schülerzeitung lesen werden. Die Reichweite der Schülerzeitung ist daher größer, als man auf den ersten Blick denkt.

Eine weitere Möglichkeit, Werbekunden zu gewinnen, sind Onlineportale wie zum Beispiel der Schultopf. Hier kannst Du Deine Schülerzeitung anmelden. Das Schultopf-Team vermittelt Anzeigen von deutschen Hochschulen und Universitäten an interessierte Schülerzeitungs- und Abizeitungsredaktionen. Pro Anzeige bezahlen die Hochschulen einen Festpreis von 100€. Für die Schulen ist die Nutzung der Plattform vollkommen kostenlos, was wir sehr fair finden.

Noch mehr Tipps dazu, wie Du Anzeigenkunden findest und worauf Du rechtlich acht geben musst, findest Du übrigens in unserer Abizeitungsserie: Abizeitung – So geht’s // Teil 3: Finanzierung
Übrigens: Auch ein Blick in alte Abizeitungen kann oft sehr aufschlussreich sein! So findest Du heraus, welche Unternehmen in Deiner Nähe in der Vergangenheit bereits bereit waren, Deine Schule finanziell zu unterstützen.

Sponsoren finden

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem Anzeigenkunden und einem Sponsor? Beide unterstützen Euch mit Geldbeträgen. Der Anzeigenkunde erwartet hierfür eine Gegenleistung in Form einer Anzeige. Einem Sponsor reicht oft schon eine Nennung im Impressum oder im Editorial: “Diese Ausgabe wurde möglich gemacht durch… .” Sponsoren findest Du meist im näheren Umfeld der Schule, wie zum Beispiel den Förderverein oder die Elternpflegschaft. Sie sind auch ein guter Ansprechpartner, wenn die Schülerzeitungsredaktion eine größere Anschaffung tätigen möchte, zum Beispiel eine Kamera für den Fotografen.

Selbst Geld sammeln

Deine Redaktion sollte sich nicht nur auf eine Geldquelle verlassen. Ihr könnt auch selber tätig werden. Organisiert zum Beispiel einen Kuchenverkauf auf dem Schulfest, einen Snackstand auf dem Schulkonzert oder verkauft zu Weihnachten Schoko-Nikoläuse an Eure Mitschüler. Wichtig: Sprich Eure Aktion mit der Schulleitung und den anderen AGs ab, damit Ihr Euch nicht gegenseitig in die Quere kommt. Wenn die Schülerzeitung und die Theater-AG auf dem Schulfest beide Kuchen verkaufen, um ihre Kassen aufzubessern, ist Streit vorprogrammiert. Wenn aber die einen Kuchen und die anderen Getränke verkaufen, wäscht eine Hand die andere. Denn was ist schließlich ein leckeres Stück Kuchen ohne eine heiße Tasse Kaffee oder Kakao?

 

Welche Kosten kommen auf uns zu?

Eine gute Planung und Übersicht über die Kosten sind das A und O, damit die Schülerzeitung ein Erfolg wird. Daher gibt es eine goldene Regel: Gebt nie mehr aus, als Ihr in der Kasse habt und sorgt für Rücklagen für unerwartete Ausgaben.

Die meisten Kosten bei einer Schülerzeitung entstehen beim Druck. Mit unserem Preiskalkulator kannst Du vorab bereits genau ausrechnen, welche Kosten für den Druck der Schülerzeitung anfallen. Gib die gewünschte Seitenzahl, die Auflage (das ist die Anzahl der Exemplare) sowie Ausführung an und der Preiskalkulator rechnet Dir genau aus, wie viel Du für den Druck und den Versand der Zeitschriften bezahlst.

Zusätzlich zu den Druckkosten kommen für Eure Schülerzeitung eventuell noch Kosten für Materialien und Ausrüstung, wie zum Beispiel eine Kamera, hinzu. Diese kannst Du jedoch gering halten, wenn Du Dich bei der Verhandlung mit Deinen Sponsoren und Anzeigenkunden geschickt anstellst. Für eine Anzeige in Eurer Schülerzeitung spendiert das Schreibwarengeschäft der Mutter Deines Mitschülers ja vielleicht Schreibutensilien für das ganze Team. Auch kannst Du Deinen Redakteuren mit etwas Verhandlungsgeschick freien oder reduzierten Eintritt zu Schulveranstaltungen oder Veranstaltungen in Deiner Stadt, wie Konzerten oder Theateraufführungen, ermöglichen. Im Gegenzug macht Ihr Werbung für die Veranstaltung in der Schülerzeitung. Wenn Eure Schülerzeitung bekannter wird, kannst Du Dich auch um einen Jugend-Presseausweis bewerben, mit dem Du oft auch (vergünstigten) Zutritt zu größere Veranstaltungen bekommst.

 

 

Und wie geht es weiter?

Jetzt, da die Finanzierung der ersten Ausgabe steht, können Deine Redakteure beginnen, für die Artikel in der ersten Ausgabe Eurer Schülerzeitung zu recherchieren (das ist Zeitungssprache und heißt Informationen sammeln). Im nächsten Teil unserer Serie erfährst Du deshalb, wie Dein Redaktionsteam Themen für die Artikel findet.

Hast Du noch Fragen, zum Beispiel zu Preisen und Ausführungen? Schreib uns einfach eine Nachricht. Wir helfen jederzeit gerne weiter!

Abizeitung finanzierung tipps

Abizeitung finanzierung tipps

Eine Abizeitung muss auch finanziert werden. Wie bringt Ihr am besten das nötige Geld auf und woher wisst Ihr, wie viel Ihr überhaupt braucht? Diese und weitere Fragen beantwortet der 3. Teil unserer Serie Abizeitung – So geht’s!

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie Ihr selbst Geld für Eure Abizeitung auftreiben könnt: Ihr könnt selbst Geld sammeln, Sponsoren finden oder Anzeigen in Eurer Abizeitung verkaufen.

 

Wer kümmert sich?

Für die finanziellen Angelegenheiten Eurer Abizeitung ist – wie der Name schon sagt, das Finanz-Team zuständig. Hier sammeln sich alle, die nicht nur gut mit Geld umgehen können, sondern auch über Verhandlungsgeschick, Verbindlichkeit, Selbstbewusstsein und ein bisschen Charme verfügen!

 

Wie viel Geld brauchen wir eigentlich?

Wie hoch der Betrag ist, den Ihr aufbringen müsst, solltet Ihr unbedingt im Vorhinein in Erfahrung bringen. Und das geht so: Glücklicherweise könnt Ihr den Jilster Editor zur Gestaltung Eurer Abizeitung kostenlos nutzen, und auch das Online-Magazin Eurer Abizeitung kostet Euch nichts. Lediglich die Kosten für den Druck müsst Ihr tragen. Die könnt Ihr kinderleicht im Jilster-Preiskalkulator herausfinden. Dafür braucht Ihr die Information, wie viele Seiten Eure Abizeitung bekommen soll und wie viele Exemplare Ihr drucken lassen wollt. Schon spuckt Euch der Rechner den Betrag aus, den der Druck kosten wird.

Um zu entscheiden, wie viele Exemplare Ihr druckt, empfiehlt es sich, die Abizeitungs-Komitees der letzten beiden Jahrgänge zu befragen, wie hoch deren Auflage war, ob sie alle Zeitschriften verkauft haben oder viele übrig hatten. Wenn Ihr schon im Gespräch seid, dann fragt auch gleich, welche Verkaufspreise in den Vorjahren festgelegt wurden, daran könnt Ihr Eure Planung dann orientieren. Erfahrungsgemäß ändern sich die Verkaufszahlen von Jahrgang zu Jahrgang nicht groß und wenn die Abizeitung beispielsweise immer schon 5 € pro Exemplar gekostet hat, dann wird dieser Betrag auch bei Eurer Abizeitung gut akzeptiert.

Mit der Zielauflagenhöhe und dem Umfang der Abizeitung (dazu mehr im 4. Teil unserer Serie) kalkuliert Ihr nun im Preiskalkulator die Kosten. Dann multipliziert Ihr die Auflagenhöhe mit dem Verkaufspreis – den Betrag bringt Euch der Verkauf der Abizeitungen ein. Die Differenz zwischen dieser Summe und den Druckkosten ist der Betrag, den das Finanzteam nun auftreiben muss.

 

1. Selbst Geld aufbringen

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie Ihr selbst Geld für Eure Abizeitung auftreiben könnt. Der erste und einfachste Weg ist, dass jeder Schüler der Stufe einen Betrag X einzahlt in die Abikasse. Dieses Geld wird dann zur Vorfinanzierung von Kosten verwendet bis beispielsweise Sponsoren- oder Anzeigengelder eingegangen sind. Wenn am Ende dann wiederum Geld übrig ist, könnt Ihr  entscheiden, ob Ihr allen das Geld gerecht ausbezahlt oder den Betrag auf dem Konto des Jahrgangs liegen lasst und in 5 oder 10 Jahren damit eine tolle Party finanziert.

Apropos Party: Besonders viel Geld spülen Abipartys in die Kassen. Dafür sprecht Ihr Inhaber von Clubs und Diskotheken an. Die klären mit Euch dann das Vorgehen. Oft finden Abipartys unter der Woche statt, um den normalen Club-Ablauf nicht zu stören. Normalerweise bekommt Ihr sämtliche Eintrittsgelder des Abends und der Clubbesitzer das Geld, das er für Getränke einnimmt.

Eine andere Einnahmequelle ist z. B. ein Kuchenverkauf in der Schule. Besonders erfolgreich kann der am Tag der offenen Tür oder beim Altschülertreffen sein. Organisiert Euch dafür am besten im Schülersekretariat eine Übersicht über die Termine, die für Euren Kuchenverkauf geeignet sein könnten und dann backt Ihr los. Auch Waffeln verkaufen sich gut.

 

2. Sponsoren finden

Sponsoren unterstützen Euch mit Geldbeträgen und werden dann an einer Stelle genannt – etwa im Impressum oder im Editorial. Als Sponsoren eignen sich beispielsweise Eltern gut. Dafür sprecht Ihr am besten die Elternpflegschaft oder den Förderverein an.

 

3. Anzeigenkunden gewinnen

Ähnlich wie Sponsoren sind Anzeigenkunden. Sie schalten in Eurer Abizeitung eine Anzeige (oder gleich mehrere) und ihr bekommt dafür Geld. Diese Art der Geldbeschaffung ist am effektivsten aber auch am anstrengendsten für Euch – hier sind die oben erwähnten Skills (Verhandlungsgeschick und Charme) besonders wichtig.

Eine gute Vorbereitung ist das A und O

Wie viele Seiten wollt Ihr mit Werbeanzeigen füllen? Zu viele Seiten mit Werbung zu blockieren, ist keine gute Idee. Der redaktionelle Teil sollte immer umfangreicher sein. Macht Euch eine Liste, wen Ihr ansprechen wollt. Hier ein paar Tipps:

  • Denkt daran, Unternehmen anzusprechen, deren Zielgruppe Schüler sind. Das Interesse der Unternehmen ist ja, den eigenen Umsatz zu erhöhen.
  • Vitamin B schadet nicht – hat jemand in der Stufe Eltern, Tanten, Onkel o.ä., die ein Unternehmen haben?
  • Schaut in die alten Abizeitungen. Wer hat schon einmal eine Anzeige geschaltet, bzw. schaltet eine in jeder Abizeitung?
  • Sprecht zuerst die Unternehmen an, die in unmittelbarer Nähe der Schule liegen (Fahrschule, Friseur, Fitnessstudio, Reisebüro, Clubs, Geschäfte etc.), später könnt Ihr dann auch größere Firmen (Banken, Versicherungen, Unis usw.) und Onlinehändler (z. B. Klamotten) ansprechen.

Eckdaten der Abizeitung

Bereitet eine Unterlage vor, auf der Ihr die Eckdaten Eurer Abizeitung zusammenstellt: Schule (Zahl der Schüler, Lage etc.), Abi-Motto, Auflagenhöhe und Verkaufspreis. Hinzu kommen noch Eure Kontaktdaten (E-Mail-Adresse, Telefonnummer) und die Informationen über die möglichen Anzeigenformate (z. B. A4, A5, A6 und A7, Rückseite der Abizeitung) und die Preise (recherchiert die Zahlen des Jahrgangs vor Euch und bei anderen Schulen).
Mit dieser Unterlage sprecht Ihr dann die angepeilten Unternehmen an.

Achtung Fallen!

  • Plant unbedingt genug Pufferzeit ein. Unternehmen entscheiden oft nicht von jetzt auf gleich, ob sie eine Anzeige schalten wollen.
  • Stellt Euch darauf ein, dass viele Unternehmen keine Anzeige schalten möchten. Ihr solltet noch genug Zeit haben, alternative Anzeigenpartner zu finden.

Vertrag

Damit Ihr später noch wisst, was Ihr besprochen habt, sollte Euer Anzeigenverkäufer mit den Anzeigenkunden einen kleinen Vertrag oder eine Auftragsbestätigung erstellen, von der der Kunde und Ihr je ein Exemplar für Eure Unterlagen bekommt.
Diese Infos müssen enthalten sein:

  • Daten zum Anzeigenkunden (Ansprechpartner, Name des Unternehmens, Anschrift, Kontaktdaten)
  • Eure Daten (Ansprechpartner, Name und Anschrift der Schule, Kontaktdaten des Ansprechpartners)
  • Angaben zur Abizeitung (Erscheinungstermin, Auflagenhöhe, Seitenzahl)
  • Infos zur Anzeige (Format, Platzierung, Preis, Termin der Anzeigenlieferung)
  • Ort, Datum, Stempel/Unterschrift.

Anzeigenlieferung

Lasst Euch die Anzeigen am besten als PDF liefern. Das könnt Ihr dann auf der entsprechenden Seite im Jilster Editor hochladen und dort die endgültige Größe festlegen.

Rechnung

Vergesst nicht, den Unternehmen eine Rechnung zu schicken. Unternehmen sind dazu verpflichtet, über jeden Betrag, den sie ausgeben, einen Beleg nachweisen zu können. Diese Informationen müssen auf Eure Rechung:

  • Briefkopf: Name der Schule, Anschrift
  • Daten des Anzeigenkundens (Adresse, Ansprechpartner)
  • eine fortlaufende Rechnungsnummer
  • Ausstellungsdatum der Rechnung
  • Rechnungsposition: Format und Platzierung der Anzeige
  • Rechnungsbetrag
  • Der Hinweis “§19 Abs. 1 UStG Kleinunternehmerregelung, umsatzsteuerfrei”.
  • Eure Bankverbindung: Kontoinhaber, IBAN, BIC, Name der Bank
  • Ein Zahlungsziel:”innerhalb 2 Wochen nach Rechnungsstellung“ oder “zahlbar sofort nach Erhalt der Rechnung”

Quittung

Falls das Unternehmen den Betrag gleich in bar bezahlt, stellt Ihr eine Quittung aus. Eine Rechnung ist dann nicht nötig. Quittungsblöcke bekommt Ihr im Schreibwarenhandel oder Ihr gestaltet Euch selbst eine Vorlage oder druckt eine aus dem Internet aus.

Belegexemplar

Alle Anzeigenkunden bekommen ein Exemplar Eurer Abizeitung als Beleg für die Anzeige.

Puh!

Das war ganz schön viel Input, oder? Die Finanzierung Eurer Abizeitung mit Anzeigenkunden zählt auch zu den anspruchsvollsten Aufgaben. Hier ist es sehr wichtig, dass Ihr sorgfältig und genau seid, damit alles reibungslos klappt.

 

 

Abizeitung – so geht’s!

Dieser Artikel ist Teil 3 der Serie Abizeitung – So geht’s! Wir begleiten Euch mit dieser Serie das komplette letzte Schuljahr auf dem Weg zur frisch gedruckten Abizeitung. Wir geben Euch wertvolle Tipps und Hinweise zu allen Abläufen und stehen Euch natürlich auch sonst jederzeit bei Fragen zur Seite. Hier könnt Ihr die anderen Artikel nachlesen:

Teil 1: Organisation
Teil 2: Praktische Tools
Teil 4: Inhalt
Teil 5: Layout
Teil 6: Fotos
Teil 7: Texte
Teil 8: Final Check
Teil 9: Drucken

Das erwartet Euch im nächsten Artikel

Der nächste Artikel der Serie Abizeitung – So geht’s! beschäftigt sich mit dem Inhalt der Abizeitung.

Ihr habt schon jetzt konkrete Fragen? – Schickt unserem Kundenservice eine Nachricht!

 

Abzeitung praktische Tools

Abzeitung praktische Tools

Wie sieht’s aus? – Das letzte Schuljahr vor dem Abitur läuft schon ein Weilchen, Ihr habt Komitees – auch das Abizeitungs-Komitee – gebildet und überlegt, wie Ihr Euch jetzt organisieren sollt? In einer Gruppe an einem Projekt zu arbeiten macht Spaß! In einer Gruppe an einem Projekt zu arbeiten kann sein wie einen Sack Flöhe zu hüten, wenn jeder macht was er will. Beides stimmt! Deshalb sind Koordination und gute Absprachen das A und O. In dieser Folge der Serie “Abizeitung – So geht’s!” wollen wir Euch deshalb praktische Tools und Programme vorstellen, die Eure gemeinsame Arbeit an der Abizeitung erleichtern.

Es gibt da ein paar Hilfsmittel, die Euch das Leben und die gemeinsame Arbeit ein bisschen erleichtern. Wir stellen Euch unsere liebsten Tools vor.

 

Organisation ist alles – Praktische Tools helfen dabei!

Das Abizeitungs-Komitee ist gebildet und die Rollen sind verteilt. Euer Chefredakteur ist im Idealfall gut organisiert und hat alles im Griff! Trotzdem gibt es ein paar Hilfsmittel, die Euch das Leben und die gemeinsame Arbeit ein bisschen erleichtern. Wir stellen Euch unsere liebsten Tools vor, die wir auch im Jilster-Alltag einsetzen, um uns zu organisieren. – Denn auch wir sind ein Team und manchmal wie ein Sack Flöhe. Schaut Euch unsere Tipps an und entscheidet dann, welche Ihr nutzen wollt.

Zeitplan

Für alles, was Ihr plant, solltet Ihr unbedingt einen Zeitplan aufstellen. Überlegt, wann die Abizeitung fertig sein und in den Druck gehen muss, und rechnet von da an rückwärts. Ganz wichtig: Plant Pufferzeiten ein! Der beste Zeitplan nutzt nichts, wenn die Akteure sich nicht daran halten. Plant Erinnerungs- und Drängelrunden ein und rechnet bei allen Terminen noch eine Woche zusätzlich ein. Ihr werdet sie brauchen und später froh darum sein.

Eine gemeinsame E-Mail-Adresse

Für bestimmte Dinge nutzt Ihr am besten eine extra dafür eingerichtete E-Mail-Adresse, so landen z. B. alle E-Mails mit Anzeigenkunden gesammelt an einem Ort. Entweder entscheidet Ihr Euch für einen der zahlreichen kostenlosen Anbieter oder Ihr fragt nach, ob Ihr eine Schul-E-Mail-Adresse bekommt. Wählt am besten einen Anbieter mit möglichst großem Speicherplatz. Tipp: Überlegt genau, wer von Euch alles Zugriff auf diese E-Mail-Adresse bekommen soll.

Google Docs

Google Docs ist ein Online-Textverarbeitungsprogramm. Hier könnt Ihr Textdokumente, Tabellen bzw. Präsentationen erstellen, ansehen und speichern. Anschließend könt Ihr die Dateien freigeben und einzeln oder gemeinsam mit anderen bearbeiten. Das Programm setzt die Nutzung einer Google-E-Mail-Adresse voraus.

Dropbox, Google Drive und Co.

Es gibt verschiedene Anbieter von Cloudspeichern, also Speicherplatz im Internet. Hier könnt Ihr Daten sammeln und von anderen hochladen lassen, z. B. Fotos, Rankings oder Artikel für die Abizeitung, und bearbeiten, bevor Ihr sie in den Jilster Editor ladet. Diese Daten könnt Ihr einem bestimmten Personenkreis, den Ihr festlegt, zugänglich machen. Alle Daten werden automatisch synchronisiert und Backups gemacht.

Der Jilster Editor

Damit die ganze Arbeit nicht auf den Schultern von einem lastet, lohnt es sich sehr, die Abizeitung mit Jilster zu gestalten. Hier kann der Chefredakteur seine Redakteure zum Projekt einladen und ihnen sogar einzelne Seiten zur Bearbeitung zuweisen, die das Layout-Team zuvor gestaltet hat. So arbeitet jeder auch wirklich nur da, wo er es soll und das Chaos ist schon im Voraus abgewendet. Besonders praktisch: Im Jilster Editor gibt es einen Chat, den man sich auch per E-Mail schicken lassen kann. So können direkt “vor Ort” bestimmte Dinge geklärt werden.

Doodle

Wann gibt es das nächste Redaktionstreffen? Wann ist ein guter Termin, um die Stufenfotos zu machen? – Es gibt etliche Termine, für die Ihr viele, viele Leute unter einen Hut bringen müsst und jeder hat einen anderen Stundenplan, andere Hobbys und sonstige Verpflichtungen. Um den wirklich günstigsten Termin für das Treffen zu ermitteln, benutzt Ihr am besten Doodle. Das geht schnell und ist super übersichtlich.

Trello

Trello ist ein wahres Organisationstalent – ein kostenloses Projektmanagement-Tool sagt der Erfinder. Hier könnt Ihr Boards zu bestimmten Themen einrichten (Fotos, Artikel, Layout, Anzeigen ….), Checklisten erstellen, es als Moodboard nutzen etc. pp. Alle Nutzer melden sich an, können Boards abonnieren und einander gegenseitig markieren. Für die Vorbereitungen für diese Serie haben wir Trello übrigens auch gebraucht.

 

 

Abizeitung – so geht’s!

Dieser Artikel ist Teil 2 der Serie Abizeitung – So geht’s! Wir begleiten Euch mit dieser Serie das komplette letzte Schuljahr auf dem Weg zur frisch gedruckten Abizeitung. Wir geben Euch wertvolle Tipps und Hinweise zu allen Abläufen und stehen Euch natürlich auch sonst jederzeit bei Fragen zur Seite. Hier könnt Ihr die anderen Artikel nachlesen:

Teil 1: Organisation
Teil 3: Finanzierung
Teil 4: Inhalt
Teil 5: Layout
Teil 6: Fotos
Teil 7: Texte
Teil 8: Final Check
Teil 9: Drucken

Das erwartet Euch im nächsten Artikel

Im nächsten Artikel der Serie Abizeitung – So geht’s! geht’s um die Finanzierung der Abizeitung: Sponsoren finden, Anzeigenkunden gewinnen und Anzeigen im Jilster Editor in die Abizeitung einbinden.

Ihr habt schon jetzt konkrete Fragen? – Schickt unserem Kundenservice eine Nachricht!

 

Aufgaben Chefredakteur Schülerzeitung

Aufgaben Chefredakteur Schülerzeitung

Du bist ein Organisationstalent und hast Spaß daran, selbst etwas auf die Beine zu stellen? Bei einer Gruppenarbeit verteilst Du die Aufgaben und passt auf, dass alle Teammitglieder ihre Sache rechtzeitig abgeben? – Dann bist Du genau der/die Richtige für den Job des Chefredakteurs Eurer Schülerzeitung! Aber welche Aufgaben hat ein Chefredakteur überhaupt?

Wie in Deinem Fußball- oder Hockeyteam oder in Deiner Tanzgarde hat auch die Redaktion einen “Kapitän”, der die anderen Gruppenmitglieder motiviert, auf und neben dem Feld den Überblick behält und seinen Mitspielern Tipps und Anweisungen gibt.

 

Im ersten Teil unserer Serie haben wir berichtet, wie man eine Schülerzeitung gründet. Dabei haben wir Dir kurz alle Teammitglieder einer Schülerzeitungsredaktion vorgestellt: die Redakteure, den Fotografen, die Verkäufer, das Finanzteam, das Gestaltungsteam – und nicht zu vergessen den Chefredakteur. Heute schauen wir uns mal an, welche Aufgaben der Chefredakteur genau hat.

Hast Du den ersten Teil der Serie verpasst? Teil 1: Wie gründe ich eine Schülerzeitung?

 

Was ist eigentlich ein Chefredakteur?

Jede Zeitungsredaktion hat mindestens einen Chefredakteur. Wie in Deinem Fußball- oder Hockeyteam oder in Deiner Tanzgarde hat auch die Redaktion einen “Kapitän”, der die anderen Gruppenmitglieder motiviert, auf und neben dem Feld den Überblick behält und seinen Mitspielern Tipps und Anweisungen gibt. So sorgt der Chefredakteur dafür, dass sein Team gut arbeitet: Auf dem Fußballfeld heißt das “Tore schießen” und in der Zeitungsredaktion bedeutet es, dass die neue Ausgabe pünktlich erscheint. Wie der Kapitän einer Sportmannschaft ist der Chefredakteur nicht wichtiger als die anderen Redaktionsmitglieder. Er hat nur andere Aufgaben:

 

Welche Aufgaben hat der Chefredakteur?

Als Chefredakteur hast Du andere Aufgabe als Deine Redaktionsmitglieder. Welche das genau sind, schauen wir uns jetzt an:

Einen Zeitplan machen

Die wichtigste Aufgabe des Chefredakteurs ist das Planen. Das machst Du natürlich nicht alleine, sondern zusammen mit Deinem Team. Zu Beginn solltest Du Dich mit dem gesamten Redaktionsteam zusammensetzen und einen Zeitplan für das nächste (Schul-)Jahr aufstellen. Dabei plant Ihr am besten rückwärts! Das heißt, dass Ihr zuerst festlegt, wann Ihr im kommenden Jahr Eure Ausgaben veröffentlichen wollt.

Tipp: Besorge Dir am besten vor dem Team-Treffen im Sekretariat eine Übersicht mit den wichtigsten Schulveranstaltungen. Es wäre doch schade, wenn Eure Ausgabe eine Woche nach dem großen Schulkonzert herausgebt und so eine gute Chance verpasst, Eure Schülerzeitung auch an die Eltern zu verkaufen.

Wenn Ihr festgelegt habt, wann Eure Schülerzeitung erscheinen soll, kannst Du rückwärts rechnen: Wie lange dauern der Druck und der Versand der Zeitschriften? Wann muss die Druckerei Eure Bestellung haben? Bei Jilster kannst Du das glücklicherweise ganz einfach mit dem Lieferzeitenkalkulator ausrechnen und sogar in den Einstellungen der Zeitung festhalten.

So weißt Du genau, bis wann Du bestellen musst, damit die Schülerzeitungen rechtzeitig geliefert werden. Jetzt überlegst Du Dir, wie lange Du für die Endkontrolle des Heftes brauchst. Zwei Wochen? Das Datum ist dann Redaktionsschluss für Deine Team. Wir würden Dir empfehlen, vor jeder Deadline eine Woche extra als Puffer einzuplanen. Schließlich kann es immer mal sein, dass andere Aufgaben dazwischenkommen, und Du und Deine Redakteure die Texte nicht rechtzeitig fertigbekommt.

Inhalt planen

Auch den Inhalt Eurer Schülerzeitung solltet Ihr früh genug planen! Dazu setzt Du Dich mit Deinen Redakteuren zusammen, sobald Ihr wisst, wann Eure nächste Ausgabe erscheinen soll. Jetzt wird es Zeit für ein “Brainstorming”. Das bedeutet wörtlich aus dem Englischen übersetzt: Sturm im Gehirn. Und was macht man bei einem solchen Gehirnsturm? – Ihr lasst Euren Ideen einfach freien Lauf und sammelt. Hat einer Deiner Redakteure ein Thema, über das er schreiben möchte, aber weiß nicht genau wie? Überlegt dann alle zusammen, was Ihr an dem Thema besonders interessant findet und wie Ihr mehr darüber herausfinden könnt. Gibt es jemanden, den Ihr interviewen könnt? Könnt Ihr eine Umfrage dazu machen? Als Chefredakteur solltest Du Dir vor dem Treffen bereits Gedanken zu den Themen für Eure nächste Ausgabe machen und selbst einige Ideen aufschreiben für den Fall, dass Deinen Redakteure die Einfälle ausgehen.

Von Deinem Finanzteam bekommt Ihr eine Vorgabe, wie viele Seiten die Schülerzeitung haben darf. Wenn das Redaktionsteam entschieden hat, wer welchen Artikel schreibt, könnt Ihr für jeden Artikel entscheiden, wie viel Platz er in den gedruckten Zeitschrift einnehmen wird. Als Chefredakteur kannst Du dann im Jilster Online Editor jedem Redakteur die Seiten zuweisen, die er für seinen Artikel benötigt. So behältst Du den Überblick und kannst in der Seitenübersicht sehen, wie weit Deine Redakteure bereits voran gekommen sind.

Aufgaben verteilen und kontrollieren

Die Aufgaben verteilst Du natürlich nicht einfach so, sondern in Absprache mit Deinem Team. Oft entscheiden die Teammitglieder selbst, wer welche Aufgabe übernimmt. Als Chefredakteur sorgst Du dafür, dass keine Aufgabe vergessen wirst und schreibst auf, wer für welchen Artikel oder andere Aufgabe zuständig ist.

Manchmal kann es vorkommen, dass Du entscheiden musst, wer welche Aufgabe übernimmt, zum Beispiel, wenn sich zwei “Streithähne” nicht einigen können oder niemand das ungeliebte Archiv aufräumen will. Schreibe Dir am besten auf, wenn jemand eine Aufgabe übernehmen muss, die ihm nicht besonders gefällt, damit Du ihm beim nächsten Mal eine schönere Aufgabe geben kannst.

Endkontrolle

Auch die Endkontrolle ist eine wichtige Aufgabe des Chefredakteurs. Nimm Dir dafür genug Zeit. Schließlich solltest Du – bevor die Schülerzeitung gedruckt wird – alle Seiten gut kontrollieren. Ist alles richtig geschrieben? Stimmen alle Angaben? Ist alles gut lesbar und die Qualität der Fotos gut genug zum Drucken? Wenn Du noch genügend Zeit hast, kannst Du bei Jilster auch ein Probeexemplar zu einem geringen Preis bestellen. Das empfehlen wir Dir vor allem bei der ersten Ausgabe!

 

Wie behält der Chefredakteur den Überblick?

Als Chefredakteur solltest Du immer wissen, wer welche Aufgabe übernommen hat und bis wann diese erledigt werden sollte. Damit das gut klappt, solltest Du jedes Treffen mit einer Teambesprechung beginnen. In dem Meeting besprecht Ihr folgende Punkte:

  • Was wurde beim letzten Mal gemacht? Haben alle das geschafft, was sie sich vorgenommen haben? Wenn nicht, warum nicht?
  • Wurden die “Hausaufgaben” erledigt? Wenn nicht, warum nicht?
  • Was liegt für heute an? Wer übernimmt welche Aufgabe in den Teams (Finanzteam, Redaktionsteam usw.)?
  • Wo brauchen die Teams Hilfe von einer anderen Gruppe?
  • Liegen alle Teams gut im Zeitplan? Werden alle rechtzeitig fertig? Falls nicht, was muss noch erledigt werden?

Am besten schreibst Du bei jeder Besprechung mit. Dann kannst Du beim nächsten Treffen, Deine Notizen zur Hand nehmen und schnell prüfen, was Deine Teammitglieder beim letzten Mal alles geschafft haben oder ob eine Gruppe nacharbeiten muss. Wenn Du das bei jedem Treffen machst, verlierst Du nie den Überblick.

foto aufgaben

 

 

Und wie geht es weiter?

Heute hast Du erfahren, welche Aufgaben der Chefredakteur hat: Er plant, verteilt Aufgaben und prüft. So behält er immer den Überblick und sorgt dafür, dass jede Ausgabe rechtzeitig fertig wird. Das schafft er nur, wenn seine Redaktionsmitglieder mithelfen, mitarbeiten und genau wissen, welche ihre Aufgaben sind. Deshalb berichten wir in den folgenden Teilen dieser Serie darüber, welche Aufgaben die jeweiligen Mitglieder im Redaktionsteam haben. Im nächsten Teil erfährst Du alles rund um die Finanzierung der Schülerzeitung. Wir geben Tipps, welche Kosten auf die Schülerzeitungsredaktion zukommen und wie Ihr diese am besten deckt.

Hast Du noch Fragen zu den Aufgaben eines Chefredakteurs oder brauchst Du Hilfe beim Einladen Deiner Redakteure? Schreib uns einfach eine Nachricht. Wir helfen jederzeit gerne weiter!
 


 

Abizeitung gestalten Organisation

Abizeitung gestalten Organisation

Herzlichen Glückwunsch! Euer letztes Schuljahr ist angebrochen und neben der Lernerei für die Abiprüfungen stehen jetzt auch die Vorbereitungen für alles andere rund um Euer Abi ins Haus. Wir unterstützen Euch dabei, die Abizeitung auf die Beine zu stellen und begleiten Euch  Schritt für Schritt mit einem Artikel bis zur druckfrischen, rundum perfekten Abizeitung. Ist das was?

Eine Abizeitung gestalten kann schnell im Chaos enden, wenn man sich nicht gut organisiert.

 

Abizeitung – so geht’s!

Dieser Artikel ist erste Teil der Serie Abizeitung – So geht’s! Wir begleiten Euch mit dieser Serie das komplette letzte Schuljahr auf dem Weg zur frisch gedruckten Abizeitung. Wir geben Euch wertvolle Tipps und Hinweise zu allen Abläufen und stehen Euch natürlich auch sonst jederzeit bei Fragen zur Seite. Hier könnt Ihr die anderen Artikel nachlesen:

Teil 2: Praktische Tools
Teil 3: Finanzierung
Teil 4: Inhalt
Teil 5: Layout
Teil 6: Fotos
Teil 7: Texte
Teil 8: Final Check
Teil 9: Drucken

 

So wird die Organisation der Abizeitung ein Erfolg

Im Idealfall habt Ihr jetzt zu Beginn des neuen Schuljahres schon alle Feierlichkeiten, Feste und Planungen im Blick sowie die Komitees gegründet, in denen dann die konkrete Organisation und deren Umsetzung stattfindet. Falls das noch nicht geschehen ist, solltet Ihr genau das bald tun, um dann mit den Planungen und der Umsetzung loslegen zu können! Eine Abizeitung gestalten kann schnell im Chaos enden, wenn man sich nicht gut organisiert.

Das Abizeitungskomitee

Das Abizeitungskomitee ist gleichzeitig die Abizeitungsredaktion. Ihr seid das Team, das die Abizeitung von der Idee zum fertigen Heft, von der Titelseite bis zur U4 (Umschlagsseite 4) plant, gestaltet, mit Inhalt füllt, finanziert und unter die Leute bringt. Damit all das neben dem heftigen Lernpensum gut zu bewältigen ist, solltet Ihr möglichst strukturiert arbeiten. Dazu gehört als Erstes, Teams zu bilden.

 

Diese Teams sind sinnvoll

1. Der Chefredakteur

Dreh- und Angelpunkt der Abizeitung sollte – wie auch in einer richtigen Zeitschriftenredaktion – der Chefredakteur sein. Für den Posten solltet Ihr jemanden wählen, der selbst sehr organisiert und strukturiert und idealerweise selbstbewusst und ein guter Teamplayer ist. Bei ihm laufen alle roten Fäden zusammen und er behält den Überblick. Wenn es eng wird, erinnert er die Teammitglieder daran, nochmal richtig Gas zu geben und motiviert auch auf den letzten Metern, die Reserven zu mobilisieren.

TIPP: Teilt Euch den Chefredakteursposten zu zweit. Geteilte Verantwortung, geteilte Arbeit – doppelter Spaß!

2. Das Foto-Team

Keine Frage, ins Foto-Team gehören diejenigen, die nicht nur eine gute Kamera haben, sondern vor allem ein gutes Auge für Motive, für Perspektive und einfach gute Fotos! (Die Kamera kann man sich auch ausleihen: Von der Schule, von Freunden, Verwandten …) Ihr macht die Porträtfotos aller Schüler der Stufe und der Lehrer, Ihr fotografiert die Kurse und seid auch auf Kurs- und Abschlussfahrten immer hinter der Linse zu finden. Schön wäre, wenn Ihr Euch auch schonmal mit Bildbearbeitung befasst habt. Es gibt gute, kostenlose Programme (z. B. GIMP) und schöne Tutorials im Internet.

3. Das Layout-Team

Fans guter Gestaltung mit Geduld, dem Blick für Details und das große Ganze gehören ins Layout-Team!
Ihr gestaltet im Jilster Editor das Layout für Eure Abizeitung. Ein roter Faden zieht sich im Idealfall durch das ganze Heft und auch durch alle anderen gestalteten Elemente Eures Abis (Abi-Shirt, Aufkleber, Banner etc.). Deshalb solltet Ihr Euch mit den anderen Komitees gut vernetzen und mit ihnen kooperieren. Ihr sorgt dafür, dass die Abizeitung nicht nur lesbar, sondern auch schön wird!

4. Das Berichte-Team

Alle, die selbst gut formulieren können, gern die Texte anderer überarbeiten und sich mit Vorliebe Inhalte überlegen, gehören ins Berichte-Team! Ihr legt fest, welche Texte in Eurer Abizeitung nicht fehlen dürfen (Editorial, Danksagungen, Kurs-Berichte, Reportagen über Kurs- und Abschlussfahrten …), verteilt die Schreibaufträge an Mitglieder Eurer Stufe oder schreibt selbst. Nachdem alle Texte (selbstverständlich pünktlich 😉 ) bei Euch gelandet sind, prüft Ihr sie auf Richtigkeit, auf Rechtschreibung und überarbeitet sie auch stilistisch. Vergesst nicht, den Autoren der Texte diese vor dem Druck noch einmal mit allen Veränderungen zu zeigen und Euch die Autorenfreigabe zu holen.

5. Das Statistiken-Team

Ins Statistiken-Team gehören die Freunde von Zahlen und (skurrilen) Fakten: “Wer ist die Fehlstunden-Queen?”, “Welcher Schüler ist der attraktivste?” – Diese und weitere Daten zu erheben, ist Euer Job! Ihr legt die Kategorien fest (blättert dazu in alten Abizeitungen), befragt Eure Mitschüler und wertet (in Absprache mit dem Sekretariat) die Klassenbücher aus, um an die Zahlen zu kommen, die Ihr anschließend hübsch in Rankings verpackt.

6. Das Finanz-Team

Im Finanz-Team sammeln sich alle, die nicht nur gut und gern rechnen und mit Geld umgehen können. Nein, hier braucht man auch Verhandlungsgeschick, Verbindlichkeit, Selbstbewusstsein und ein bisschen Charme! Denn Ihr kalkuliert nicht nur, welchen Umfang Eure Abizeitung bei Eurem Budget haben kann, sondern Ihr geht auch auf (potentielle) Anzeigenkunden zu und macht Ihnen schmackhaft, eine kostenpflichtige Anzeige in Eurem Heft zu schalten oder als Sponsor aufzutreten.

Alle Teams sind gebildet? – Na, dann kann es ja losgehen mit der Arbeit an Eurer Abizeitung!

 

 

Das erwartet Euch im nächsten Artikel

Im nächsten Artikel der Serie Abizeitung – So geht’s! dreht sich alles um sinnvolle und hilfreiche Tools und Programme, die Euch bei der Arbeit an Eurer Abizeitung hilfreich unterstützen.

Ihr habt schon jetzt konkrete Fragen? – Schickt unserem Kundenservice eine Nachricht!

 

Schülerzeitung gründen

Schülerzeitung gründen

Du hast Spaß am Schreiben, bist neugierig und stellst viele Fragen? Du liebst es, zu fotografieren und für das perfekte Bild gibst Du alles? Dir gefällt es, am Computer Bilder zu bearbeiten und Deine Hausaufgaben sehen immer tiptop aus? Und Deine Schule hat noch keine Schülerzeitung? – Dann wird es höchste Zeit, dass Du Dir ein paar Verbündete suchst und Ihr Eure eigene Schülerzeitung gründet!

Eine richtige Zeitung braucht ein Redaktionsteam – eine Schülerzeitung auch. Deine erste Aufgabe ist es, das Team für Deine Schülerzeitungsredaktion zusammenzustellen.

 

Schülerzeitung gründen – so geht’s

Eine eigene Schülerzeitung zu gründen ist einfacher, als Du wahrscheinlich denkst – wenn Du gut vorbereitet bist. Deswegen haben wir für Dich recherchiert (das ist Zeitungssprache und heißt nachforschen) und eine ganze Serie zum Thema Schülerzeitung geschrieben: Was brauchen wir um, eine Schülerzeitung zu gründen? Welche Aufgaben hat der Chefredakteur? Wie gestalten wir unsere Schülerzeitung im Jilster Online Editor? Wie finden wir Sponsoren für unsere Schülerzeitung? Solche Fragen werden wir in der kommende Zeit in Artikeln auf unserem Blog beantworten, damit Du weißt, was auf Dich zukommt.

Im ersten Teil dieser Serien finden wir heute heraus, was Du alles brauchst, um eine Schülerzeitung auf die Beine zu stellen. Dazu musst Du Dir über drei Dinge Gedanken machen: Wer gehört ins Redaktionsteam? Warum ist das Gründungstreffen so wichtig? Und: Welche Ausrüstung brauchen wir?

 

Welche Posten müssen besetzt werden? – Teammitglieder und ihre Aufgaben

Eine richtige Zeitung braucht ein Redaktionsteam – eine Schülerzeitung auch. Deine erste Aufgabe ist es, das Team für Deine Schülerzeitungsredaktion zusammenzustellen. Die folgenden Posten müssen auf jeden Fall besetzt werden:

 

Die Redakteure

Die Redakteure kümmern sich um den Inhalt der Schülerzeitung. Von ihnen stammen die Artikel: Sie recherchieren Informationen, überlegen sich Fragen für Interviews, die sie anschließend führen, und schreiben die Texte.

Der Fotograf

Der Fotograf ist immer dann zur Stelle, wenn Fotos für die Schülerzeitung gebraucht werden. Beispielsweise ist er immer bei Veranstaltungen der Schule anzutreffen, bei denen er fleißig fotografiert. Gibt es neue Räume, über die Ihr berichten wollt, oder ein schönes Projekt? – Euer Fotograf knipst die passenden Bilder zu den Artikeln. Er kann übrigens auch Fotos des gesamten Redaktionsteams machen.

Das Gestaltungsteam

Die Mitglieder des Gestaltungsteams bekommen von den Redakteuren und dem Fotografen die Texten und Foto geliefert. Aus diesem Rohmaterial zaubern sie die ganze Zeitung. Sie positionieren die Fotos und bringen Artikel in Form. Am Anfang Eures Schülerzeitungsprojekts entwerfen sie ein Layout für die Zeitung – das bedeutet, sie legen z. B. Schriftarten und Farben fest, die sich in allen Ausgaben der Schülerzeitung immer wiederholen. Das nennt man einen “Hausstil”. (Die Artikel in der BRAVO und der BILD-Zeitung sehen ja auch in jeder Ausgabe gleich aus.)

Das Finanzteam

Im Finanzteam tummeln sich die Schüler, die gut rechnen können und verantwortungsbewusst sind. Schließlich müssen hier alle Einnahmen und Ausgaben im Auge behalten werden. Auch die Suche nach Sponsoren und der Verkauf von Werbeanzeigen gehören zu den Aufgaben des Teams.

Das Verkaufsteam

Ihr habt eine tolle Schülerzeitung mit spannenden Themen und professionellen Fotos, auch die Finanzierung steht – jetzt muss sie nur noch jemand kaufen! Das Verkaufsteam kümmert sich darum, Werbung für Eure Schülerzeitung zu machen, sodass sie unter Lehrern und Schülern bekannt wird, und die Hefte direkt nach dem Druck zu verkaufen.

Der Chefredakteur

Wo viele Menschen zusammenarbeiten, ist es wichtig, dass eine Person den Überblick behält! In einer (Schüler-)Zeitungsredaktion ist das der Chefredakteur. Ein guter Chefredakteur ist ein Organisationstalent: Er weiß immer, wer gerade was macht und erinnert seine Teammitglieder, wenn sie kurz vor eine Deadline stehen. Er verteilt Aufgaben, leitet Meetings, notiert Absprachen, macht die Endkontrolle… kurzum: Der Chefredakteur ist dafür verantwortlich, dass die Schülerzeitung ein Erfolg wird. Wenn Du Dir diese Aufgabe selbst nicht zutraust (was völlig in Ordnung ist), kannst Du einen Lehrer oder einen älteren Schüler bitten, diese zu übernehmen.

 

Das Gründungstreffen – Jetzt geht es los!

Wenn Du ein paar Gleichgesinnte gefunden hast, wird es Zeit für das Gründungstreffen. Dazu lädst Du alle Interessierten ein. Bei dem Treffen sollte unbedingt jemand Protokoll führen. Das bedeutet, jemand schreibt Eure Entscheidungen auf. So könnt Ihr hinterher nachlesen, was im Team besprochen wurde und welche Absprachen Ihr getroffen habt. Das solltet Ihr übrigens bei jedem Treffen machen!

Die verschiedenen Posten eines Redaktionsteams, die wir Euch weiter oben schon vorgestellt haben, werden im Gründungstreffen besetzt: Wer wird Chefredakteur? Wer möchte Texte schreiben, wer möchte lieber an der Gestaltung arbeiten? Es kann sein, dass einige Posten nicht direkt besetzt werden können. Es ist daher völlig in Ordnung, wenn jeder mehrere Posten übernimmt. Euer Fotograf bearbeitet seine Fotos am liebsten selbst und möchte sich dem Gestaltungsteam anschließen? Ihr wollt am liebsten alle zusammen Eure Schülerzeitung verkaufen? Kein Problem, solange Ihr für alle Aufgaben genug Zeit einplant. Wenn Ihr merkt, dass das Team nicht für alle Aufgaben genug Zeit findet, solltet Ihr noch mehr Mitglieder für die Schülerzeitungsredaktion suchen.

 

Die Ausrüstung – das braucht Ihr alles

Zum Gründungstreffen solltest Du auch einen Lehrer einladen, der Dein Projekt unterstützt, zum Beispiel Deinen Deutschlehrer. Er kann den Posten des Chefredakteurs übernehmen oder Euch beratend zur Seite stehen, damit Euer Projekt ernst genommen wird. Macht zusammen mit dem Lehrer eine Liste der Dinge, die Ihr braucht. Welche Dinge habt Ihr vielleicht schon? Was kann die Schule zur Verfügung stellen? Für welche Gegenstände müsst Ihr sparen? Wo können wir uns regelmäßig treffen und ungestört arbeiten? Der Lehrer kann für Euch mit der Schule absprechen, ob die Schülerzeitungsredaktion den Computerraum benutzen darf oder ob die Schule Euch Computer oder Laptops zur Verfügung stellt.

Die Computer sollten mit Text- und Bildbearbeitungsprogrammen (zum Beispiel Microsoft Word und Adobe PhotoShop) sowie einem Internetzugang ausgerüstet sein. So könnt Ihr Texte und Bilder bearbeiten, im Internet recherchieren und im Jilster Online Editor die Ausgaben der Schülerzeitung gestalten. Oft besitzen Schulen auch eine professionelle Kamera, die Ihr vielleicht ausleihen dürft. Wenn das nicht geht, dann macht für den Anfang eine gute Handykamera tolle Bilder. Jedes Handy ist heutzutage übrigens mit einem Diktiergerät ausgestattet. Damit könnt Ihr Eure Interviews aufnehmen. Dann braucht Ihr nicht alles mitzuschreiben und könnt Euch besser auf den Interviewpartner konzentrieren!

 

Die Kommunikation – sprecht miteinander!

Eure Kommunikation untereinander ist das Allerwichtigste! Wenn Ihr Euch nicht gut absprecht und wichtige Informationen nicht zu allen gelangen, wird Eure Schülerzeitung nie fertig!

Um keine Nachricht mehr zu übersehen, solltest Du eine separate E-Mail-Adresse und eine Cloud für die Schülerzeitung einrichten. Bitte Deine Schule die E-Mail-Adresse schuelerzeitung@deineschule.de für Euch anzulegen. Das klappt bestimmt! Eine Cloud ist eine Festplatte im Internet, auf der Du Dokumente, Bilder und andere Daten speichern kannst. Der große Vorteil: Jeder, der das Passwort kennt und eine Internetverbindung hat, kann sich einloggen und Dateien herunterladen und bearbeiten, egal wo er oder sie gerade ist. So sind alle Informationen, die das Redaktionsteam braucht kann, immer und überall für jeden erreichbar. Eine bekannte Cloud, die kostenlos nutzbar ist, ist Google Drive.

 

 

Und jetzt?

Heute hast Du gelernt, was nötig ist, um eine Schülerzeitung zu gründen. Du hast die wichtigsten Mitglieder Deiner Schülerzeitungsredaktion kennengelernt und gelesen, welche Ausrüstung Ihr braucht und wie Ihr am besten untereinander kommuniziert.

In den kommenden Wochen werden wir Dir jedes Mitglied des Teams der Schülerzeitung und seine Aufgaben noch genauer vorstellen, damit Ihr wisst, was auf Euch zukommt. Im nächsten Teil liest Du, welche besonderen Aufgaben der Chefredakteur hat.

Hast Du noch Fragen zur Gründung einer Schülerzeitung oder brauchst Du Hilfe beim Gestalten der ersten Ausgabe? Schick uns einfach eine Nachricht. Wir helfen jederzeit gerne weiter!