Ohne Zeitplan geht es nicht! – Das betrifft die Lernerei kurz vor dem Abi, die Zeit danach (Weltreise, Praktikum, Uni?) und auch vieles andere – wie zum Beispiel die Abizeitung. Einfach mal irgendwann anfangen und dann gucken, wie es läuft, ist nicht die beste Idee – das klappt nämlich nicht oder nur in den seltensten Fällen.

Zeitplan für die Abizeitung

Wie sieht es gerade bei euch aus? – Habt ihr schon einen Plan gemacht? Steht überhaupt schon das Abizeitungs-Komitee? Ob ihr noch völlig plan- und strukturlos seid oder schon eine Idee habt. Diese 6 Tipps helfen euch garantiert weiter!

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1. Einer hat den Überblick

Auch wenn ihr im Redaktionsteam alle zusammenarbeitet, ist es doch sinnvoll, wenn einer den Überblick behält und das Team koordiniert – der Chefredakteur. Im ersten Planungsschritt solltet ihr denjenigen festlegen. Besonders geeignet ist jemand, der besonnen ist, sich durchsetzen und strukturiert denken kann. Ja, auch das gehört zur Zeitplanung irgendwie dazu!

2. Wer macht was?

Alle machen alles? – Das klappt nicht! Am Ende bleibt die unbeliebteste Arbeit liegen … Meist ist es doch auch so, dass einer etwas besser kann als der andere. Und den Job sollte er dann auch bekommen.

Teilt von Anfang an alle Arbeiten unter euch auf: Wer schreibt die Texte? Wer verkauft Anzeigen? Wer macht das Layout? Wer besorgt die alten Klassenbücher von der Schulsekretärin? Wer wertet diese aus? Wer liest am Schluss Korrektur? – Erst muss klar sein, wer etwas macht – dann stellt sich die Frage: “Bis wann?”

3. Termine – Rollt das Feld von hinten auf

Um festzulegen, bis wann welcher Arbeitsschritt erledigt sein sollte, müsst ihr “das Feld von hinten” aufrollen und folgende Fragen klären: Bis wann braucht ihr die gedruckten Abizeitungen? Zieht davon mindestens zwei Wochen ab. Gebt diesen Termin in den Lieferzeitkalkulator ein. Jetzt wisst ihr, wann die Abizeitung druckfertig sein sollte. Dann machen euch weder Verzögerungen bei der Post noch bei den letzten Korrekturen Sorgen.

Was muss zuvor geschehen? – Korrekturlesen – Prüfung, ob alle Texte, Fotos, Anzeigen usw. im Layout sind – Texte schreiben – Fotos auftreiben – Anzeigen verkaufen …

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4. Setzt euch Meilensteine

Puh! Das alles soll fertig werden? Brecht die großen Aufgaben in kleine runter: Setzt ein Meilensteine. Das sind kleine Zwischenziele, zu denen bestimmte Dinge erledigt sein sollten So wird die Arbeitsmenge übersichtlicher und gleichzeiteig habt ihr gute Indizien, ob euer Zeitplan aufgeht oder ob ihr ihn noch einmal prüfen und anpassen solltet. Wenn ihr Meilensteine nicht einhalten könnt, dann ist der Zeitplan vielleicht nicht gut …

5. Puffer, Puffer, Puffer!

Wenn ihr den Zeitplan aufstellt ist die wichtigste Regel: Puffer, Puffer, Puffer! Es klappt NIE alles auf Anhieb! Es kommt IMMER etwas dazwischen! Irgendjemand ist JEDES MAL unpünktlich! Krankheiten, Unfälle und Co. halten sich EINFACH NICHT an Zeitpläne.

Plant deshalb unbedingt genug Pufferzeit ein. Die zwei Wochen unter Tipp 3 sind da nur der erste Schritt. Ihr braucht noch mehr Pufferzeit – und die solltet ihr euch nicht zu Anfang vor den Beginn der Arbeit einplanen.

6. Überprüft die Pläne!

Der Chefredakteur (Tipp 1) sollte regelmäßig die Zeitpläne überprüfen und den Stand der Dinge festhalten. So kann er feststellen, ob ihr insgesamt noch im Plan seid – vielleicht sogar schneller – oder ob ihr hinterhertrödelt. Braucht ein Teil des Teams vielleicht Unterstützung? Kann jemand anders aushelfen? All das findet ihr heraus, wenn ihr regelmäßig die Pläne prüft. Deshalb solltest ihr keinesfalls darauf verzichten!

Seid ihr voll im Zeitplan?

Hast Du noch weitere Fragen? Schick uns eine Nachricht. Wir helfen jederzeit gerne weiter.

P.S. Hat dir der Beitrag gefallen? – Vielleicht interessiert dich dann auch unsere Artikelserie zur Abizeitung, die euch von der ersten Idee bis zum Druck der Zeitschrift begleitet und wertvolle Tipps gibt.